speaker-0: Und wenn mir die Welt nicht die Rückmeldung dazu gibt, die ich mir jetzt für jetzt gerade wünsche, ist das ein Zeichen, dass ich das nicht machen darf. speaker-1: Genau, es geht vielmehr darum zu gucken, wenn das die Antwort ist, was war nicht in Alignment zu dem, was ich mir gewünscht hab? Wo ist was, wo ich nicht mit mir wirklich in meiner Übereinstimmung handle? Wo es aus einer alten Überzeugung vielleicht kommt, wo es aus einer Angst entsteht? Das hat schon immer so gut funktioniert, denn behalt dich, bleib ich doch dabei. Wo hab ich vielleicht etwas aufrechterhalten, was mir gar nicht mehr entspricht? speaker-0: Ja. Hör auf dein Pferd! speaker-1: Der Podcast für eine tiefe und ehrliche Verbindung zwischen Pferd und Mensch und intuitive Persönlichkeitsentwicklung. speaker-0: Unsere Gespräche sprechen deinen Kopf und dein Herz an. Humorvoll, informativ und inspirierend. Ein Podcast, der dich bestärkt, deinen Weg zu finden. Für eine positive Pferdewelt. Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge HÖR AUF DEIN PFÄRD. speaker-1: dass ihr da seid. Herzlich willkommen! speaker-0: Was lachst du? Ich hab keine Ahnung, wie wir jetzt weiterkommen. speaker-1: Ihr seid mittendrin in der Folge, in der Daniela und Mareika eigentlich gar keine Ahnung haben, wie sie einsteigen, welches Aufhängerthema es gibt. Es gibt richtig viele Themen und wir eigentlich einen Sack voll, einen Sack voll intensivste Impulse für euch dabei. Und wir sind vollkommen ratlos, wie wir das in einem sinnvollen Intro zu euch tragen sollen, können, wollen. speaker-0: Ja, sinnvoll, ne? Wär schon gut eigentlich. Heißt es ja immer, ist ganz gut am Anfang so mit so einem Knaller zu kommen, der dann auch reinzieht so in die Folge. speaker-1: Sinnvoll hatten wir im Kopf für unseren Podcast. speaker-0: Wir versuchen eigentlich immer sinnvoll zu sein. speaker-1: Sinnstiftend, wertvoll. Wir sind mitten im Thema eigentlich schon. Wenn ich jetzt mal genau drüber nachfühle, kommen wir hier genauso rein, worum es geht. Wie es sich anfühlt. Wie es sich anfühlt. Und wir schneiden das jetzt auch nicht, weil das ist jetzt genauso ... Ihr kriegt das jetzt genauso, wie es ist. Ich glaub, dass das wichtig ist. Dass dieses Ganze so tun als ob, als hätten wir einen Plan. speaker-0: Ja. speaker-1: Also nicht, dass wir immer so tun, als hätten wir einen Plan. Wir haben schon oft richtig gut ausgeklügelt. Und heute ist das eben nicht so. Heute ist das anders. Weil die Zeiten irgendwie gerade intensiv sind. speaker-0: Stimmt schon. Ja, wir hatten eben überlegt, die Folge zu betiteln mit die mit dem großen Schmerz. speaker-1: Die schmerzhafteste Folge, die es je mehr auf dein Pferd gab. Ja, vielleicht ist sie das... vielleicht denken wir das auch nur. Mama, alles was aus dem Kopf wird noch viel dunkler als wir jetzt denken. speaker-0: Ich hab's auf die Erfolge. Ja. speaker-1: Ich wir verschwinden schon aus dem Wild. speaker-0: ich überspiele meinen Unbehagen mit Humor. Das ist eine gern gewählte Strategie von mir und vielen anderen. Champion von Friends zum Beispiel. speaker-1: Ja, da kann ich sehr gut. Kann ich sehr gut. Aber ich mich ran, wie sagt man, ran resonieren. Ja, und da sind wir wirklich bei dem, worum es geht. Das ist oft, das, womit ich gerade so doll in Kontakt komme, ist eben mit dem Gefühl von nicht wertvoll sein, das nicht wert sein, diese ganzen Werts wertvoll was in die andere Richtung geht von B wertet werden. Dass das viel mit Außen, wie läuft's gerade, wie läuft's gerade nicht, was hab ich vorzuweisen, was hab ich an Bildern, an Inhalten, an was auch immer zu liefern. die Klammer kann man jetzt füllen mit sämtlichsten Lebensinhalten. Und dass, wenn so krisenhafte Momente kommen, Klammer, auf denen ich mich gerade befinde, speaker-0: Ja. speaker-1: dass dieses Gefühl von, dann bin ich weniger wert, so reinschlägt, so reinkommt, ungefragt. Also ich hab nicht darum gebeten. Und das ist das, mit dem ich gerade sehr in Kontakt bin, mit so einem Gefühl von, möglicherweise ist jetzt alles weniger wert, was mich angeht, weil es gerade eher rückwärts und bergauf läuft. speaker-0: Ja. speaker-1: Und es ist schade, das sind wir eben schon gewesen in unserem kurzen Vorgespräch, dass das schade ist. speaker-0: Ja. Ja, das ist schade und ich kann da auch total einstimmen bzw. total viel mit anfangen und ich weiß, die meisten Frauen, mit denen ich spreche, auf allen Ebenen, in allen Rollen. Mich persönlich trifft das gerade einfach sehr. Ich merke richtig, wie ich da so mit Gefühlen dazu Kontaktkomme, die lange verschüttet waren, so ein Gefühl von, meine Güte, was ist das eigentlich für ein Scheiß? Also wie kann es denn sein, dass das, das habe ich gestern auf Instagram erzählt, da gab es irgendwie, da gab es wenig Resonanz, das hat mich ein bisschen, hat mich dann auch natürlich wieder ein bisschen berührt. Übrigens. Dieses speaker-1: Sphinx. speaker-0: Ich habe das Gefühl, ich sitze täglich vor unfassbar tollen, starken, klugen, weisen, humorvollen Frauen, die so viel draufhaben. Und auch da wieder auf allen Ebenen letztendlich, also in allen Beziehungen, die ich so habe in meinem Leben. Und alle kennen das. Und alle tragen sich in irgendeiner Form damit. Mal mehr, mal weniger, auch situationsbezogen, natürlich. Wenn wir das Ganze vom Außen abhängig machen, was die meisten von uns gelernt haben. Aber das ist doch einfach eine Scheiße. Also das ist doch einfach, das kann doch einfach, das kann doch nicht so weitergehen. Also ich verstehe total, auch aus meinem eigenen Erleben natürlich. habe, und aus dem, ich gelernt habe, ich weiß, woher das kommt. Ich habe vollstes Verständnis dafür. Ich habe sowieso für alles und jeden immer sehr viel Verständnis. speaker-1: Ja, kann ich ... Also, fühl ich's. Also, dein Verständnis fühl ich's. Ich kann dazu Bezug nehmen, weil es mir genauso geht. würde jemanden Wenn ich jemandem begegnet, der Situation ist, der ich gerade wäre, was würd ich dem alles sagen? Was würd ich dem alles an Wertschätzung entgegenbringen? Wie viel Verständnis hätte ich ... im Gegensatz zu mir selber? Also, das ist doch verrückt. Das ist doch verrückt. Mit den wichtigsten Menschen, die ich in meinem Leben habe ... speaker-0: Ja. speaker-1: Denn mich selber bin ich so viel härter im Urteil, so viel weniger verständnisvoll, wie ich es für jeden ⁓ mich herum, alles und jeden, wirklich von groß ins Kleine, wirklich von meiner Katze bis hin zu irgendeinem Unternehmen, mit dem ich sprechen muss, sehr viel Verständnis, Für alles. Für jede Absage, Zusage, Nichtmachen. speaker-0: Ja. speaker-1: Gut machen. Wirklich für alles. Nur nicht so sehr für mich selber. speaker-0: Ja, genau. Und das ist ja, das geht jetzt miteinander einher, ne? Also das ist was, wo ich für mich gerade so drauf gestoßen bin, dass ich dazu neige. Und da gibt es eben, also es ist ja nicht so, dass ich mich nicht schon seit vielen Jahren damit beschäftige und da auch schon viele Fortschritte gemacht habe, sich vieles verändert hat. Und trotzdem gibt es immer noch so Momente und blinde Flecken, wo ich mich dabei beobachte, wie ich reflexartig für alles und für jeden so viel Verständnis habe. Natürlich Empathie und gleichzeitig natürlich auch weiß ich, kann ich mir die Mechanismen, dahinterstecken, ja total gut erklären, deswegen habe ich wahnsinnig viel Verständnis. Und das ist aber so reflexartig, dass ich dabei ebenso reflexartig meine eigenen Gedanken, Gefühle, Emotionen, Wünsche, Bedürfnisse übergehe, wenn ich nicht aufpasse. speaker-1: Ja. Und es geht auch gar nicht darum, dass wir nicht verständnisvoll sein sollen. Es geht ⁓ dieses, du hast es ganz schön beschrieben, diesem Reflexhaften. Es geht mit diesem sofort ins Außen gehen und dabei sich selber aus den Augen lassen. Sich selber verlieren, sich selber nicht mehr gut zur Seite stehen. speaker-0: Ja, genau. Ich sehe deine Perspektive so laut und deutlich, dass ich meine eigenen nicht mehr wahrnehmen kann. Dass ich meine eigenen nicht würdige und dass letztendlich dadurch keiner auf meiner Seite steht in dieser Situation. Das ist doch scheiße. Also das geht doch nicht. Das geht doch nicht. So können wir doch nicht weitermachen. speaker-1: Ja. Naja, ich komm halt immer mehr dabei an. Das heißt immer mehr. Also wir reden jetzt ja von ganz viel schon ⁓ die Musterwissen. Schon wirklich während ich irgendwie handle, kann ich mich aus der Drohnenperspektive beobachten und sehen, ⁓ okay, da ist es wieder. Das ist ja nicht mehr völliger Blindflug und irgendwie in einem ... da irgendwie vor sich hinhandeln. Und gleichzeitig, obwohl ich das sehe, benennen kann ... genau sagen kann, ⁓ das ist dieses Muster, das kommt daher von diesem Schmerz, ist es trotzdem so das Gefühl da drin so laut, so manchmal verzweifelt, manchmal verloren, manchmal dieses Wertlossein-Gefühl, irgendwas, was halt kommt, was unbedingt gewürdigt werden will. Nicht weil es mich stören will, nicht weil es jetzt so nervig ist. speaker-0: Ja. speaker-1: sondern weil das so unbedingt gewürdigt werden will, damit es halt in Heilung kommen kann, damit sich das anders ... Also, damit sich das anders etablieren kann. Ja? So eine Selbstverständlichkeit auch für den eigenen Wert jetzt, wenn man bei diesem Beispiel bleiben will. Oder bei dem Verständnis für sich selber, bei dem sich selber gut zur Seite stehen. Weil was du grad sagtest, dann ist keiner mehr an meiner Seite. Ja, weil wir uns selber verlassen sozusagen. speaker-0: Ja. speaker-1: Wir sind derjenige, der an unserer Seite steht. Wir hatten das schon mal. Du bist die Große, und die kann das. Wir sind halt selber jetzt unsere Großen, die uns zur Seite stehen. Aber wir müssen halt bleiben. Wir müssen bleiben, auch wenn es richtig unschön ist, richtig unbequem. speaker-0: Ja. Ja, wenn es Gegenwind von außen gibt, sein kann, wenn wir annehmen müssen, dass unser Ausdruck eine Wirkung auf das Gegenüber hat und nicht immer eine, die jetzt nur ein Wohlgefühl übergeht, unmittelbar. speaker-1: Naja, oder eben Unbehagen riskieren. Dass es eben nicht angenehm ist. Und das kann manchmal dazu führen, dass wir etwas ausdrücken, was für uns wichtig ist. Und das Gegenüber sieht das halt nicht so. Aber aus der eigenen Perspektive, aus den eigenen Bedürfnissen, und es ist meistens kein, ja, jetzt bist du aber doof, weil du das so möchtest. Sondern weil es einfach aus der eigenen Perspektive sich anders anfühlt. speaker-0: Ja. speaker-1: Und es kann sein, dass es sich für denjenigen auch doof anfühlt. Möglich. Aber dann ist es seine Aufgabe, zu dealen. speaker-0: Ja. speaker-1: Und nicht unsere, uns da dann zu verändern, zu verhalten, zu manipulieren, ehrlich gesagt. Also es ist hoch manipulativ, dann die Verantwortung für das Gefühl des Gegenübers zu übernehmen, jetzt hat meine Wirkung, hat jetzt möglicherweise dafür gesorgt, dass der sich jetzt doof fühlt. Also muss ich ganz schnell was tun, dass der sich nicht mehr doof fühlt. Da sind wir halt so weit weg von uns selber, wie wir nur von uns selber weg sein können. Annehme! Ja, danke. Super. speaker-0: von dem ich annehme, dass speaker-1: Super Ergänzung, weil das ist alles, das findet alles bei uns statt. Das ist oft so wirklich aus Annahmen heraus möglicherweise gar nichts mit dem Tatsächlichen, was da los ist, zu tun hat. speaker-0: Ja, ja, genau, ne? Also wir halten uns zurück, weil wir annehmen würden, wenn wir das sagen, ausdrücken würden, wie auch immer, fühlen würden, zeigen würden, wie es uns wirklich geht, was wir wirklich wollen, was wir wirklich brauchen, dann hätte es auf den anderen womöglich eine unangenehme Wirkung und das würde zu einem Bruch in der Beziehung führen, womöglich. speaker-1: Genau, und wir reden hier von ganz viel, möglicherweise, könnte, wahrscheinlich, wenn. Das ist alles vorher. Das ist oft sogar bevor wir irgendwas ausgedrückt haben. Wir drücken es uns, also wir drücken uns sogar oft nicht aus, weil diese Abläufe von Annahmemöglichkeiten durch uns durchlaufen, sodass wir es lieber nicht sagen, nicht ausdrücken, nicht formulieren. Und das ist doch... speaker-0: Ja. nicht fühlen auch, ne? Weil das Ding ist halt, wenn wir so routiniert darin sind, unseren eigenen Standpunkt letztlich zur Seite zu schieben, zugunsten der Standpunkte der anderen, dann können wir es irgendwann auch nicht mehr wirklich fühlen. Dann ist es einfach schwer für uns auch da ranzukommen, was denn eigentlich da zu hören ist, weil wir verlernt haben, dahin zu hören. Und trotzdem sind diese Bedürfnisse, sind diese Gefühle aber trotzdem da. speaker-1: nicht fühlen, speaker-0: Das heißt nicht, dass wir nicht wirklich dieses angenehme Gewesen geworden sind, was sich überall einfach nahtlos reinfügt und was immer lächelt und keine Bedürfnisse hat, was ja für alle vermeintlich so viel einfacher wäre, sondern das heißt einfach, dass wir verlernt haben, zu sehen, was in uns vor uns geht, zu fühlen, was da ist. speaker-1: Und es bedeutet auch, dass wir nicht in eine echte Verbindung gehen, weil wir nicht ganz da sind. Und wir hatten das in einem anderen Gespräch, Daniela, weißt du noch, wo wir über dieses, sich immer so anzustrengen, dass bloß nicht jeder sieht, wie es gerade wirklich ist. Also das ist speaker-0: Ja. speaker-1: Und das ist mir so in Erinnerung geblieben, weil ich eben auch immer wieder merke, dass wenn wir das so für uns irgendwie schämen oder für das, was uns unangenehm ist, wenn wir das mal so ganz offensiv ausdrücken, kommunizieren, zeigen, sichtbar machen, dass das am Ende Nähe herstellt, dass das am Ende Verbindung macht, dass das am Ende dazu führt, dass dir auch vielleicht Verständnis oder auch Unverständnis ist, ist egal. Es geht nicht darum, dass dir nur ... angenehmes entgegenkommt, aber es entsteht Verbindung. Wir sind greifbar für unser Gegenüber. Möglicherweise ist es ein Beitrag, weil derjenige auch mit etwas in Kontakt kommt, weil es erleichternd ist. speaker-0: Ja. Richtig, genau, weil das ja trotzdem auf einer energetischen Ebene da ist, was du nicht drückst. Genau, und vor allen Dingen haben wir eine Verbindung zu uns selbst, ne? Also wir gestehen uns selber, geben uns selber die Würde. speaker-1: Halt! speaker-0: ein eigenes Erleben zu haben und das mitzuteilen, das auszudrücken. Letztendlich hier zu sein, als wir selber und das auszudrücken, was nur wir ausdrücken können, weil nur wir es so empfinden. speaker-1: Ja. Ja. Und wenn du glaubst, dass es bei mir gerade richtig gut läuft, tut es nicht. Tut es nicht. Also es kann vielleicht der Eindruck entstehen, weil natürlich mache ich meine Arbeit gut. Und es läuft nicht so gut, wie man es sich vielleicht vorstellt, dass es gut läuft. Und das damit so, so so ehrlich mit mir selber, also es geht halt los, ehrlich mit sich selber zu sein, so sich das auch einzugestehen. Und es dann auch noch auszudrücken, das habe ich jetzt nicht innerhalb von Stunden für mich herausgearbeitet, sondern eher mit einem Prozess. Also wir kommen immer wieder in dieses Bild von einem Prozess, Weg, was auch immer, sich immer wieder mit, ja, auch mit eigenem Schmerz in Kontakt zu bringen und nichts zurückzuhalten, nichts runterzudrücken, nichts als für unwichtig, für jetzt unpassend, für passt grad nicht, kann ich jetzt grad nicht fühlen, nerv grade. Also nervt auch, ja. Und wenn ich mir jetzt aussuchen könnte, wie mein Leben so laufen könnte, wäre wahrscheinlich die Situation, die ich da jetzt habe, nicht die, die ich mir gemalt hätte. Und gleichzeitig ist es aber so wichtig, anzuerkennen, ich hab das kreiert. Das, was ich da jetzt sehen kann, das sind die Ergebnisse, die ich kreiert hab. Das, was ich da erschaffen hab, das ist nicht von irgendwohin dahin gefallen. Das ist nicht da auf einmal gewesen und das Das Leben war jetzt auf einmal ganz ungerecht zu mir, sondern nee, es geht auch darum, die Verantwortung dafür zu übernehmen, sehen, das ist jetzt das Ergebnis. Interessant, wie ist es denn dazu gekommen? Was ist denn mein Beitrag da drin, dass es sich jetzt so darstellt und nicht anders? speaker-0: Ja, da sind wir wieder bei dem Unterschied, dem wichtigen Unterschied zwischen Verantwortung und Schuld bzw. Scham. Weil es ist total wertvoll herauszufinden, was hat mich denn an diesem Punkt geführt, wo ich gerade bin. Egal eigentlich auch, ob du an einem Punkt bist, wo du irgendwie deine Umstände feierst oder eben nicht. speaker-1: Ja, follow. speaker-0: Es ist immer wertvoll herauszufinden, was hat mich denn hierhin geführt, damit ich dann entscheiden kann, was möchte ich weiter nähren in meinem Leben, in welche Richtung soll es denn weitergehen? Was kann ich denn hineingeben, damit ich mehr von dem bekomme, was ich mir wünsche? Und das, was aber auch wieder oftmals eben gerade bei uns Frauen nahe liegt, ist, dass wir dann eben speaker-1: Ja. Ja. speaker-0: dass dann die Schuld, die Scham, also dass wir uns schuldig fühlen dafür, dass wir uns schämen für den Zustand, in dem wir uns da befinden. Und dadurch letztendlich selber noch weiter reinreißen. In dieses Loch. speaker-1: Ja, voll. Und darum geht's halt nicht. Also, es geht halt nicht ⁓ sich dafür zu verstecken, sich dafür zu schämen, sich dafür zu zerfleischen und selbst zu geistern, wie kann das sein, dass du das nicht oder so, diese Gedanken. Und gleichzeitig ist es aber auch ein ... dich ins Gegenteil zu kippen von, dann soll das wohl nicht sein, dann ist das nicht, dann geht das für mich nicht. Das ist Gegenteil. Das ist auch ungesund, das ist auch unwahr. speaker-0: Ja, und das hat ja auch wieder was mit wer zu tun. Darf ich das machen, was ich eigentlich machen will? Und wenn mir die Welt nicht die Rückmeldung dazu gibt, die ich mir jetzt für jetzt gerade wünsche, ist das ein Zeichen, dass ich das nicht machen darf. speaker-1: Genau, es geht vielmehr darum, gucken, wenn das die Antwort ist, was war nicht in Alignment zu dem, was ich mir gewünscht hab? Wo ist was, wo ich nicht mit mir wirklich in meiner Übereinstimmung ... handle, wo es aus einer alten Überzeugung vielleicht kommt, wo es aus einer Angst entsteht, wo es aus einem ... Das hat schon immer so gut funktioniert, behalt dich, bleib ich dabei. Wo hab ich vielleicht etwas aufrechterhalten, was mir gar nicht mehr entspricht? Wo hab ich versucht, etwas ... speaker-0: Ja. speaker-1: mir nicht ganz so genau anzugucken, weil das hat doch eigentlich immer ganz gut funktioniert und das müsste doch jetzt auch so. Das ist alles kein Ja, sollte es wohl nicht sein, sondern es ist ein Nee, guck mal genauer hin. Guck mal genauer hin, was dir wirklich entspricht und was nicht. Und das bedeutet eben manchmal auch, unbequeme Dinge zu tun oder nicht zu tun. Also manchmal ist auch nicht tun, nicht tun, neues tun, sich von Dingen verabschieden. speaker-0: Ja. speaker-1: Also auch meine Beziehung, also sich von einer langjährigen Beziehung, Ehe verabschieden. Auch das ist super schmerzhaft. Und natürlich ist da ein Anteil, der sagt, es sicherer, das nicht zu tun. Es wäre viel sicherer, das irgendwie aufrecht zu halten, zu kitten, zu halten. Nee, weil es nicht in Alignment ist. Es kann nicht näherend werden. Es kann nicht zu, gibt mir Energie. Das kann man nicht reparieren. Weil das, was am Ende quasi nähert, ist ein selber mit sich selbst ehrlich sein. Und zu sich selber ... also, selber gut zur Seite stehen mit einer Entscheidung von ... das tut mir nicht mehr gut, tut uns nicht mehr gut. Lass uns mal gucken, wie's anders geht. Und das ist super schmerzhaft. Super anstrengend. Ich fand das super anstrengend. speaker-0: Ja. speaker-1: Findest du's noch anstrengend, weil so viel Neues dabei entsteht. Aber insgesamt fühlt sich's trotzdem stimmiger an. Also bei allem Schmerz, bei allem, was sich an Unbequemlichkeiten zeigt, was sich auch an existenziellen Themen zeigt, ist es gleichzeitig stimmiger. Auch wenn es sich wie eine riesige Talfahrt anfühlt. Wie in wirklich so einem Rock-Bottom. Kommen wir an so Punkt, von dem es nur noch bergauf geht. Es auch ... Es kommt auch wieder Optimismus ins Spiel dann. Weil wenn es dann einfach nur noch ... werden kann. Ja, und für mich ist es auch ... Es wird jetzt hier so ein bisschen so Monolog, aber ich komm einfach auch in Kontakt mit dem ... ein ... Es ist halt kein Ende. Es ist sondern so ein Wendepunkt. Möglichkeit für Neuausrichtung. Aber es fühlt sich zwischendurch an ... Also, ich kann nur für mich sprechen, aber es fühlt sich zwischendurch an wie, okay, jetzt ist zu Ende. Okay, das war's. So, das war's. Was nicht stimmt. Es stimmt nicht. Jeden Morgen geht die Sonne wieder auf. An manchen Tagen wundere mich. Aber insgesamt ist es so ein Wendepunkt. Also kann man draus machen, ne? speaker-0: Ja. speaker-1: Und natürlich komme ich da in Kontakt mit anderen Lebensstationen. Und natürlich gibt es Referenzen, auf die ich so zurückgreifen kann und so Gefühle, wo ich weiß, okay, das ist richtig doll, aber das ist nicht die Wahrheit. Guckt mal hin, worum es wirklich geht. Natürlich hole ich mir Support. Natürlich bin ich da drin nicht alleine in der Situation und so weiter. Und es die gute und die schlechte Nachricht ist, ich habe es in der Hand. Ich bin das, die da. was machen kann, wenn man von Machen reden kann. Es geht eher ums Sein zu kommen und ⁓ mit sich in Übereinstimmung zu kommen und herauszufinden, welche Schritte entsprechen mir wirklich. Was entspricht wirklich mir? Was entspricht nicht einer Angst, einer Erwartung, einem erlernten Muster, einem ... So muss man das machen, weil es dann angepasster, vernünftiger, fast sicherer wie auch immer wäre. Was ist wirklich mit mir in Übereinstimmung? Was ich vielleicht total irre und unsicher anfühlt. speaker-0: Ja, ja. Und das ist so ein wichtiges Thema, diese Unterscheidung oder dieses Feststellen, dass wir, dass wir sehr geprägt sind auf dieses Richtig- und Falsch-Ding. speaker-1: Und auch dieses, wenn ich mich einmal falsch entscheide, ist für immer schlimm. speaker-0: Ja, genau. Genau, genau. Und wir haben gelernt, wir müssen gute Mädchen sein und zweifeln. Liebe Mädchen, die das Richtige tun. Und entsprechend ist es schwierig, das Falsche zu tun, weil das auch wieder zu der ultimativen Ablehnung führen kann. Gefühlt. speaker-1: Es gibt auch nicht dieses Falsche. Es ist Vorwärtsbewegung. Selbst wenn wir hinterher merken, so, nee. Da komm ich wieder zu, ach nee, doch nicht. Dass dieses sich umentscheiden, sich das anders überlegen, zu merken, ⁓ war die Richtung, aber nee, doch nicht. Guck ich noch mal nach links statt nach rechts, dass das einfach eine Vorwärtsbewegung ist. Aber dass wir das bewerten als, guck mal, falsch entschieden. Da hast du dich aber verrannt. speaker-0: Ja, genau. Und eben festzustellen, dass wir sehr in diesem richtigen und falschen Denken drin sind, die einen mehr, die anderen weniger, aber grundsätzlich sind wir schon sehr darauf geprägt. Und dass es hilfreich ist, das loszulassen und tatsächlich mehr, also die Bewertungsparameter zu verändern und mehr in Richtung Stimmigkeit zu denken, zu fühlen, zu leben. herauszufinden, was ist denn tatsächlich stimmig und deswegen so richtig Klammer auf Klammer zu, für mich jetzt. Und da können wir halt immer nur von dem ausgehen, was wir jetzt gerade sehen, denken, fühlen. Und je mehr, je besser wir damit in Kontakt gehen können, desto klarer ist unser Bild davon, das heißt, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass unser nächster Schritt eine tatsächliche Stimmigkeit ist, die uns tatsächlich nach vorne bringt. speaker-1: Ja. Ja, genau. speaker-0: Übrigens, nee, ich bereite gerade ein Programm vor zu diesem Thema. Irgendwie, viel mehr kann ich dazu ehrlich gesagt gerade noch nicht sagen, ich beschäftige mich gerade viel mit diesem, weil ich so viel mit Frauen spreche, die sehr mit diesem Richtig und Falsch beschäftigt sind, mit dieser Bewertung, mit dieser inneren Bewertung und diesem inneren so… sich hineinfügen in etwas, was gefühlt da ist, was andere gefühlt dahingesetzt haben. Und wo wir aber selber auch merken, das soll irgendwie richtig sein, aber irgendwie fühlt es sich nicht richtig an und das soll falsch sein, aber irgendwie ist das gerade die naheliegendere Lösung für mich. da eben so in die Mitte, in unsere Mitte zurück zu pendeln und festzustellen, Moment, was, wenn es nicht ⁓ richtig und falsch geht, sondern tatsächlich darum, dass ich den stimmigen Weg finde für mich und ich feststellen kann, dass ich wählen kann, dass ich nicht diesen Parametern von außen ausgesetzt bin, sondern dass ich wählen kann, was alles angeht. speaker-1: Ja, also ich kann da in die Kerbe nur mit reingehen. es ... Also, wo ich immer wieder ankomme, ist, ganz mit mir alleine komm ich da nicht drauf. Also, wenn ich das alles nur ganz alleine mit me, myself and I mache, komm ich da nicht hin. Also, braucht schon Resonanz. Also, ich brauch schon ... Also, ob das ein Eins-zu-eins-Coaching ist oder ob das eine Gruppe ist, ob das ein Programm ist von irgendwas. speaker-0: Es wird ein Gruppencoaching. speaker-1: Und selbst wenn du sagst, ach nee, in der Gruppe, dann muss ich irgendwie, das mag ich mich nicht so ausdrücken, dann beginn alleine. Dann mach das im 1 zu 1. Also hier sind zwei, die jetzt zur Verfügung stehen als sensationelle 1 zu 1-Coaches. speaker-0: Mit eigenen Erfahrungen auf all diesen Themen. speaker-1: Mit was? Mit eigenen... Klar. Also klar. Und gleichzeitig macht es das natürlich auf der einen Seite ist es super, eigenen Kram irgendwie, den eigenen Prozess ständig am Laufen zu haben. Aber ich weiß gleichzeitig, dass ich auch sehr gut darin bin, den Raum für andere in solchen Situationen zu halten. Auch mit allem, was ich in meinem eigenen Rucksack habe, weil den kann ich zur Seite stellen. Das ist nämlich auch da drin. speaker-0: Ja. speaker-1: in meinen Erfahrungen aus den letzten Monaten. Es ist, es hält mich nicht davon ab, die zu sein, die ich bin. Also die, die den Raum für andere hält. Die, die sich richtig tolle Produkte ausdenken, die, die tolle Angebote hat. Die, die Menschen begleitet, mit Tierkommunikationen zu arbeiten. Das ist davon unberührt. Es fühlt sich an manchen Stellen anders an. Ich denke, ⁓ Gott, bin ich vielleicht auch, bin ich da auch nicht mehr so gut. Nein, das stimmt nicht. Das ist diese Stimme, die möchte mir das erzählen. Aber die Wahrheit ist eine andere. Das ist nicht zu beschädigen. Sondern es ist eher ein immer wieder zurückkommen in dieses Sein, in diese Präsenz mit sich selber. Und da komme ich wieder zu diesem Satz. Augenhöhe geht nicht verloren, nur weil wir in einer Krise sind. So. Es ist nicht dazu da, ⁓ sich dafür zu schämen, sondern es ist für Wachstum, für selber in Kontakt kommen mit ... speaker-0: Ja. speaker-1: Okay, das ist eine Chance für Überprüfung. Das ist ja nicht stimmig. speaker-0: Ja, und sammle letztendlich die Anteile von dir ein, die du irgendwo nicht gesehen hast, die du irgendwo vergessen hast. speaker-1: Ja, genau. Was hast du nicht gesehen? Was hast du vielleicht unterdrückt, weggehalten, nicht übergangen, nicht ausgedrückt, nicht gezeigt, nicht deutlich genug für dich selber auch wertgeschätzt und gezeigt? Und sowas muss auch jetzt nicht ein jahrelanger schmerzhafter Prozess sein. Sondern es ist wirklich, das können manchmal Wochen sein, wo ich das Gefühl habe, okay, das war's jetzt. Und dann kommt ... speaker-0: Ja. Ja. speaker-1: Und irgendwie halbes Jahr später guck ich zurück und denk, hä? Also, das hat sich ja irgendwie ... Also, das war ja gar nicht so schlimm. Hat sich ja richtig ... Ist ja alles total logisch, wie sich's dann entwickelt hat. Aber in dem Moment ... Also, in der Retro-Spektive ist immer alles total logisch für mich. Aber in den Momenten selber ... Obwohl da so viel Referenz und so viel Erinnerung von anderen ... Fax-Tums-Homenden ist ... speaker-0: Ja. Ja. speaker-1: Kommen wir in Kontakt mit den absoluten existenziellen Ängsten. Und da hilft mir so ... Mir hilft ein bisschen die Erfahrung aus anderen existenziellen Momenten. das macht es nicht weg. Und darum geht es auch nicht. Es geht nicht darum, wegzumachen. Es geht nicht darum, das nicht zu fühlen und dass es sich besser anfühlt, sondern es geht darum, das zu würdigen. speaker-0: Ja, genau, ne? Da fällt mir wieder das Viktor Frankel-Zitat ein, das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden. speaker-1: Genau. speaker-0: Ja, dieses Wegmachen wollen, Letztendlich auch die Scham auch wieder. Also erstmal sind unangenehme Gefühle unangenehm. So. Und wir haben gelernt oder viele von uns haben gelernt, dass sie zu unangenehm sind, ⁓ sie auszuhalten. Und deswegen haben wir gelernt, da möglichst schnell wieder rauszufinden und das im Zweifel über den Kopf zu versuchen. So, letztlich ist es aber der Kopf. der uns über diese Gedanken schleifen, über die Story, über die Geschichten, die wir uns erzählen, die Bewertungen, die wir den Gefühlen geben, der Anteil, der uns in den Gefühlen drin hält. speaker-1: Ja. speaker-0: Das heißt, wieder überhaupt in Kontakt mit Gefühlen kommen und fühlen lernen heißt letztendlich auch, die Gedanken und Gefühle ein Stück weit voneinander zu trennen und tatsächlich wieder zu lernen, zu üben, wahrzunehmen, was passiert hier gerade im Körper, weil sich da die Gefühle wahrnehmen lassen. speaker-1: Ja. speaker-0: Und ja, und eben wir dann feststellen können, okay, wenn ich mich wirklich auf den Körper konzentriere und nicht in das Drama einsteige, was der Kopf draus macht, was diese Gefühle bedeuten, was sie über mich aussagen, wie andere sie bewerten würden, dann sind Gefühle, Emotionen relativ schnell auch wieder beruhigt für den Moment, für erstmal. Dann können sie sich tatsächlich durchbewegen. Und dann können wir feststellen, wir überleben sie. speaker-1: Ja. speaker-0: Und keiner, also nicht nur wir überleben sie, unser Umfeld überlebt sie auch. Keiner kippt ⁓ tatsächlich, wenn wir unsere Gefühle fühlen. Wenn wir uns die Erlaubnis dazu geben und auch da wieder das, das quasi aus dieser dunklen auch Scham-Ecke rauszuziehen in die Mitte des Raumes und festzustellen, hey, ich bin wütend. Ich durfte vielleicht damals nicht wütend sein. Ich war nie wütend, weil ich war ja das nette Mädchen. Aber ich bin verdammt nochmal wütend. Das ist so wichtig, das kann so befreiend sein. Und das ist dann eben auch so ein typischer Anteil, den wir an irgendeiner Stelle an der Straße haben stehen lassen, weil er nicht mehr reingepasst hat in unser Selbstbild oder das, was wir uns eigentlich gewünscht haben, nämlich nur gute Gefühle. Denn das ist auch das, was wir von außen so kreiert bekommen, wir sollen uns eigentlich immer gut fühlen. Ja, also ich habe gerade … gestern mit einer Frau gesprochen, die gerade auch in so einer Krisensituation drinsteckt und sie so, ja ich tu mich gerade schwer damit die Gelassenheit dazu zu finden. Es ist auch nicht der Moment ⁓ die fucking Gelassenheit zu finden. speaker-1: Ja, genau. Darum, ist so, das ist wirklich, das können wir nur noch mal dreimal unterstreichen. Weil es geht, also ich mag diesen Begriff, Gefühle zu verstoffwechseln. Weil das macht dieses Bild von, das müssen wir halt durch uns durchlaufen lassen. Und wir können das nicht, wir können das auch nicht alles in Licht und Liebe hüllen und sagen, okay, dann da ist Wut, okay, dann mach ich da schnell Licht und Liebe drüber und dann ist es wieder schön. Dieses Spiritual Bypassing, ist natürlich eine Rieseneinladung. speaker-0: Ja. speaker-1: Ich beobachte das an einigen Stellen und denke, ⁓ da ein Missverständnis drin. Da ein Missverständnis, dass es sich immer schön anfühlen muss. Nein, es fühlt sich nicht immer schön an. speaker-0: Ja. Genau, ne? Und auch dieses Thema Nervensystemregulation, ne? Also in dem Moment, wo der Stress ist, müssen wir uns regulieren, müssen wir den wegmachen. Weil eigentlich müssten wir doch immer reguliert sein, das heißt, wir müssen einfach nur besser darin werden, uns selbst zu regulieren, zu maßregeln in jedem Moment, uns besser zu managen. Nein. Quatsch. Also ja, kannst du versuchen, aber damit unterdrückst du nur immer mehr von dem, was du eigentlich bist, was eigentlich durch dich durchkommen möchte. speaker-1: Ja. Also bei diesem Regulieren, da kommt mir halt so, es geht halt mehr darum, diese, wenn wir zum Beispiel über Wut sprechen, dann geht es darum, halt die Wut, also immer wieder zuzulassen und zu Verstoff wechseln, bevor wir jemanden im Supermarkt an der Kasse anschreien, weil er uns irgendwie aus Versehen angerempelt hat, Dass es eben nicht sich so bahnbrechen muss durch irgendeinen kleinen Auslöser, sondern dass wir damit uns auseinandersetzen, wenn es uns begegnet. speaker-0: Genau. Genau, und das ist eben der Punkt letztlich, dass wir lernen, mit unseren Gefühlen, also unsere Gefühle zu integrieren, damit wir nicht aus ihnen heraushandeln müssen. Damit sie uns nicht übernehmen, sondern damit wir sie übernehmen können, annehmen, integrieren, in Arm nehmen, je nachdem, was es gerade braucht. speaker-1: Kanal. Ja, weil bei Wut geht's halt ganz viel auch ⁓ Trauer und ⁓ Ausdruck und unterm Strich. Kommen wir ganz oft bei einem Arm nebenan, ne? Aber wir können das nicht überspringen. Wir können den Teil nicht überspringen. Wir können nicht sagen, ⁓ alles klar. ⁓ Wut, okay, bedeutet Folgendes, alles klar, dann gehen wir direkt dahin. Nee. So läuft der Hase leider nicht. speaker-0: Genau, oder ich mach mal diese Wut jetzt weg. speaker-1: Genau. Ja. speaker-0: Ja, das ist ja oft tatsächlich auch der Reflex, auch da wieder, Also ich fühle mich wütend, ⁓ ich habe gelernt, ich sollte lieber nicht wütend sein. Ich wäre auch gerne nicht wütend. Ich wäre gerne einfach gelassen in dieser Situation. Bin ich aber nicht. Mist, was mache ich aus dieser Situation? speaker-1: Ja. speaker-0: Nicht die Wut weg. Also es geht nicht darum, die Wut wegzumachen, sondern sie tatsächlich da sein zu lassen, damit sie sich verstoffwechseln kann. Das ist tatsächlich ein schönes Wort. speaker-1: Und es geht so oft so viel weniger ⁓ irgendwas machen. Ja. Wir haben so oft die Idee, ich muss was machen, damit ich mich folgendermaßen fühle. Wir kommen ein bisschen jetzt auch wieder, können wir noch mal eine kurze Schleife zu den Pferden machen? Ich muss was machen, damit sich etwas besser anfühlt, damit mein Pferd sich folgendermaßen verhalten kann. Ich muss irgendwas tun. So oft geht es erst mal darum, anzuerkennen, Dass du vielleicht total genervt bist von der Gesamtsituation. Dass du vielleicht total angestrengt bist. Dass du vielleicht ganz schön viel gegeben hast die letzten Monate. Dass du vielleicht über die Maßen etwas von dir unterdrückt und zurückgehalten hast. Und zu viel im Außen versucht hast zu machen und zu regeln und zu tun. Dass wir zuerst zurückkommen zu, wie geht's mir eigentlich? Was fühl ich eigentlich? Also, da kommen wir zu dem Was-bin-ich-sein. Was ist da eigentlich? speaker-0: Ja. Ja. Aber machen ist dann eben auch wieder das, was wir gelernt haben an der Stelle. Weil wir darüber ja dann oftmals auch die Anerkennung bekommen haben. So. Also und darüber uns wieder mehr in Balance gefühlt haben. So, das ist ja oftmals eben dann der Kreislauf, den wir gelernt haben. speaker-1: Ja. Und da eben auch an dem Mitgefühl zu bleiben, nur weil wir das jetzt verstanden haben, nur weil wir das Muster jetzt sehen können oder den Ursprung oder den tiefsten Schmerz, wann wir an welcher Stelle von was zu wenig bekommen haben, nur weil wir das jetzt kurz gesehen und verstanden haben, heißt das nicht, dass es dann weg ist, sondern wir können dann in Mitgefühl kommen. speaker-0: Ja, immer wieder. Immer wieder und auf immer tieferer Ebene. speaker-1: Ja, und das führt eben zu immer mehr Einverständnis, was wiederum dazu führt, dass wir immer einverstandener sind mit dem, was ist. Dass wir weniger in Widerstand gehen müssen. Weniger in Widerstand. Also wenn ich so beim Beispiel bleibe, wenn ich jetzt in Widerstand gehe zu irgendwelchen krisenhaften Umständen, dann wird das nicht, das hilft nicht. Also der Widerstand dagegen, dass das doch bitte jetzt sofort anders sein muss, weil das so unangenehm ist, der macht es nur noch schlimmer. So widersprüchlich, ne? speaker-0: Ja, total. Und gleichzeitig und von uns Einverständnis zu verlangen, wenn da eigentlich Emotionen sind, die dagegen sprechen, funktioniert halt auch nicht. speaker-1: Wir kommen immer wieder in dieses, es bleibt immer der gleiche Kreislauf, wenn da halt Emotionen sind, wenn da Widerstand ist, dann sind da Gefühle, die gefühlt werden wollen. Und dann ist da kein Einverständnis für das, was jetzt gerade ist und ohne das. speaker-0: Mh... speaker-1: bisschen schwierig. speaker-0: Ja, ja, genau. Also das geht um Botschaften, die es erstmal zu hören gilt bzw. die durchkommen müssen, damit es sich wieder verändern kann, der Zustand. Damit er nicht sich irgendwo hinsetzt und wartet, bis der Vulkan irgendwann groß genug ist, dass er sich von alleine baren bricht, sondern dass sich das wirklich verstopfwechseln kann. Sehr schönes Wort, ich gut. speaker-1: Ja. Ja, noch keine leichte Folge. speaker-0: Ja. Monothematisch, locker leicht, wie die meisten Podcastfolgen, weil überhaupt ein Schwert. speaker-1: Ja, und gleichzeitig ist das, was heute durchgekommen ist, das, was heute stimmig war. speaker-0: Ja, ja was auch wichtig ist, Also es ist so wichtig, dass wir, dass wir das mehr normalisieren. Auch diese Momente, wo wir uns so alleine fühlen und als hätten wir versagt. speaker-1: vor. speaker-0: So, wenn ich noch mal mir das in die Kästchen plaudern darf, ich habe mir das auch alles wesentlich leichter vorgestellt mit dieser Selbstständigkeit. Wesentlich leichter. Also das, was ich in den letzten Jahren, also wie viele Momente ich hatte, wo ich dachte, Gott, das kann nicht sein. Das kann doch nicht sein. Wieso ist das denn so schwierig? Und gleichzeitig ist da dieser starke Wunsch, das ist nun mal das, was ich machen muss. Ich habe das Gefühl, das ist halt das, oder was ich wirklich will. Also was wirklich aus meinem tiefsten Herzen einfach das ist, was ich in die Welt bringen will. Und gleichzeitig merke ich, wieso ist das nicht leichter? speaker-1: Ja. speaker-0: Und dass das, also bzw. ich merke nicht, wieso ist das leichter, ich merke, dass es nicht leicht ist und struggle damit. ich merke aber, dass ich über diese Zeit darin so gewachsen bin, dass meine Resilienz, was das angeht, so gewachsen ist. was mir natürlich als Mensch enorm weiterhilft. Deswegen, also die Wege, die wir uns aussuchen, das sind nicht immer unbedingt die einfachsten, die stimmig für uns sind. Sind nicht unbedingt die, die von außen als richtig bewertet werden. Übrigens auch das als selbstständige Mutter, nicht immer ganz einfach in allen Kontexten. Weil, wie du schon gesagt hast, ist auch, wobei war das im Podcast oder vor unserem Podcast? Ich weiß es nicht. Weil das ist natürlich immer ein Abwägen, immer ein, so ich will mich um dieses Projekt kümmern, das sich anfühlt wie viel mehr als ein Projekt, war ein Stück von meinem Herzen. Und gleichzeitig läuft aber auch so ein kleines Stück von meinem Herzen rum, was mich auch braucht. Und da immer die richtige Balance zu finden. Und dann eben auch noch mit Meinungen von anderen zu der richtigen Balance umzugehen oder auch nur erwarteten Meinungen von anderen, letztendlich unsere eigenen Meinungen, dann, das ist auch herausfordernd. Und das bringt viel Wachstum tatsächlich, auf diesen Weg zu begeben, so schwierig er manchmal einfach ist. Und anzunehmen, dass das eben unser Wachstumsfahrt auch ist. Und der, der uns speaker-1: Voll. speaker-0: der uns nicht nur irgendwie die meiste Freude bringt, sondern auch letztendlich so an den Rand. speaker-1: Des Argums. Immer wieder. Des Wahnsinns. speaker-0: Und das ist das Leben, Mit allen Facetten. speaker-1: Du hast eben noch ganz wichtigen Punkt, dieses ... Nur weil wir das, was am meisten stimmig ist für uns, danach handeln, das heißt halt nicht, dass das dann rosarot und Blumenwiese ist und dann ist das alles ein einziger leichter Tanz. Sondern das bedeutet halt auch Wachstum und es bedeutet auch manchmal ... super unbequem. Weil es bedeutet manchmal eben auch, durch so einen Tal durchzugehen und sich anzugucken, okay. Was hab ich für dieses Teil? Also, was hab ich dazu beigetragen? Dass ich jetzt genau hier an diesem Punkt bin. Und Selbstständigkeit ... Ja, was soll ich sagen? Also, du hast eben gesagt, nimm mal wieder einen Punkt. Ich kenne diese Punkte, wo man ... ich denke ... Sag mal, war das wirklich eine gute Idee? War das wirklich Warst das wirklich zu Ende überlegt? Und gleichzeitig hab ich so gar keinen Zweifel. Gleichzeitig ist dieser Ruf da drin. speaker-0: Ja. speaker-1: So groß. So groß. Und ich habe gar keinen einzigen Zweifel. Und es bedeutet aber manchmal im Weltlichen, sich einzugestehen, okay, aber die Richtung, in du da gerannt bist, offensichtlich trägt das nicht. Okay, ich ergreife jetzt Maßnahmen, ⁓ die weltlichen Dinge laufen lassen zu können. es ist kein, okay, dann geht's nicht. Okay, dann schmeiß ich hin, dann lass ich's. Sondern es ist immer ein Überprüfmal. speaker-0: Ja. speaker-1: Richtung, den Ruf, den Sog, wo ist Resonanz und wo hast du vielleicht einfach etwas weiter gemacht, weil das die ganze Zeit funktioniert hat, weil das funktionieren müsste. speaker-0: oder wenn andere sagen, das macht man doch so. speaker-1: Weil Positionierung so funktioniert, weil Produktentwicklung und Office Suite und alles das funktioniert genauso. Ja, aber vielleicht bei mir nicht. Vielleicht ist es bei mir anders. speaker-0: Ja. So, ne? Das heißt, auch da ist es immer wieder die Auseinandersetzung, auch mit dem Richtig und dem Falsch, dem Vermeintlichen, auf allen Ebenen. Und gleichzeitig eben auch so ein Prozess in der Selbst-, oder ich sag mal ein großes Lehrstück, ein Studium der Selbstannahme, der Selbstintegration, der Resilienz. Und das immer mehr ja, unserer eigene Kraft finden, darüber, dass wir uns immer wieder blutige Nasen holen, immer wieder feststellen. Nein, aber der Ruf, ich höre ihn immer noch, ich stehe wieder auf und ich laufe wieder weiter. speaker-1: Ja, einmal mehr aufstehen als hingefallen sein. speaker-0: Ja, und durch die Scham durchfühlen und Fehler machen und feststellen, ach, krass, aber hat mich trotzdem nicht umgebracht. So, irgendwie geht's halt immer weiter. Und das braucht manchmal ganz schön Atem. speaker-1: Ja. Mir hat so Satz geholfen, also in einem Kontext von so Business Mentoring. Das meiste, was du machen wirst, wird nicht funktionieren. Das meiste davon wird wahrscheinlich nicht funktionieren. Und es geht immer darum, daran eben nicht zugrunde zu gehen, sagen, ⁓ Gott, das hat nicht funktioniert, dann kann das ja nicht, sondern immer wieder das als Wachstumsfeld zu nehmen. Okay, welcher Teil davon? Welcher Teil davon hat funktioniert? Welcher nicht? speaker-0: Ja. speaker-1: Was war die Resonanz? Was hat bei mir sich wie angefühlt? Das ist halt eine einzige Wachstumsspielwiese. Und das macht manchmal aufgeschlagene Knie und blutige Nasen. speaker-0: Ja. speaker-1: Und wenn mich einer fragt, möchtest du nicht doch was anderes? Nee. Also es kann sein, dass sich mein ... tun immer weiter entwickelt. Dass meine Angebote sich immer weiter verändern. Wird so kommen. Ja, also dass auch das, dass sich das, was ich in die Welt gebe, immer meinem Wachstum anpasst, dass ich jetzt plötzlich aus Versehen Donnermer Kfz-Mechaniker werde? Nee. Das wird halt ... Also, dass dieser Weg an sich, dieses mit Menschen zusammenzuarbeiten, dass das meins ist, dass auch Spiritualität und systemische Arbeit und all das in dem Konglomerat, wie ich es anbiete, dass das mir komplett entspricht. Voll. Null Zweifel. Wirklich. Hier, Werbeblock. Also, wenn du Coaching brauchst, dann guck auf meine Website. Können wir uns zum Kaffee verabreden und sprechen, ob ich die Richtige bin. Aber es ist kein Zweifel an der Sache an sich, sondern eher ⁓ was hat mich wie, wo, welches Muster, welche Struktur hat mich in eine Richtung laufen lassen, die dem eben nicht entspricht. speaker-0: Ja. Ja. So, und das aber so klar zu hören, ne? Also ich, ich gehe davon aus, ehrlich gesagt, also ich kann es von mir sagen und du kannst es auch gerne einmal anprobieren. Also ich glaube, ich wusste, was heißt ich glaube, ich wusste immer auf einer Ebene, dass ich in diese Richtung loslaufen will. Und ich habe ewig gebraucht, diese Stimme wirklich zu hören und der wirklich zu vertrauen. Damit ich jetzt sagen kann, ich weiß, das ist das, was ich machen will. Also das ist auch nichts, was uns unbedingt so leicht fällt von vornherein. speaker-1: Ich glaube, diese Stimme hören ... Es ist bei jedem anders und kommt immer auf den Kontext an. Aber das, was ich für mich wahrgenommen hab, dass ich diese Stimme, dieses leise Flüstern, dass ich das immer wahrgenommen hab, aber dass dieses Da-Nach-Handeln Ja, genau, da haben wir es wieder. Aber das Da-Nach-Handeln, da über den See zu laufen wie Elsa und zu sagen, ich guck da jetzt mal hin, lass die hier alle zurück. Sei doch still. Ja, das ist die Herausforderung. Da nachzuhandeln. Entgegen, weil das Ich kann nur für mich sprechen. Entgegen aller Logik. Ich habe sehr viele Dinge getan, die ich immer wieder noch mal so machen würde, die entgegen aller Logik und entgegen aller Sicherheit waren. Inklusive der Trennung, wo ich entgegen aller Sicherheitsdoppelten Böden gehandelt hab. Aber es ging auch nicht anders. speaker-0: Ja. Ja, und… Ein Stück weit. speaker-1: Klage-Ads wär's anders gegangen, auf Kosten von mir selber. speaker-0: Und ein Stück weit baust du damit auf das Vertrauen zu dir selbst, dass du dir vorher aufgebaut hast. Genau. Über all die blutigen Nasen und über immer wieder dich dabei beobachten, wie du weitermachst. Wie es trotzdem weitergeht, wie du einen Weg findest, wie du neue Quellen entdeckst plötzlich in dir und darüber hinaus. Und wie du quasi auf dich selbst verlassen kannst. Das ist das Stärkste, was wir lernen können. Voll. speaker-1: auf sich selbst verlassen können, bedeutet eben zuerst, sich selbst gut zur Seite zu stehen. speaker-0: Ja. speaker-1: nicht weggehen. speaker-0: Immer wieder, Und in den Situationen, in denen wir das sehen können und nach und nach auch in den Situationen, wo wir es vorher nicht sehen konnten. speaker-1: Und in den Momenten, wo ich selber halt gar nicht sehen kann, such ich mir Support, wo ich mir das Vertrauen von anderen ausleihen kann für einen Moment, ⁓ wieder Kontakt zu kommen mit meinem eigenen. speaker-0: Ja, genau, ne? Also wo ich selber nicht sehen kann oder wo ich merke, ich kann, es gelingt mir trotzdem nicht richtig, mir selbst beizustehen. Ich sehe, wie ich mir immer wieder selber vor den Puk haue. speaker-1: Ja, genau. speaker-0: Und ja, genau, also... Ja, diese Einladung kann ich nur erweitern. Auch aus eigener Erfahrung, auch weil, weil auch ich immer wieder merke, also erfahren habe und erfahre, wie wertvoll es ist, jemanden von außen zu haben, der da ist, der jenseits von allen anderen Beziehungen da ist und einfach einen Raum hält, wo alles sein darf, wo alles einfach mal ausgedrückt werden darf, was aus Gründen die ich bisher sehe, in anderen Beziehungen nicht ausgedrückt werden kann. der mir hilft, aus einer neutralen Perspektive heraus zu sehen, was ich selber nicht sehen kann, weil ich einfach zu nah dran stehe. speaker-1: Ja, und das ist, wir stehen halt nicht nur nah dran, wir stehen halt mittendrin. So, wir sind halt beteiligt in unserem System und da können wir nicht objektiv drauf schauen. Das geht gar nicht, das kann ich Egal. Das ist so nicht gedacht. speaker-0: Ja. zu bedachten. Nee, das ist nichts mehr gedacht. speaker-1: Es ist okay so, dass wir nicht objektiv auf unsere Situation schauen können. Das gehört so. speaker-0: Ja, und ist es nicht auch schön, also letztendlich das im Austausch mit anderen Menschen zu machen, dass wir einander dafür brauchen, ⁓ wirklich uns selbst kennenzulernen? Was für ein lustiges Prinzip eigentlich, aber wie schön! speaker-1: Aber auch ein logisches Prinzip. Die größten Verletzungen entstehen in Interaktionen. So kann die größte Heilung in Interaktionen stattfinden. das ... Schön. Deshalb ist es einfach ... Wenn ich auf mich schaue, ich kann nur aus meiner Brille sprechen, aber die größte Investition war immer in mich selber. Also die Wichtigste. Also das ... Bestimmt ist das immer alles auch ... Muss man alles immer wollen. speaker-0: Ja. speaker-1: Aber diese Investition in mich selber mit dieser ganzen Begleitungs- ... Coaching, was auch immer Programm, was ich da alles schon gemacht hab, würde ich alles noch mal genau so machen. Yeah. speaker-0: Mhm. Ja, weil du damit auch in dein Bild von dir selbst investierst. In dein Vertrauen zu dir selbst. Letztendlich, also der Support, den du dir von außen holst, den gibst du dir ja selber dadurch, dass du ihn von außen holst. Und ich meine, wir sprechen jetzt gerade über Coaching, aber das fängt ja schon an, wenn ich irgendwie meine Stallnachbarin, meine Boxnachbarin oder was, Unterstützung bitte, dann bitte ich sie, aber letztendlich hole ich mir den Support, ich erlaube mir. mich unterstützen zu lassen und schenke mir das selbst und uns selbst dabei zu beobachten, ist halt schon enorm kraftvoll. speaker-1: Ja, voll. Und das führt wiederum zu anderen Ergebnissen im Außen. Aber nicht andersrum. speaker-0: Ja, genau. speaker-1: Das ist die Moral von der Geschichte. speaker-0: Ich habe das Gefühl, speaker-1: Können wir. Aber ich sehe gerade auf die Uhr und denke, ich glaube, die Folge ist vollständig. speaker-0: Die Uhr sagt die Frage ist vollständig. Die Uhr muss Recht haben. Aber es fühlt sich auch stimmig an. speaker-1: Es fühlt sich vollständig an. Wir haben euch heute nicht geschont. speaker-0: Uns auch nicht. speaker-1: Und selbst auch nicht. Ja. So war's heute. Ganz raw. speaker-0: Ja, ich glaube, das ist gut. wenn du, wenn ihr gerade in einer Krise steckt, egal in welcher Form auch immer, egal wie groß oder klein, egal ob jemand anders das sehen wird oder nicht, ob ihr das für euch so bewertet, dass diese Krise jetzt angebracht ist oder nicht, wie auch immer, wenn das landet, dann lasst euch gesagt sein, das ist kein Grund, euch dafür zu schämen, das gehört dazu. speaker-1: Das war's. speaker-0: Und tatsächlich braucht es oftmals eben aber auch diese Krisen, dieses wirkliche In-Kontakt-Kommen mit dem, was im Weg steht, damit wir dann wieder nach draußen, damit wir dann quasi auf die nächste Stufe kommen können, uns wieder ein Stückchen näher an uns selbst ranrücken können. So ähnlich wie im Frühling auch jetzt gerade. Und dann wieder neu aus dem Boden herausbrechen. speaker-1: Ja, damit es wieder leichter werden kann. Und wahrer. Eigentlich ist das der Kern. Wir kommen immer mehr da mit dem Kontakt, was sich für uns wahr anfühlt, was für uns wahr ist. speaker-0: Ja. Ja, und das ist ja auch gerade die Zeitqualität, ne? Wir ja auch im Feuerpferd letztendlich. Dass es irgendwie darum geht, dass was nicht mehr trägt, beziehungsweise dass es nicht darum geht, aber dass wir beobachten, dass das, nicht mehr trägt, an vielen Ecken halt einfach nicht mehr trägt. Ja. Und das große Unsicherheit daraus entsteht, dass wir für uns selber und auch gesamtheitlich nicht richtig wissen, dann als Nächstes, was an dessen Stelle stehen wird auf Dauer. Und da gehören viele Gefühle zu. Also insofern, ich kann mir viele Ansätze überlegen, woraus jetzt gerade Krisen entstehen können. speaker-1: Und eben im Großen und im Kleinen, das das, was wir jetzt beobachten. Das können wir vom ganz Kleinen ins ganz Große rauszoomen. Dieses Wasser nicht mehr trägt. Es kippelt. So fühlt sich das an. Und das macht natürlich ein unsicheres Gefühl. speaker-0: Ja. speaker-1: In diesem Sinne, bleibt nicht allein. Bleibt nicht ... Wenn ihr euch ... Wenn ihr Support braucht, dann holt euch Support. speaker-0: Gut, also alle Links wie immer in den Show Notes. Alle Links in diesem Fall zu uns in den Show Notes. speaker-1: Wichtige Info. speaker-0: Genau und bis zum nächsten Mal. speaker-1: diesem Sinne, bis zum nächsten Mal. ganz bald. Bis ganz bald.