Christopher Kopp: Hallo und herzlich willkommen bei den Finnanzen an's Fortsystem Podcast, der euch zwischen Politik, Preisen und dem ganz normalen Wahnsinn den Kompass hinhält, ohne dass ihr dafür erst drei Excel Kurse bestehen müsst. Mitte März 2026 fühlt sich der Alltag zwar an manchen Stellen wieder etwas normaler an, aber an anderen schreit er weiterhin Geldbeutel auf Anschlag. Die Inflation in Deutschland lag im Februar bei rund 1,9%. Das ist erstmal die gute Nachricht, weil Lebensmittel nicht mehr ganz so eskalieren wie zuletzt. während viele Dienstleistungen, also alles, wo jemand was für dich macht, weiter eher Premium-Modus spielen. Im Euro-Raum sieht es ähnlich aus, auch ⁓ die 1,9%. Klingt nach Entspannung, fühlt sich aber für viele eher an wie weniger Sturm, dafür Dauer-Niesel. Und während wir schon bei Preisen sind, während in den letzten Tagen an der Zapfsäule stand, hat wahrscheinlich kurz überlegt, ob das Auto nicht doch plötzlich ein Lifestyle-Produkt ist. Vieleorts kratzen Benzin und Diesel wieder an der 2,20€ Marke und darüber. Und die Politik diskutiert ernsthaft das Österreich-Modell. Preise nur einmal am Tag erhöhen dürfen, senken jederzeit. Quasi Happy Hour aber nur in eine Richtung. Parallel bastelt die EU daran, dass KI-Inhalte künftig klarer erkennbar sind. Also, dass man nicht mehr bei jedem Video denkt, ist das echt oder hat da ein Computergerät Theater gespielt. Und aus den USA kommt die Kategorie Bürokratie aber in XXL. Nach dem großen Zoff ⁓ Zölle geht es ⁓ mögliche Rückzahlungen in gigantischen Summen. Und die Zollbehörde sagt sinngemäß, naja wir würden gern, aber unser System muss erstmal kurz erwachsen werden. Jetzt zum Ausgleich die wirklich wichtigen Nachrichten fürs Herz. Es gibt ein Guinness World Record für den tiefsten Marathon über 3000 Fuß unter der Erde, Joggen mit Höhenakustik inklusive. Dann wurden die schrägsten Fundstücke aus verlorenem Gepäck gesammelt und das ist kein Witz, da sind so Sachen dabei wie ein Roboter, ein bionisches Knie oder sogar ein Meteorit. Irgendwo sitzt also gerade jemand und sagt, Schatz, Ich hab den Meteoriten verloren. Und weil die Welt komisch ist, hat eine Frau auch noch 19 Barbiepuppen blind erkannt, was entweder Talent ist oder ein Beweis, dass unser Gehirn Dinge speichert, die in Mathe vielleicht auch wirklich geholfen hätten. Und jetzt der Übergang, den ihr liebt. Ich mach zwar das Intro, aber was Sadie als Thema vorbereitet hat, weiß ich ungefähr so gut wie bei meinem Auto, wie viel es morgen kostet zu tanken. Nämlich gar nicht. Also wird das jetzt eine dieser Folgen, wo wir gemeinsam überrascht werden und wenn er gleich mit Heute reden wir über Anfängen, nicke ich einfach souverän, als wäre das seit Wochen so geplant, denn wir sind besser. Cedric Würkert: Heute reden wir über. Christopher Kopp: So mein Lieber. Na, soweit so gut und bei dir? Cedric Würkert: auch soweit so gut. Wie geht's dir denn wirklich? Also wir hatten letzte Woche schon drüber gesprochen, was so Umstände mit einem machen. Hat sich das bis zu dieser Woche verändert? Oder ist es gleich geblieben oder tankiert sich das immer noch gleich? ⁓ Christopher Kopp: Naja, es ist immer noch genauso. Ich versuch's nur ein bisschen wegzuschieben. Es hilft ja letztendlich auch nicht. Sich dauerhaft damit zu beschäftigen macht's ja auch nicht besser. Also, hast du ja auch am Intro gemerkt, hab das ganze Thema Krieg, Konflikte und so weiter alles rausgelassen, weil mich das einfach auch permanent nervt. Da hab ich ehrlicherweise auch wenig bis gar keine Lust zu. Natürlich ist es wichtig und natürlich muss man informiert sein und alles gut. Aber ich Cedric Würkert: Mhm. Mhm. Christopher Kopp: Aber für mich entschieden nicht mehr jeden Tag und nicht mehr Dauerschleife. Cedric Würkert: Ist ja auch gut so. Also, gibt einem ja selber auch so... Kannst das ⁓ nicht ändern. Also wir können sowieso nicht ändern und das Leben muss weitergehen. Das ist ja der größte Punkt. Okay. Ich will weg von dieser ganzen Kacke hin zu einem... Heute reden wir über. Nein, weg von dieser ganzen Kacke hin zu einer anderen Geschichte. Es fängt wieder mit einem altbekannten Thema an. Ich möchte aber auch auf etwas anderes hinaus. Christopher Kopp: Absolut. Heute reden wir über... Cedric Würkert: Und zwar es geht ⁓ das Thema Social Media. Aber, und jetzt kommt's, wenn du dir überlegst, wie Menschen auf Social Media unsere Dienstleistung anpreisen. Und das ist mir letzte Woche schon wieder häufig aufgefallen. Dann ist das alles immer mit so einem richtig dicken, fetten Stock im Arsch. Und es gibt einen Satz, den ich mittlerweile nicht mehr hören kann. den ich in jedem Kundengespräch auch so nie sage, weil es einfach nicht stimmt. Und zwar der erste Satz, oft bei solchen Social Media Ansprachen genannt wird, ist, mir geht es nicht darum, sie als Kunde zu gewinnen, mir geht es nicht darum, einen Abschluss zu generieren, sondern mir geht es nur ⁓ sie. Halt Maul. Christopher Kopp: Ja. Cedric Würkert: Also mir geht es grundsätzlich wirklich darum, ⁓ Offenheit, Klarheit und Ehrlichkeit so ein bisschen zu predigen und dass wir über dieses Christopher Kopp: Was soll ich hinzufügen? Naja, also wir leben ja auch nicht von Luft und Liebe und natürlich ist jeder potenzielle Kunde für uns natürlich auch ein potenziell verdienter Euro. Ist ja wohl logisch. Und natürlich bin ich daran interessiert, auch so viele Kunden wie möglich mit meinem Team zu betreuen und zu gewinnen, weil das natürlich auch für uns, für uns privat bedeutet, Stabilität, Sicherheit und so weiter und so fort. Jetzt ist es Trotzdem so, auch das sage ich dazu, dass ich heute in der glücklichen Situation bin, mehr jeden Kunden gewinnen zu müssen. Aber wollen ist ja was ganz anderes. Also es gibt viele Kunden, die bei mir Kunde sind, die sind Kunde geworden, weil ich es wollte, nicht weil ich musste. Und dafür habe ich mich dann auch, keine Ahnung, nochmal extra angestrengt oder so, weil es ja dann einfach nochmal so eine Motivation mehr ist. Also weißt du, ich will den als Kunden haben. Und gar nicht, dass ich dann besser war oder so, sondern da ist dann einfach, keine Ahnung, Rahmenbedingungen geändert oder, weiß nicht, mir fällt jetzt auch kein gescheites Beispiel ein, aber so diese gefühlte Mehrmotivation, ohne dass ich jetzt bei den anderen Terminen nicht motiviert gewesen wäre, so, du weißt ja, was ich meine. Cedric Würkert: Okay, in welcher Situation stecken Also wenn wir jetzt über deine Situation sprechen. Ich sehe meine Situation tatsächlich ganz anders, du deine siehst. das ist, ja, alle haben einfach andere Ansichten. Was bedeutet denn für dich das Wort Abschluss? Und nennst du das Wort? Oder wie deklarierst du das Kunden gegenüber? Also ich kenne viele, die im Termin sitzen und darüber sprechen. Christopher Kopp: Ja. Cedric Würkert: Mir geht es nicht ⁓ Abschlüsse, mir geht es ⁓ sie, das was ich gerade schon so gesagt habe und immer ⁓ den heißen Brei rumzureden. Christopher Kopp: Ja, aber das ist doch quatschig. Also, ich spreche da gar nicht drüber. Der Kunde wird doch nur bei mir Kunde, wenn er sich bei mir wohlfühlt. Wenn er sich bei mir verstanden fühlt. er das Gefühl hat, ich gehe auf ihn ein als Mensch. Wenn es mir, so wie das in diesem Satz klingt, wenn es mir ⁓ den Kunden geht. Und wenn ich das Kundenwohl an erster Stelle stelle. Natürlich ist da auch ein monetärer Aspekt hintendran. Aber... Das ist ja immer nur sau kurzfristig gedacht. Also wenn ich jetzt nur auf Geld auswehre, dann wäre das extrem kurzfristig gedacht, weil Kunden checken das ja irgendwann. Und wenn dann ich mich als Premium verkaufe und aber zum Beispiel kein Premium Service oder so biete oder ja, irgendwie sowas, dann ist das natürlich schwierig. Also ich ich habe mit Kunden Oder wie sage ich das? Meine Kunden wissen das schon sehr genau, ich, wenn sie jetzt vermeintlich einfache Dinge oder unwichtige Dinge als Frage stellen, zum Beispiel nicht im Gespräch, dabei antworte ich sowieso alles, aber jetzt nehmen wir Bestandskunden und der stellt mir eine vermeintlich einfache Frage, so von wegen, kann man die Zahlweise der Versicherung von monatlich auf jährlich klären? oder ändern, dann ist es nichts, was jetzt eine Prio 1 Nachricht ist und dann hat die auch mal zwei, drei Tage Zeit zum Beantworten. Dafür, wenn es halt brennt, kriegen meine Kunden auch um 23.30 Uhr von mir noch eine Antwort, wenn es ein wichtiges Thema ist. Und das wissen eigentlich auch alle Kunden. Und damit ist es relativ einfach für mich im Handling. das ist mein, wie so eine Art Service zu sprechen. Wenn es brennt, bin ich immer sofort greifbar. oder innerhalb kürzester Zeit greifbar. Wenn es jetzt halt nicht so wichtig ist, dann kann es auch mal ein bisschen warten. Das schafft mir Freiräume und Zeit und meine Kunden haben dafür auch vollstes Verständnis, weil die erwarten auch nicht, dass ich da innerhalb kürzester Zeit reagiere. So und die Frage ist ja jetzt eigentlich, oder der Punkt über den du gegangen bist, ist, dass ja häufig unsere Dienstleistung online, gerade Social Media, halt irgendwie anders verkauft wird. Oder so ein bisschen hinter so einem... Versprechen will ich es nicht sagen, aber... Ja, schon eigentlich irgendwo so ein Versprechen verkauft wird. Und noch viel geiler finde ich ja die Leute übrigens, die nicht irgendwas versprechen, sondern die sagen, die anderen sind kacke und die anderen sind blöd und der macht also... Ich weiß nicht, wer das gesagt hat. Irgendjemand bekannt ist, das mal. Wer immer über andere schimpft, hat selbst nichts zu bieten. so sinngemäß. Und ich bin der Meinung, dass diese ganze Hey, Finnfluencer-Kacke einfach auch aufhören sollte. Also in diesem extremen Maß, weißt du, das ist so völlig übertrieben. Cedric Würkert: Im Grunde genommen unterschreibe ich total, was du sagst, ⁓ nochmal kurz auf mein Thema zurückzukommen. Wie gesagt, das Social Media Thema war nur meine, oder die leitende Funktion, ⁓ auf dieses Thema zurückzukommen, weil eben auf Social Media, da die Reichweite einfach deutlich, deutlich größer ist. man das ja, alles was im Eins-zu-eins-Gespräch passiert, natürlich fallen da genau dieselben Aussagen. Die haben einfach nur nicht ansatzweise dieselbe Reichweite. Jetzt hast du vorher gesagt, es geht ⁓ den Grund, ich wie in einem Kundenberatungsgespräch sitze. Also was ist dein Antreibe im Kundenberatungsgespräch? Christopher Kopp: Keine Ahnung. Also es ist nicht heute nicht mehr ⁓ fuck ich muss Geld verdienen. Diesen Luxus habe ich mittlerweile. natürlich ist es, da sitzt ein Mensch der braucht in irgendeiner Form Beratung, welche auch immer. Ich möchte die bestmögliche Beratung für denjenigen, die bestmögliche die ich bieten kann, demjenigen geben und ihn natürlich dann auch zum Kunden machen. Was jetzt die Intention dahinter ist, habe ich jetzt nicht näher hinterfragt. Das ist einfach für mich klar, ich habe einen Job und ich habe auch irgendwo eine gesellschaftliche Verpflichtung. Hört sich vielleicht blöd an, aber es ist so undurchsichtig im Finanzbereich, dass die Menschen Beratung brauchen, auch wenn immer wieder mal kommt, ja, das kannst du alles selber machen oder sonst irgendwie. Ja, dann machst du auch. Aber die Zeit, die du da reinsteckst, ist brutal aufwendig. Das ist wie Du kannst auch theoretisch dein Auto selber reparieren, macht halt heute noch keiner mehr, weil die ist halt einfach zeitaufwendig ohne Ende. das ist so bisschen für mich der Vergleich. ist unser und dann nehme ich alle in der Branche mit rein, unser Auftrag, die Menschen da zu unterstützen, wo das Staat sie praktisch alleine lässt. Und das Staat lässt uns da komplett alleine. Und da ist es einfach brutal wichtig, die Die richtigen ist immer schwierig, aber gute Entscheidungen für einen selbst zu treffen. Und in unserem Fall ist es, die guten Entscheidungen mit unseren Kunden gemeinsam zu treffen, ⁓ da eben die Kunden besser zu stellen. Sei es besser fürs Alter vorzusorgen, sei es besser die Baufinanzierung zu planen, sei es besser abgesichert zu sein, sei es weniger Geld auszugeben, sei es sinnvoller Geld auszugeben oder auch stabiler Geld anzulegen. Das ist so bisschen für mich der Antreiber, ich sagen. Das habe ich lange ⁓ eine kurze Frage drum herum geredet. Cedric Würkert: Mhm. Alles gut, alles gut. Es ist ja genau das, worum es mir geht, dass wir darüber sprechen und dass wir vor allen Dingen offen und ehrlich darüber sprechen. Ich habe nämlich auch eine grundsätzlich sehr, sehr ähnliche Meinung. Kommen wir nachher nochmal darauf zurück. Was würdest du denn sagen, warum fällt es denn, das was ich vorher gesagt habe, dass dieses auch ⁓ den heißen Brei herum geredet? Also mir geht es in einem einem in einem Kundengespräch. Mir geht es nur ⁓ den Abschluss. Das kommuniziere ich auch den Kunden ganz genauso. Mir geht es aber nicht ⁓ den Abschluss des Abschlusses wegen, sondern weil der Abschluss ein weiterer Meilenstein zu meiner Vision, die ich eben selber in mir habe, die ich nicht kommuniziere, aber die ich für mich habe, ein weiterer Meilenstein dazu ist. Zu meiner Vision gehören aber ausschließlich gute Customer Experiences, also quasi Kunden, die superglücklich sind und die nicht in dem Moment glücklich sind, sondern die langfristig Kunden sind, weil... Christopher Kopp: Ne. Cedric Würkert: Für jede Vision, du hast, brauchst du, ich nenne es jetzt mal, das ist ein blödes englisches Wort, aber so ein testimonial, also du brauchst Beweise. musst, wenn ich was nach außen trage, dann brauche ich Beweise da dafür. Und der Kunde, jeder Kunde ist für mich ein Beweis da dafür, dass das, was ich nach außen trage, diese Vision, die ich ja auch kommunizieren möchte, das ist ein Beweis da dafür. So, jetzt kurz, kurz, zu meiner Frage zurück, die ich dir eigentlich stellen wollte. Warum? Christopher Kopp: Ja. Cedric Würkert: und hält es den meisten Beratungen so schwer, genau darüber zu Christopher Kopp: Naja, weil es negativ konnotiert ist. Weil ein Abschluss immer gleich heißt, oh, der will mir was verkaufen, der meint es nicht ehrlich oder der verkauft einfach nur damit er schnell Geld verdient oder solche Sachen. Und im Endeffekt ist das, was du gerade gesagt hast, genau das gleiche, was ich gesagt habe, nur von der anderen Seite aufgebaut. Du hast im Endeffekt nur viel früher angesetzt und bei deiner eigenen Vision gestartet. Diesmal, weißt du ja selber, gibt es bei mir ja genauso. Ich habe die Beziehung dazu nicht hergestellt. Das Vorteil von dir, du darüber nachgedacht hast. Sonst hätte ich auch so schön antworten können. Aber nein, ich habe wieder ⁓ heißen Brei rum geredet. Cedric Würkert: Aber genau deswegen ist es ja so wichtig. finde, nur weil ich mich damit jetzt auch wieder mit dem Thema beschäftigt habe, gehe ich so klar an diese Sache ran. Seitdem ich diese Folge und die Folge ist schon ein bisschen vorbereitet, es gab ein paar Verschiebungen in unserer Planung, ist ja auch total egal. In dem Moment, wo ich aber angefangen habe, darüber nachzudenken, wie ich selber diese Sache sehe und wie deswegen nervt, also ich kriege wirklich, ich könnte durch mein Handy springen. Christopher Kopp: Ja, ja. Cedric Würkert: Wenn ich solche Instagram Reals oder irgendwelche Ads sehe, die geschaltet werden mit, bei uns geht es ⁓ den Kunden, also nicht falsch verstehen. Mir geht es genauso ⁓ den Kunden. Ich bin nur kein Fan davon, deswegen ist auch dieses Finanzfuzzi Ding entstanden, da ⁓ den heißen Brei herumzureden. Ich will glückliche Kunden aufbauen. Das funktioniert aber nur, wenn mein Beratungsansatz auch umgesetzt wird und ich mit den Kunden gemeinsam diesen Weg gehen kann. Natürlich geht es mit dem Beratungsgespräch ⁓ den Abschluss, weil nur von, wir haben ein cooles Gespräch gehabt, kann halt trotzdem, egal wie hoch ein Lebensstandard ist, kann kein Lebensstandard finanziert werden. Weil wenn man nur drüber spricht, funktioniert es nicht. Deswegen spreche ich da ganz offen und ehrlich immer drüber. Christopher Kopp: Ja, finde ich tatsächlich auch besser und ich finde ich auch gut so. Es gibt viele, die das so ein bisschen durch die Blume immer... Du bist jetzt gerade nur auf dieser... Du hast gerade nur die Beispiele dafür genannt, wie Leute sagen, ja, mir geht es nur ⁓ den Co... Also praktisch so bisschen vertuschen wollen. Ich finde, da gibt es noch eine ganz andere Seite, das ist die... die Seiten, die jetzt in irgendeiner Form nur Informationen bereitstellen und nur darüber sprechen und nur ihre Meinung dazu äußern. denen geht es genauso ⁓ einen Abschluss, weil die dadurch ja genauso Anfragen generieren und äh... Cedric Würkert: generieren wollen. Christopher Kopp: oder generieren wollen. Manche erfolgreich und manche weniger erfolgreich. Aber das ist ja immer das Lustige daran. Irgendwann kommt alles raus. Und Karma ist eine kleine Bitch. Cedric Würkert: Ja. Was glaubst du ist aber der Größte? Ich hab für mich selber keine Antwort drauf. Aber warum fällt es den meisten so schwer? Weil sie wahrscheinlich dieses Negativ-Behaftete vor sich hinschieben und sagen, darüber nicht zu sprechen ist ja der einfachere Weg. Christopher Kopp: Es ist Angst vor Vorverurteilung. Wir haben ja schon auch mal ab und zu das Thema in Kundengesprächen oder mit anderen Branchenkollegen. Ist Provision oder Honorarberatung das bessere Modell? Da gibt es ja ganz wilde Meinungen dazu. Logischerweise auch ganz unterschiedliche Meinungen, was ja auch okay ist. Nur im Endeffekt ist es halt schon so, dass es nicht einfach immer so einfach zu beantworten ist. Und viele haben dann, glaube ich, einfach Angst davor, vorverurteilt zu werden, dass sie zum Beispiel auf Provisionsbasis arbeiten. Cedric Würkert: Entsteht es dadurch, dass das in der Gesellschaft negativ behaftet ist oder dass es vielleicht sogar noch in meinem eigenen Kopf negativ behaftet ist? Christopher Kopp: Ich glaube in alle aus der Linie mal in deinen eigenen Kopf. Also die Gesellschaft spielt definitiv auch eine Rolle, da ist es auch negativ behaftet. Was übrigens vollkommener Witz ist, weil es in so vielen Bereichen Provisionen gibt, worum uns die Leute übrigens auch gar nicht wissen. Ich habe heute morgen witzigerweise ein Video gesehen von einem Tankstellenbetreiber, der Cedric Würkert: ⁓ das habe ich auch gesehen, die auf Provision arbeiten. Christopher Kopp: Ja genau. Mir war das auch tatsächlich nicht so bewusst in der Form. Ich wusste, dass die an dem Sprit halten minimalen Prozentsatz haben, aber ich hab da nie drüber nachgedacht, dass es wirklich so eine Art Provision ist. Ich hab da gar nicht drüber nachgedacht, ⁓ ehrlich zu sein. So und die kriegen Provision 2,2 Cent pro Liter. Cedric Würkert: Wir haben eine klassische Gewinnmarge. Ich hoffe, ich auch gesehen. Christopher Kopp: Alter, vatter müssen die viel, ähm, viel Sprit vertickern, damit sich das lohnt, Gut, der Shop und so macht auch Sinn, der hat das ganz richtig gesagt, bei 2,20€ hast du halt auch 30 % Umsatzrückgang im Shop. Nicht nur an der Tankstelle. Also, sorry, jetzt bin ich gerade irgendwie da reingekritzt und weiß nicht mehr, was ich sagen wollte. Was war deine... Cedric Würkert: Danke fürs Zuschauen. über das Thema Provision und dass Provisionen verdient werden in Bereichen, man ja gar nicht oder dass das grundsätzliche Thema Provision so negativ behaftet ist. Christopher Kopp: Achso. Ja, genau. Also ich glaube in allererster Linie im Kopf und dann natürlich auch gesellschaftlich. wenn ich halt selber, das ist wie mit vielen Dingen, wenn du, wenn du das selber halt im Kopf hast, dann du ziehst es magisch an. Und ich glaube da echt ganz fest dran. Also als ich mir ein neues Auto gekauft habe, habe ich auf einmal das ganze, Auto überall auf der Straße gesehen. Das ist dieser typische Effekt, wenn ich den Fokus irgendwo drauf setze, dann fällt mir das auf. Das ist genauso oft da wie vorher auch. Nur davor ist mir einfach nicht aufgefallen, da ist es untergegangen im Stadtbild, im Landschaftsbild, im was auch immer. Und wenn ich dann den Fokus drauf setze, dann ist es sichtbar. Und genauso ist es mit dem Thema auch. Und wenn ich mich nur mit negativen Dingen beschäftige, dann sehe ich auch nur die negativen Dinge. Und ich bin da fest davon überzeugt, ich würde behaupten, locker 80, 90 Prozent des Problems sind in dem Kopf desjenigen Beraters, der das dann so Cedric Würkert: Hmm. Christopher Kopp: denkt und dann hat er auch das Problem. Cedric Würkert: unterschreibe ich zu 100 Prozent. Mir geht es vor allem darum, dass wenn wir... Ich habe das Gefühl. Und dann dürfen gerne mir auch mal Kunden, die ja fleißig diesen Podcast hören, Rückmeldungen geben, wie sie das wahrnehmen. Aber ich versuche, das hat sich auch hinentwickelt, weil ich hatte natürlich auch am Anfang war dieses Provisionsthema, als ich den Job irgendwann mal angefangen habe. Egal wie sehr ich dahinter stand, hatte man trotzdem diesen gesellschaftlichen Druck im Hintergedanken, über Provision spricht man nicht, das ist ein Tabuthema. Das ist ja etwas, was trotzdem einem mitgegeben wird. wird einem auch vielleicht in dem einen oder anderen Hausstand nicht, aber normalerweise oder oftmals wird das von zu Hause ja auch mitgegeben durch die Gesellschaft. Und ich merke, dass umso selbstbewusster, und das hat sich dann irgendwann mal entwickelt, so nach drei Jahren Selbstständigkeit, dreieinhalb Jahren Selbstständigkeit, so ein wirklich selbstbewusstes Verhalten meinem Job gegenüber. Christopher Kopp: Ich Cedric Würkert: Und ich habe das Gefühl, seitdem ich diese Selbst- und dieses Selbstbewusstsein hinter meiner Tätigkeit so habe und diese Transparenz auch wirklich, mir kann jede Frage, die in einem Beratungsgespräch gestellt wird oder in einem Servicegespräch oder wie auch immer, ich habe keine Angst mehr vor dieser Frage. Weil egal, was der Kunde fragt, ich spreche offen und ehrlich darüber und nicht, dass ich ihm die Antwort verkaufen kann. Darum geht es mir nicht. Das ist zwar auch eine Fähigkeit, die viele können und auch eine gute, also eine starke Fähigkeit. Darum geht es mir aber nicht, sondern mir geht es ⁓ ich kann jede Antwort transparent geben, weil ich keine Angst vor der Konsequenz habe. Und das ist etwas, was ein unglaublich befreiendes Gefühl. Du hast vorher davon gesprochen mit, ich will oder ich muss nicht mehr jeden Kunden gewinnen. Ich will jeden Kunden gewinnen, außer es ist wirklich ein absolutes Abschluss. Es ist absolut so. Aber dieses Christopher Kopp: Absolut. Ja. Ja, ich auch. Ich auch. Cedric Würkert: Genau die Möglichkeit zu haben, vollkommen transparent zu sein, der Möglichkeit, dass einem Kunde die Antwort nicht passt. Das ist ein befreiendes Gefühl. Christopher Kopp: Ja und dass er auch sagt, du dann nicht, dann ist es halt so. dann, dafür ist mir mittlerweile auch einfach meine, ehrlicherweise meine Zeit zu schade, ⁓ Beziehungen einzugehen, die ich nicht für eingehungswürdig halte. Das klingt total blöd, aber... Cedric Würkert: Das Geile ist, passiert ja trotzdem auch nicht. Also ich... Jaja. Christopher Kopp: Nein, aber ich möchte nicht mehr mit Menschen arbeiten, auf die ich ehrlicherweise keine Lust habe. Und das kommuniziere ich auch am Anfang in der Regel vom Termin. Da ich immer, wir brauchen ein gutes Bauchgefühl auf beiden Seiten. Wenn das bei dir passt und bei mir passt, dann ist gut. Wenn es auf einer Seite nicht passt, ist schon schwierig. dann sagt einer von beiden den Termin ab, weil er keinen Bock hat. Oder in meinem Fall, ich wäre schlecht vorbereitet und da habe ich keine Lust zu. Und das sind halt so Themen, ich... Cedric Würkert: Ja, definitiv. Christopher Kopp: Die sind wahnsinnig spannend. Es wird wenig drüber gesprochen, tatsächlich finde ich so ein bisschen. Und ich glaube auch, dass es vielen Kunden gar nicht so bewusst ist. Oder? Ja doch, ich glaube mir wäre es als Kunde auch nicht bewusst. Also ich würde glaube ich auch nicht so von mir aus drüber nachdenken, macht sich mein Berater da gerade, will der mich als Kunde oder nicht? Ich glaube viele machen das dann abhängig von irgendeinem bestimmten Thema. Zum Beispiel, der hat sich gar nicht angestrengt, weil er preislich ist, das passt jetzt ja nicht. Die Versicherung XY ist deutlich teurer als irgendwo woanders. Cedric Würkert: Und du warst bewusst? Mhm. Christopher Kopp: Ich glaube eher daher kommt häufig so ein Switch. Ich finde die zwischenmenschliche Beziehung aber eigentlich viel, wichtiger. Cedric Würkert: Mhm. Mhm. Christopher Kopp: Weil dann ist es auch so, und das weiß ja jetzt auch jeder, dass zum Beispiel Kfz-Versicherungen gerne mal einen Sprung nach oben tun. Und ich hoffe, das hat mittlerweile auch jeder gecheckt, diese ständige Wechselerei macht es nur für alle noch teurer und nicht günstiger. Hatten wir glaube ich auch schon mal eine Folge. Wenn ich eine gute, gute Kundenbeziehung habe, dann ist mein Kunde nicht sauer. wenn seine Kfz mal ein paar Euro teurer wird. Weil er genau weiß, ich werde alles dafür tun, dass es sich einigermaßen im Rahmen hält und ich werde alles dafür tun, dass ich ihm vielleicht sogar auf eine andere Art Weise entgegenkomme und da irgendwie mein Bestes dafür geben werde. Und wenn nichts geht, macht eine gute Kundenbeziehung das auch keinen Abbruch. Cedric Würkert: Ja, definitiv, definitiv. In dem Moment, wo wir darüber sprechen, merke ich, dass man viel zu selten darüber spricht. finde, dass es eine Sache die vielleicht auch in unserer Gesellschaft durch dieses Social-Media-Thema, haben wir ganz oft schon darüber gesprochen, ein bisschen verloren gegangen ist. Und wir hatten es auch schon. Auf Social Media ist aktuell... Christopher Kopp: Ne, weißt du was das Ding ist, was mir so bisschen auf den Sack geht? Das hab ich... Ich hab irgendeinen Podcast angehört. Und da kam mir das dabei. Egal. Mir kam das so, dass mittlerweile ist es so, Leute kommentieren oder liken auf Social Media ganz ganz selten, weil sie es gut finden oder weil sie es supporten. Sondern es geht in der Regel eigentlich immer nur darum, das Haar in der Suppe zu finden. Ja, also pauschal ist mal allen irgendwie was Böses unterstellen und dann zu sagen, ja das ist übrigens in der ganzen Branche immer so oder das machen die alle aus dem und dem Grund. das, weiß ich jetzt nicht, ob das von der Neidgesellschaft kommt oder was, weiß ich gar keine Ahnung, ich bin auch echt nicht Sozialwissenschaftler und hab das irgendwie untersucht oder sonst ist mir auch ehrlicherweise scheißegal. Mir geht's einfach nur auf den Sack. Und... Ich möchte mich nicht rechtfertigen... ...für irgendwas, was ich sage oder tue, außer es ist kompletter Blödsinn, dann mach ich das gerne, aber... ...ansonsten... ...lass doch die Leute einfach mal leben und lass sie doch auf Social Media machen, was sie wollen, wenn die ihr Frühstück und ihr Essen teilen wollen. Dann sollen sie's machen und wenn sie auf dem Klo waren und Kaki zeigen müssen, dann können sie das von mir aus auch noch machen. Ich muss es ja nicht angucken. Also wenn Leute daran Spaß haben, ey... Lass Gottes großer Zoo ist bunt. Und der darf auch bunt sein, das ist auch gut. Aber ich muss mich doch immer nur mit dem beschäftigen, worauf ich auch Lust und Interesse dran hab oder worauf ich, was ich vielleicht auch gut finde und nicht was ich kacke finde. Ich versteh dieses nicht irgendwo negativen, ich hab noch nie irgendwo einen negativen Kommentar hinterlassen. Also wenn jemand von mir irgendwo Cedric Würkert: Ich auch nicht. Christopher Kopp: negativen Kommentar auf Social Media findet, dann schickt ihn mir bitte gerne. Dann nehme ich alles zurück, was ich gesagt habe, aber ich kann mich nicht erinnern, dass ich irgendwo mal einen negativen Kommentar hinterlassen habe. Ich habe höchste der Gefühle war, dass wenn ich ein Video gesehen habe und jemand hat wirklich kompletten Blödsinn erzählt, was einfach faktisch nicht der Wahrheit entspricht, habe ich glaube ich einmal eine Nachricht an denjenigen geschickt. Kein Kommentar, eine Nachricht. Ich habe geschrieben, hey Das würde ich mal hinterfragen, das tatsächlich so richtig ist. Recherchier mal. Hier hast du zwei, drei Quellen dazu. Viel Spaß, schönes Leben noch. Cedric Würkert: Ja, nicht kurz... Das ist ja das Witzige. Das ist ja auch ein negatives Kommentar. Bietet ihr anderen auch wieder den Raum, ⁓ weiter negative Kommentare darauf zu schreiben. Deswegen gibt es ja auch diese Auf-ein-Kommentar-reagieren-Funktion. Genau. Ich hatte das der Letzten. Ein besser Kumpel macht Social Media. Und dann hat er einen Kommentar gehabt von einem Kumpel von uns. Christopher Kopp: 36.000 Antworten. Cedric Würkert: Und wie wir halt in unserer Freundesgruppe so sind, war der nicht positiv geschrieben, weil so quasi du siehst scheiße aus so nach dem Motto. Jetzt kennen natürlich, kennen natürlich alle Leute, die das beobachten, kennen natürlich die Beziehung nicht. Was glaubst du, wie der unterstützt wurde in seiner Meinung? So geil. So keine Ahnung Junge, du siehst schon wieder so hässlich aus und es ist ja zwischen Männern ja sowieso nochmal was ganz anderes, aber das Christopher Kopp: Ja, ja klar. Ja. Völlig verrückt. Cedric Würkert: Und jeder der quasi in dieser Freundesgruppe ist, weiß, wie das gemeint ist. Das wissen aber die anderen Leute nicht. Und es hat wirklich beflügelt, dass Leute darauf geschrieben haben, ja du hast recht. Und die haben nichts mit unserer Freundesgruppe zu tun. Christopher Kopp: ⁓ Mann. ⁓ Mann. Cedric Würkert: Das ist doch... Das ist so krank, dass... Ja, deswegen dieses... Christopher Kopp: Ich stelle mir deswegen auch häufiger mal die Frage, ob das, so wie ich ticke und so wie ich denke, ob das gut ist, dass wir uns in eine gewisse Öffentlichkeit geben, in diesem Podcast. Weißt ich meine? Also so, ich hinterfrag das schon ab und zu, weil ich mir manchmal auch denke, es gibt, ja, was heißt angreifbar? Also kann ja jeder seine Meinung haben, solange man ja auch akzeptiert, ist alles wunderbar. Wenn nicht, dann haben wir einen Schreibpunkt. Cedric Würkert: Mhm. Ja. machst dich schon angreifbar. Also, die sind mir im Wurst, aber... Christopher Kopp: So, ausgespielt. Cedric Würkert: Wenn wir hier eine Meinung haben, so langsam am Ende so läuft wie ich's will, ist das alles in Ordnung. Christopher Kopp: Das hab ich jetzt nicht gesagt, aber in die Richtung geht's. Ah ja, das ist irgendwie wild. Wild, wild, wild. Cedric Würkert: Ja, sehr gut. Ich will gar nicht länger darüber sprechen. Das ist ein Thema. Ich wollte das Thema aufmachen. will, wir vielleicht ist es auch ein Aufruf in die Social Media Welt. Lasst uns offen und ehrlich über unsere Dienstleistungen sprechen. Tut nicht irgendwelche komischen Sachen kundtun, die nicht stimmen, sondern lasst mal lieber eher für Transparenz stehen. dann sind, glaube ich, alle alle glücklicher. Das war mein Wort zum Sonntag. Christopher Kopp: Es wäre so schön und es wäre so einfach. Ich heute übrigens vielleicht da dazu noch, fällt mir gerade ein, hab heute wieder, ich hab heute morgen einfach 10 Minuten Doomscrolling gemacht und es klappt tatsächlich mit meiner Bildschirmpzeit auch nicht mehr so gut, das hatten wir auch mal. Cedric Würkert: Mhm. Ich würde ja gern nachgucken, aber mein Handy ist leider meine Kamera, deswegen kann ich nicht nachgucken. Christopher Kopp: Na, das ist eine gute Ausrede. Ich habe heute morgen ein Video gesehen von, irgendwie so einem Ausschnitt aus einem Video von 1900, weißtegeil, was, 30, 40, 50, irgendwie sowas. Und dann sitzt so Mann mit seiner Frau am Küchentisch und sagt, es wäre so einfach, alle Kriege dieser Welt zu beenden. Und sie fragt, wie denn? Er sagt dann, naja, es müsste einfach eine Regelung geben, wo alle Länder zustimmen, dass wenn ein Krieg geführt wird, die ganzen Präsidenten, Minister und Entscheider in vorderster Front im Schützengraben liegen müssen. Und das würde so gut wie alles verhindern, was irgendwie entsteht. In diesem Sinne, tragt Verantwortung für eure Entscheidungen. Habt euch lieb. Habt euch lieb und lasst es euch gut gehen. Cedric Würkert: Ist so, Junge! Ich sag nix mehr dazu, passt. Christopher Kopp: Also wunderbar, wartet zum Sonntag. Macht's gut, bis nächste Woche. Ciao, ciao! Cedric Würkert: Tschüss miteinander! Adios muchachos!