Stefan: Hallo und herzlich willkommen zur zweiten Folge des Amigos on Air Podcasts. André: Moin Moin! Basti: Servus, hallo! Stefan: Mit Andre, Basti und mir, Stefan. Basti: Genau. Pünktlich zur Eröffnung der Leipziger Buchenmesse. Denn die beginnt heute, am Donnerstag. Und deswegen haben wir uns ein recht buchlastiges Thema rausgesucht. Nachdem wir letzte Woche unsere Top 5 Lieblingsfilme verraten haben, geht es heute um unsere Top 5 Bücher. Ja, wir wissen wieder nicht, wer was rausgesucht hat. Also wir sind genauso überrascht wie ihr. Und, ja, würde sagen, Andrea, möchtest du anfangen? Stefan: Jawoll! André: Ja. Ja, kann ich gerne machen. Noch mal ganz kurz zur Einordnung. Das sind meine fünf Lieblingsbücher des heutigen Tages. ich habe das bei der Auswahl schon festgestellt. Es ist ein Buch dabei, das würde immer bei mir in den Top 5 landen, ganz sicher. Die anderen vier sind, ja, ich mal variabel, also bisschen nach Tagesform. Ich war selbst überrascht, weil wenn man da vom Regal steht und sagt, okay, also den jetzt nicht, den Autor und das Buch nicht und von der Autorin jetzt auch nichts. Basti: Los geht's! Hahaha! André: Deswegen ich habe mich jetzt mal mehr oder weniger spontan entschieden für die Bücher und das erste der Bücher, ich mir ausgesucht habe, das ist dieses hier Raymond Chandler Der große Schlaf. ist ein Klassiker. glaube, ist auch den Anfang der 40er. Oder Mitte der 40er sein erster Philipp Marlowe Roman ist der erste. Ja, es war der erste, glaube ich. Und man sieht, das ist ein Basti: Hm? Stefan: Was ist da gut? Klassiker. Mhm. Basti: Mhm. Stefan: Ja, ich glaube ja. Basti: Ja, ja. André: Das ist die sehr handliche Ausgabe. Geht ⁓ ein Privatdirektiv Philipp Malo, der in einem Fall ermittelt. Und das ist der Klassiker des Genres, der das Genre quasi mittels Erschaffen hat. Ein Noir-Roman. Der Direktiv ist der Ich-Erzähler in diesem Buch. Ist eigentlich auch eine Art, die ich normalerweise gar nicht mag. Ich lese selten Ich-Erzähler. Aber in dem Fall passt es natürlich unheimlich gut. Dadurch, dass das Buch noch paar Tage auf dem Buckel hat, kennt man auch die Filme daraus und diese ganzen Klischees, die sich daraus ergeben haben. Die Sekretärin, die ja seinen Charme auf die Frauen und so weiter. Das sind ja heutzutage alles so ganz gängige Begriffe. Aber damals war das halt mehr oder weniger der ganz brandheiße Scheiß. Und ich finde, es ist immer noch unheimlich gut zu lesen. Also es ließ sich ganz flüssig weg. Es ist spannend. Es ist kurzweilig. Basti: Maßstäbe gesetzt. André: Eine sehr schöne Sprache muss man sagen. wirklich, es ist echt ein guter Alltime Klassiker. Deswegen bei mir auf jeden Fall heute in den Top 5. Stefan: Ja. Basti: Hahaha Stefan: Stay so! Hab ich auch gelesen. Und der ist ja auch irgendwie der König der Metapher, der Chandler. Ich hab irgendwo so Buch im Regal, wo halt nur Ausschnitte aus den ganzen Romanen drin sind. diese, keine Ahnung, die Blonde war so kühl wie... Also immer diese geilen Vergleiche. Wie du sagst, der hat einfach eine wunderbare, trockene Sprache. Ja, sehr guter Mann. Basti: Ja. André: Das überrascht mich nicht. Ja, und... Basti: Ja. André: Ja. Basti: Hahaha. Ja, gute Rolle. Ja, gute Rolle. Sehr gute Rolle. André: Ja, ich glaube da waren. Machst du weiter? Stefan: Okay, komme ich heute mit, nicht überraschend, Lonesome Dove Larry McMurtry, schlappe 800 Seiten. Das ist ganz interessant, weil Larry McMurtry ist ein taxanischer Autor, der... Basti: Geh'r! Ja. Stefan: dieses Buch ist tatsächlich, in Anführungszeichen ist es ein Western, aber Larry McMurtry hat eigentlich eher so Gesellschaftshumane geschrieben, würde ich sagen. Also er hat viel über Texas und Menschen in Texas, aber auch der Typ war halt auch Buchsammler, der ist jetzt vor ein paar Jahren so mit 1,80 gestorben. Also der ist kein Pulpautor, im Gegenteil, der hat übrigens dieser Roman, Lonesome Dove hat den Pulitzer Preis gewonnen. Und... ⁓ Basti: Ja. Stefan: Das hat er geschrieben, er ist ein texanischer Autor, kommt aus einer kleinen Stadt in Texas und hat gesagt, diese ganzen Western, diese Halbwestern, die nerven ihn, weil das ist alles so klischeebeladen und unrealistisch. Und er ist sehr vertraut, auch mit diesem Cowboy-Leben gewesen, als Kind da aufgewachsen. Und hat gesagt, ich schreib jetzt mal einen realistischen Western oder so, den Anti-Western. Was hat er nun davon? Jetzt hat er irgendwie den berühmtesten... Basti: Nö. Stefan: fest dann aller Zeiten geschrieben. In Amerika ist das Ding so eine Art Bibel, das ist wirklich Kult. Habe ich gesagt, Polizistpreis gewonnen. ja, worum geht es? Es geht um zwei Texas Ranger, zwei alternde Texas Ranger, die jetzt irgendwie nichts mehr zu tun haben. Die leben zusammen auf so einer kleinen Farm in Lonesome Dorf, in diesem Ort. irgendwie sagen sie immer so, naja, wir haben alle Banditen und alle Kommandanten umgebracht. Jetzt haben wir nichts mehr zu tun. Und der eine Character, Gas McRae, ist so ein Lebe-Mann, immer gute Laune, geht immer zu der örtlichen Prostituierten, ist so einer, der kommt mit allen klar, ist total nett. Und Carl, sein bester Freund, ist halt so ein harter, verbitterter, was ist verbitterter, aber so ein Gefühls-Krüppel. Und bei ihm lebt noch ein Junge, Anfang 20, der ist der Sohn von Carl, den er einer Prostituierten gezeugt hat. Aber... Basti: Hm? Hm? André: Mh. Stefan: Er will dich nicht eingestehen, dass das dein Sohn ist. Also der lebt da. Und der Junge wünscht sich nichts seeliger, als dass Carl sagt, ich bin dein Vater, aber Carl kann das nicht. So, das ist so dieser Background. Und dann leben da noch diverse andere Charaktere. Und die Story startet dann, dass ein alter Freund kommt und der sagt, Jungs, in Montana, da ist noch alles wie früher, wenig Menschen, da kann man noch was reißen. Ich will mit einer Rinderherde nach Montana. Das wäre noch mal ein schönes Abenteuer für euch. Und dann ziehen die... André: Mh. Stefan: Beschliesse die halt, okay, wir geben alles auf in Texas und ziehen jetzt mit ihrem Kumpel, der heißt Jake, ziehen sie halt los und ihren ganzen Freunden da aus dem Ort, also so ein paar Cowboys, die bei ihnen arbeiten, ziehen sie halt los und machen diesen mehrere tausendmeiligen Weg nach Montana mit so einer Rinderherde. Und dann ist das halt der ganze Wahnsinn, so eine epische Reise voller Action, Abenteuer, aber halt auch echt Gefühlen. Und das wurde verfilmt als Miniserie in 80ern. Basti: Hm? Stefan: Robert Duval, der kürzlich gestorben ist, und Tommy Lee Jones. Tommy Lee Jones spielt Carl, den Gefühlsgrippel, und Duval den gut gelaunten McCray. Und das ist so, ich würde sagen, das war Robert Duvals Meisterrolle. Also ist auch in Amerika, also das ist die, für die ist er, ⁓ er Gus McCray. Und das ist wirklich so krass, ich hab das, das Buch hab ich entdeckt, weil ich erst diese Serie gesehen hab, die lief damals irgendwo in der ARD. Basti: Ja. ⁓ okay. Stefan: Und die letzten 30 Minuten, jedes Mal, bin ich in Tränen nur noch aufgelöst. Das geht so ans Herz. Aber ich muss nur die Musik hören, muss den Soundtrack hören, dann fange ich an zu heulen. Das ist wirklich ein ganz, ganz großartiges Buch. 800 Seiten, nicht eine Seite langweilig. Und der McMurray hat tatsächlich dann noch ein Sequel und zwei Prequels geschrieben, die auch schön sind, aber natürlich ... Basti: Okay. Stefan: Wenn du die Bibel einmal geschrieben hast, brauchst du nicht. Da kommt nichts dran. er hat viele sehr geile Bücher geschrieben. hat auch, ich weiß nicht, Zeit der Zähnlichkeit. Das war in 80ern, da war so Riesen. Curly McClane, Jack Nicholson, Oscar gewonnen. Das ist halt so ein Drama. Der Typ hat halt immer sehr starke Frauen auch in seinen Romanen. Ich würde sagen, der war definitiv ein richtiger Feminist. Aber das ist wirklich, er wollte den Antiwestern schreiben und hat den größten Western aller Zeiten geschrieben. Kann ich nur jedem empfehlen. André: Mh. Mhm. Basti: Ja, ja, ja, ja. schon mal gehört. André: Ich kenne ihn tatsächlich gar nicht. Ich habe die Serie mal gesehen, aber das Buch habe ich noch nie gesehen. Basti: Ja. Stefan: Der ist auf... Ja, das Buch gibt es auch in Deutschland, ist gar nicht mehr auf dem Markt. Zu deutsch heißt es Weg in die Wildnis, ist bei Goldman erschienen. Ich habe das zuerst auch auf Deutsch damals gelesen, Goldman Taschenbuch. Und dann habe ich später mir mal dieses, das Englische geholt. Aber Landmark Mercury war ⁓ also ganz wenig übersetzt in Deutschland. Das ist ein sehr amerikanischer Autor, obwohl der wirklich sehr viele berühmte Bücher geschrieben hat. Aber irgendwie glaube ich, übersetzt sich das nicht so. Basti: Hm? André: glaube, ich könnte man sich vielleicht mal auf den Kindle holen ⁓ Stefan: Jaja, genau. Ja. Ist wirklich geil. Basti: Ja, das stimmt. Das stimmt. Das stimmt. Klingt interessant. Sehr gut. Gut, dann mach ich mal weiter. Mein erstes Buch ist, es wird vielleicht nicht alle überraschen, aber ein Stephen King-Chroma. Tatsächlich hab ich zwei in meiner heutigen Auswahl. ich weiß, es sind nicht alle fünf, es sind nur zwei, die ich von Stephen King hab. Und zwar das erste Buch ist tatsächlich Joyland von King. Ein relativ dünnes, für Kings Verhältnisse relativ dünnes Buch, relativ aktuell. Also gut, auch schon bestimmt so 10, 15 Jahre hat es schon auf dem Buckel. André: ⁓ Stefan: Okay. Ja. Basti: tatsächlich kein direkter Horror-Homan, wie man es von King erwarten würde, sondern eher so eine Coming-of-Age-Story. Die kann er auch sehr gut, finde ich, wie ich mir bei Stand By Me zum Beispiel auch esse. Ja, und hier geht es eigentlich ⁓ einen Schüler, Studenten, der an den Sommerferien nach einer, ja, nicht sehr gut geendeten Beziehung Abwechslung braucht und fängt in einem Freizeitpark in, ach, ich glaube, North Carolina an, als Mädchen für alles. Also er... Erbrochenes auf, er räumt den Schießbuden, den Müll weg und er tanzt auch als Maskottchen in einem Kostüm bei 30 Grad Hitze durch die Sonne. Und während er dort in dieser Geisterbahn arbeitet oder in dem Freizeitpark, freundet er sich mit anderen Aushilfskräften an und ja, entstehen Freundschaften. Im Endeffekt dreht sich aber auch alles ⁓ einen Mord, der vor vielen Jahren in diesem Freizeitpark, in der Geisterbahn passiert ist. Und unsere Figur wird ja in diese... in diese Mordserie oder in diesen Mordfall hineingezogen, unfreiwillig. Aber obwohl die Sache damals geklärt oder augenscheinlich geklärt wurde, ist der noch auf freiem Fuß. Und dann gibt es eine Geistergeschichte in der Geisterbahn. Also ganz ohne Horror geht es bei King halt auch nicht. Und so fügt sich das dann alles zusammen. Aber wie gesagt, von 100 % Buch ist der Horroranteil vielleicht 10, 15%. Und die andere Seite geht es halt wirklich darum, Wie er diese Beziehung verkraftet, er neue Freunde findet, er erwachsen wird in diesem Sommer durch den Ferienjob, wie er Verantwortung übernimmt und es liest sich einfach wunderbar. Ich muss sagen, es ist spannend auf jeden Fall, aber auch sehr emotional. Ich habe das damals als Hörbuch kennengelernt in einer nicht ganz so einfachen Phase, ich hatte. Da habe ich mich mit der Figur sehr verbunden gefühlt, muss ich sagen. Wenn man noch David Nathan vorliest, natürlich seine Stimme. Ist die Figur noch glaubhafter, noch realer geworden? habe das Buch auch, ich gebe es zu, noch nie selber gelesen. Ich höre das immer nur als Hörbuch, weil ich da eine ganz andere Verbindung zu den Figuren habe. Ich habe es im Regal stehen, weil klar, es ist King, es gehört mit zur Sammlung. Stefan: Ja. Basti: Aber ich hab's bisher vier oder fünf Mal als Hörbuch gehört. Das sind halt gewisse Stellen, wo man sagen muss, das reißt einen mehr mit. will es nicht selber lesen, weil ich es zuerst als Hörbuch kennengelernt hab. Für mich immer unter meinen Top 5. Sie wechseln auch mal Tagesformen, abhängig zu ein, zwei Büchern. hab wirklich ... Eine Top 3 ist immer da. Und Joyland ist eins der Stefan: Mmh. Das André: Hm, okay. Stefan: Das hat er ja, Stephen King, das ist im Rahmen dieser Hardcase Crime erschienen. Da hat er ja drei Romane geschrieben. Deswegen habe ich es nicht gelesen, aber mich haben die immer gereizt, weil sie halt dünner sind. Weil in den letzten Jahren habe ich wenig King gelesen. Früher habe ich halt auch die ganzen Klassiker. Und dann in den letzten Jahren habe ich gesagt, boah, der ist mir immer zu dick, der schreibt mir zu viele Seiten. Und deswegen fand ich diese Hardcase Crime Bücher, dachte ich, ⁓ man, da hätte ich eigentlich Bock drauf. Aber bin ich noch nicht zu bekommen. Basti: Genau, genau, genau, genau. Ja, tannisch! Ja. Ja, das stimmt. Ja. Also das zweite, was er geschrieben hat unter dieser Reihe, das ist später, das kann ich auch empfehlen. Das erste war ja Colorado Kid. Das ist schwierig von der Erzählweise her schon gut, aber von der Auflösung her eher weniger, aber Joyland und später, also die sind wie gesagt beide wirklich zwei Zentimeter, drei Zentimeter stark. Also die kann man schnell weglesen. André: Ich. Stefan: Okay. André: Ich habe diese Hardcase Crime Bücher tatsächlich hier. habe so einen schönen Schuber, Gastmann in USA, diesen oldschool Hardcase Crime Covern. Die sehen einfach genial aus. Deswegen habe ich mir diesen Schuber geholt und Joyland kenne ich auch. ich habe tatsächlich nur deutsche Variante gelesen vor 10, 12 Jahren oder so. das ist ein starkes Buch. wie King eigentlich so fast alle. Basti: Sie sind ein Teil von uns. Stefan: Ja, die sind geil. Basti: Hm? Ja, im, Stefan: Ja, so richtig falsch macht man bei dem nie was. Selbst eine nicht so guten Bücher haben immer noch gute Sachen. Ja, total. André: ne. Basti: Ja, das ist immer ein Meckern auf eurem Niveau eigentlich bei Ihnen. Genau. Ja, ja, nicht nur vielleicht. Sie kommt viel zu oft vor, muss man tatsächlich sagen. ist leider so. Es ist auch etwas traurig, aber gut. André: Genau außer Holli kommt vielleicht so oft vor. Stefan: Die hab ich auch nie gelesen. André: Ja, da bin ich wieder dran, glaube ich. Ich habe dann auch wieder einen, noch einen Klassiker, und die ist sogar noch älter, und zwar diesen hier, Die Schatzinsel von Robert Louis Stevenson. Ja, was soll man dazu sagen zu dem Buch? Das ist quasi der der Urknall der oder der Klassiker im Bereich des Abenteuerromans. die Geschichte ist, ich glaube, über 20 Mal verfilmt worden. wird Basti: Ja. Stefan: Richtig? Basti: So. ⁓ ⁓ sehr gut. Mh. André: Alle paar Jahre neu aufgelegt, immer wieder eine neuen Übersetzung mit neuen Zeichnungen, Illustrationen. Es ist ein relativ dünnes Buch. Es erschien 1883 als erstes Males Buch. Die ersten zwei Jahre davor wurde es als Kurzgeschichte in irgendwelchen Zeitriffen veröffentlicht. Das bildet sich auch an. Ja, worum geht es? Es geht hier um den jungen Jim Hawkins, der in Bristol lebt, Hafenstadt in England und in einer alten Kaschämme dort arbeitet, im Admiral Banbow. Und eines Tages steigt dort ein alter Pirat ab. Also bisschen zwiedichtige Gestalt mit der großen Seekiste. Und Jim soll immer für den Aussicht halten nach einem Einbeinigen, der kommen will und den Alten da holen möchte. Das geschieht nicht, aber es tauchen ein andere Gestalten auf, die den Mann ängstigen. Dick erleidet dann einen Herzinfarkt. Einmal, zweimal, dann ist er tot. Spoiler, ja, das passiert ja ganz am Anfang. Basti: Das Spoiler! Ja, nein, es geht nicht. André: Ja, und Jim schaut dann in seine Seekiste und findet dort eine Karte und die zu einer Insel führte zu der besagten Schatzinsel und mit ein paar alten Freunden, einem Arzt und einem Friedensrichter und so weiter schartet sie dann ein Schiff. zu dieser Insel aufzubrechen und leider Gottes treffen sie eine falsche Wahl was die Besatzung betrifft. Nämlich der besagte Einbeinige, der ist nämlich Koch, leitet auch ein eigenes Lokal. Sein Name ist Long John Silver, wahrscheinlich einer der großartigsten und bekanntesten Antagonisten, die es jemals auch so zwischen zwei Buchdeckeln gab. Heutzutage gibt es ja diesen schönen Begriff, man nennt es hier moralisch graue Charaktere und hach. ⁓ Stefan: Ja. André: Das ist ja was ganz, was ganz neu ist. Das gab es noch nie. Alles alles Bullshit. Das das gab es damals schon. Und wie gesagt, Long John Silver ist quasi die Blaupause für einen moralisch grauen Charakter. Man auf der einen Seite weiß man ja, er ist ein Pirat, er ist ein Mörder, der zögert keine Sekunde, die die Kehle durchzuschneiden. Auf der anderen Seite im Laufe der Geschichte rettet der Jim nachher auch ein paar Mal und beweist sich auch, dass er ja, er ist zwar ein Arsch, aber er auch ein Herz und ⁓ Basti: Hahaha! Stefan: Hehehe Basti: ⁓ ja. André: Deswegen ist er als Figur auch so beliebt und das macht den Roman auch so interessant. Dass es nicht nur nur Stuhl die bösen Piraten sind und am Ende wird alles gut. Das Ende finde ich auch immer noch relativ überraschend. Es gibt viele Fortsetzungen, nicht von Stevenson selber, sondern vielen anderen Autoren, die das Thema aufgegriffen haben, die die Figuren aufgegriffen haben. Es gibt so viele tolle Filme, gibt Zeichentrickfilme, es gibt... Basti: Mh. André: die die Story ins Weltall verlagert haben. gibt Japan, genau, es gibt den japanischen Enemy und also es gibt alles. Und das zeigt einfach, wie stark auch diese Geschichte ist, dass sie halt immer noch so ja, genommen werden kann, gelesen werden kann und ja, auch eins der ersten Bücher überhaupt, dass ich gelesen habe. Diese Ausgabe, ist aus 60ern, die ist auch ein bisschen zerflattert, aber ich mag das einfach, das ist eins meiner Lieblingsbücher. Daher immer mit dabei. Stefan: Ja, der ist cool. Ja. glaube, habe das gar nicht gelesen. Ich habe das hier im Regal stehen und diese ganzen Penguin-Klassiker. Aber ich habe es, glaube ich, noch gar nicht gelesen. müsste ich wohl mal tun. Basti: Sehr gute Wahl. André: ist ganz dünn schaffst du ganz schnell. Stefan: Ja. Basti: Ja, ist... Also als Kind habe ich es wirklich auch, ich glaube, zwei, drei Mal dann gelesen. Ich denke, die typische Abenteuerlektüre, die hat man irgendwann einfach mal an Regalen, wie auch immer, geschenkt bekommen oder selber gekauft. dann, das muss man einfach mal gelesen haben. Eben. André: Macht man nichts falsch mit. Stefan: Ja, sehr gut. Dann komme ich mal mit dem nächsten Buch und zwar habe ich als zweites das Buch Jack in the Box von William Kotzwinkel. Der beste Name, William Kotzwinkel. Ja. Basti: Ja, das ist doch auch schon mal gehört, ja. André: Ja. Stefan: Ja, das ist ein Buch aus den 80ern, glaube ich. Ich habe das als Teenager gelesen. Und William Kotzwinkel, ist eher so ein Offbeat-Autor. Der hat noch ein paar andere sehr bekannte Romane in Amerika. Fanman. Also er hat so ganz eher skurril bizarre Literatur, schreibt er. Der ist inzwischen, der lebt noch, der ist über 80, hat aber auch viele Kinderbücher geschrieben. Der hat übrigens die Roman-Adaption von E.T. geschrieben. basierend auf dem Drehbuch und hat dann nach einer Idee von Spielberg die Fortsetzung aus Romagen geschrieben, es als Film nie gab, das dann auf dem Heimplaneten von E.T. spielt. Und das passt zu dem Typen, weil der halt wahnsinnig skurril ist. Und dieses Buch hier, Jack in the Box, ist im Prinzip, ich glaube, da verarbeitet er seine eigene Jugend. Das ist eine Coming-of-Age-Geschichte, das spielt halt in der... Basti: ⁓ André: ⁓ Gott! Basti: Hahaha. Stefan: Zum Ende des Zweiten Weltkriegs in New York. So ein Jugendlicher in New York, das ist Jack. Jack Twiller. Und das fängt an, da ist er, glaub ich, zwölf. Und das geht, bis er irgendwie 16, 17 ist. Und es geht einfach so um klassische Dinge. Das fängt halt so an mit, dass Jack Twiller und seine Kumpels, reiten immer, in ihren Köpfen reiten sie durch die Straßen als Lone Ranger und Tonto. Weil sie sind da total comic-affin und so. Und sehen sich halt nur, und das heißt dann, ah, der Lone Ranger. Basti: Ja. Stefan: sein Pferd zum Haus von der alten Wachtel, so und so, ⁓ etwas Geld zu schnorren. Also er hat auch wahnsinnig, wahnsinnig lustig. Und das ist wirklich eins der Bücher, ich hatte das lange nicht gelesen und hab das jetzt nach 20 Jahren noch mal gelesen, eins der wenigen Bücher, wo ich laut lachen muss beim Lesen. Was man bei Büchern ja wirklich selten hat. Da sind auch ein paar Dinge drin, ich glaub, wenn ich die zitiere, dann sind wir wieder unter obszön. Wirklich, das ist... Basti: Ja. André: Hahaha! Stefan: Urkomisch, der Typ ist so trocken. Und natürlich irgendwann werden die älter, also dann sind die so 16, 17, dann geht es natürlich um Frauen. Also es ist auch ein Cast von verrückten Charakteren, so seine Schulfreunde. Also wirklich ein grandios lustiges Buch, auch sehr berührend. Und tatsächlich halt sehr... Also für Comic-Fans sowie andere, das bezieht sich immer... Weil in der Zeit waren die ja... Basti: Haha. Stefan: sehr, sehr Comic, also Superhelden und so haben ⁓ Kinder zu derzeit besonders geliebt. Und da geht es auch immer darum, man da konnte man auch immer in diesen Anzeigen in diesem Comic-Heften irgendwie so bestellte den magischen Ring für fünf Dollar, er leuchtet im Dunkeln und beeinflusst deine Feinde. Und das machen die hier im Buch halt auch die ganze Zeit. Und ist wirklich ein ganz, ganz wunderbares Buch. Und ja, ich werde es direkt mal wieder. Basti: Ja ja, ja ja. André: Mmh. Basti: kriegt interessant. Sehr gut, sehr gut. Ja, ich will mir noch was lernen. So, mein zweites Buch ist Die Blechträume von Günther Gras. Sicherlich schon mal jeder irgendwie gehört. Vielleicht eher weniger gelesen, aber es gibt auch einen berühmten Film, damals die Goldene Palme von Cannes bekommen. Das Buch selber, ja, 50 Jahre nach Erscheinen mit dem Literatoren Nobelpreis an Günther Gras ausgezeichnet worden. André: auch auf meine Liste. Stefan: Yeah! Ja. Basti: Worum geht's? Ist eigentlich recht schwierig zu beschreiben, weil das ist sehr vielschichtig. Spielt grundsätzlich, ja, ich sag mal, ab 1900 bis Kriegszeit, zweiter Weltkrieg, Nachkriegszeit. Und es geht ⁓ einen kleinen Jungen mit einer rot-weißen Blechtrommel, der von heut auf morgen einfach entscheidet, er will nicht weiter wachsen. Er will auch nicht erwachsen werden. Das ist fast Peter-Bahn-Syndrom, kann man sagen. Und aus den Augen eines Kindes betrachtet er dann halt die NS-Zeit, wie der Weltkrieg passiert, die Nachkriegszeit. Günther Krass, der auch selbst im Krieg gedient hat, verarbeitet da seine Erfahrung drin, ist aber auch teilweise sehr makaber geschrieben. Obszön könnte man ihm teilweise vorwerfen, damals auf jeden Fall hat man es gemacht. Und es geht aber auch so in Richtung magischer Realismus. Also der kleine Junge, der Oscar, der hat zum Beispiel auch eine Stimme, die Glas zerspringen kann. Er singt dann halt die Kirchenfenster kaputt und in der Schule die Fenster kaputt und... schließt sich dann einem Zirkus mit Kleinwüchsigen an, obwohl er selber nicht kleinwüchsig ist, sondern er einfach aufgehört hat zu wachsen, wie das funktioniert. Es wird einfach an dem Buch so festgelegt. Und das sind halt so verschiedene Episoden, die sich dann einfach so, sag ich mal, durchs Weltgeschehen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ziehen. es ist eine Mischung aus vielen. Ich find die Sprache genial, find krass Wortfall genial. Es ist nicht immer einfach zu lesen. Wenn er das selber, es gibt das Hörbuch, das hat er selber eingesprochen. Das ist genial, er weiß genau, wie er die Figuren zum Leben erwecken muss, er die Vergleiche zum Leben erwecken muss. Es ist nichts für zwischendurch, man muss sich darauf einlassen, das gefällt sicherlich nicht jedem. Günter Krass selbst auch eine streitbare Persönlichkeit, aber ich finde es als Monument deutscher Sprache genial und steht für mich auf einem Level mit Güte und Thomas Mann. Stefan: Ich habe den Film tatsächlich, glaube ich, mal gesehen. Auch damals im Fernsehen. Ich kann mich auch nur so an die schweinischen Momente erinnern. Da war ja so ein paar crazy, von Volker Schlöndorff. Und der berühmte erste Satz, richtig? Ilse Bilse, Salz zu nach, oder? André: Schön gesagt. Basti: Hm? Ja, die sind durch den Film am bekanntesten, ja. Nee, das ist nicht das Buch. Das ist der Bud. Ja, genau. Das hier ist der erste Satz. bin in Sasse einer Heil- und Pflegeanstalt. Und schon mit weißt du, dass du dieser Figur als Erzähler kein Wort trauen kannst. Das ist auch genial. Ja, genau, genau, Ja. Ja. André: Ne, das ist nicht da. Das ist der Boot. Stefan: Ja, das ist der Wut Ja, alles gut. André: Mhh. Ich kenne das tatsächlich auch noch nicht, das Buch kann auch nur den Film. Also ich habe mich auch noch nicht rangetraut. Ich habe von Gras nur die Reffen gelesen. Das war so. Basti: Ja, und der Film... Ja, das ist Mittel. Es ist echt schwierig. Ich finde auch, es ist sein bestes Buch. Abstand, auch wenn wir selber gesagt haben, ist nicht sein bestes Buch. Aber es ist auch am zugänglichsten. Wer dem das schwerfällt zu lesen und zu verstehen, für den das andere Werk von krass überhaupt nichts. Der Film ist gut, aber man muss sagen, er ist nur ein Teil des Buches. Und man kann auch nicht alles darstellen, diese vielen Zeitsprünge und dann halt auch... Stefan: Ja. André: Hmm. Stefan: Ja. Basti: nicht vorhandene Wachstum, wenn Oscar erwachsen wird. Im Film es ein Junge, der die ganze Zeit die Rolle spielt. Das kommt dann schon an eine gewisse Grenze. empfehle ich das Hörbuch, gelesen von Günter Kras. Das ist wahrscheinlich am zugänglichsten. André: Mmh. Stefan: Okay. André: Jo, okay. Guter Tipp. Ach, dann bin ich wieder, So, was hab ich denn hier noch schönes liegen? Es bleibt abenteuerlich und geschichtlich auf jeden Fall. Und zwar, das hab ich vorhin spontan aus dem Regal genommen, weil mir eingefallen ist, dass ich das Buch damals, als ich es erste Mal gelesen hab, da war ich so geflasht und ich hab das geliebt und ich hab das mehrfach gelesen. Sehr, sehr, sehr oft gelesen und das ist dieses hier. Basti: Ja, genau. Stefan: Ja, ja, richtig. Basti: Ja! André: Gary Jennings Marco Polo, der Besessende. Im Deutschen wurde das auf zwei Bände aufgeteilt. Wie das heutzutage leider immer noch so ist bei George R. Martin, haben sich das auch immer gemacht auf zwei Bücher. Deswegen hier beide Bände, aber also das ist einfach... Das ist die Lebensgeschichte von Marco Polo, von A bis Z kann man so grob zusammenfassen. Die gibt es natürlich auch von ihm selber geschrieben, ihm Mio. ist ein berühmtes Buch. ⁓ Stefan: Aha! Basti: ⁓ okay. Stefan: Stimmt. Basti: Hm? Ja. André: Und hier hat Gary Jennings quasi Marco Polos eigene Erzählung genommen und daraus nochmal einen total packenden Abenteuerroman gemacht. man sieht den Buch jetzt nicht an, das ist alles sehr, sehr, sehr klein geschrieben hier. Also das Ding ist wirklich ein Hammerwerk und es lässt nichts aus. Es umspannend natürlich drei oder vier Jahrzehnte. Stefan: Ja doch, man sieht's. André: Er beginnt auch hier mit Markus' Gefangenschaft in Venedig damals, als da die waren. Und dann erzählt er halt seine Geschichte, wie er damals die Reise gemacht hat, die Seidenstraße entlang, bis an den Hof von Kublai Khan, wie er dann für Dinge ihm gedient hat. Ich glaube auch, fast ein Jahrzehnt lang dann wieder zurückgefahren ist. Also eine total packende Geschichte. Und Marco Polo wird ja alle paar Jahre wieder neu entdeckt. Das gab ja diese Netflix-Serie vor. Basti: Hm? Hm? Ja? Stefan: Ja. André: Ich weiß gar nicht, auch schon fast zehn Jahre her wieder, oder ich die so die Erfolg hatte. Das gab auch mehrere andere Bücher, auch ein deutscher. habe leider den Namen vergessen, muss ich gestehen. Kam jetzt vor fünf, sechs Jahren raus. Ist quasi die Geschichte ist halt immer dieselbe. Das ist Marco Polos Lebensgeschichte. Aber ich finde, also keiner hat es aber so gut umgesetzt wie Gary Jennings. Also da hat leider davor und danach nie wieder so ein gutes Buch geschrieben. Ich habe noch mal ein, zwei andere Bücher von ihm gelesen. Die haben mir dann nicht so gefallen, aber. Stefan: Ja, war eine der ersten Netflix-Serien. Basti: Hm? André: Mit Marco Polo, da kann man nichts falsch machen. das ist einfach ein grandioses Buch. Kann ich nicht anders sagen. Ja, es kam in den 80ern raus. War auch gar nicht so ein großer Erfolg, aber wie gesagt, ich mag's. Kann ich nur empfehlen. Stefan: Okay krass, hab ich noch nie für gehört. Basti: Nüßach! Stefan: Ja. Ja, schön. Geil. Basti: kann man noch was lernen. Ich muss nur die Folge dann nochmal anhören. Stefan: Ja, siehst du? Genau. Gut, dann kommen wir zum dritten Buch meinerseits und zwar World War Z von Max Brooks. Und das ist tatsächlich, das war wirklich so eine Entdeckung. Ich hab das auf der Frankfurter Buchmesse zufällig irgendwie, da hab ich André: Ja ja. Basti: Ja, ja. André: Das habe ich sogar auch. Basti: Haha. Stefan: meine Freunde besucht und bin da rumgelaufen, die hat da gearbeitet und dann hab ich das gesehen, hab das gekauft und hab das, glaub ich, im Zug dann von Frankfurt nach Berlin in einem Rutsch ausgelesen und zu der Zeit habe ich, glaub ich, eigenen Zombie-Romaden geschrieben oder damals noch das Drehbo hier, Dead Mountain. Und dann hab ich halt viel, viel versucht, zu füttern mit Zombie-Literatur und da gibt's ja auch nicht so wahnsinnig viel gutes Zeug. und ich finde, World War Z ist mit Abstand der beste... André: Mhm. ⁓ Basti: Ja. Stefan: Es ist ja kein Roman eigentlich, das ist nämlich der Gag. Das beste Zombie-Buch ist ja wie ein Sachbuch aufgebaut. Es geht ⁓ einen UN-Mitarbeiter, der zehn Jahre nach dem Ende einer weltweiten Zombie-Epidemie, Outbreak... André: Hm? Stefan: durch die Welt reist und Leute interviewt, die ihm erzählen, wie sie vor zehn Jahren mit der Situation umgegangen sind. ⁓ geht es ⁓ Politiker, geht es ökonomische Sachen. Also der hat das wirklich ernst genommen. Das Thema hat auch die Herkunft dieses Virus. Ganz klassisch ist es einfach ein Virus. Irgendwo in China ist er entstanden und er zerfrisst das Gehirn. Also er hat das wirklich... Alles total, also Bier ernst genommen und hat dann gesagt, wie würde das tatsächlich funktionieren, wenn so eine moderne Gesellschaft auseinanderfällt und was würde das bedeuten? Und wie würde man denn Horden von Zombies bekämpfen? Also er hat das recherchiert, auch mit der AME, dass man immer sagt, da würde das gar nichts nützen mit Panzern und Gewehren, die ganze Zeit zu schießen, wenn solche Massen kommen. Und die kommen dann hier im Buch, wird dann immer ein... Basti: Mh. Stefan: Die haben so eine Art Spaten, wo die die Schädel mit einschlagen. Und wie gesagt, geht auf der ganzen Welt. Russland ist jetzt zum Beispiel zehn Jahre später so ein religiöses, heiliges Reich. Weil die haben sich da wie in die Religion geflüchtet. Also es sind einfach krasse Geschichten drin. Also eine kleine Episode aus Japan, wo halt ein... Basti: Ja. Stefan: Ein Teenager, flüchtet aus dem Hochhaus und der trifft dann in diesem Selbstmordwald, diesem berühmten da in der Nähe von Tokio, da es einen Wald, die Leute... Da trifft er auf einen blinden Mönch, der es geschafft hat, alleine als blinder Mönch da im Wald zu überleben. Und wirklich lauter ganz viele kleine originelle Geschichten. Und das wurde ja bekanntermaßen verfilmt, ja, mit Brad Pitt. Und ich hab mich damals immer gefragt, das kann man eigentlich so nicht verfilmen. Basti: Ja. Mh. Stefan: müsste eigentlich eine Serie sein. finde, Film ist auch nicht wirklich gut. Der größte Frevel, den der Film begeht, dass die Zombies rennen. Weil auch das überlegt er ganz genau. Natürlich rennen die nicht, weil das sind verwesende Körper. Die können nicht rennen, weil da fallen die Beine ab. ⁓ hat das so genau beschrieben, dass der danach immer noch eingeladen wird an die Naval War Academy. Basti: Ja. Stefan: er Vorträge hält, die kannst du auch auf YouTube sehen, der Max Brooks, was übrigens der Sohn des Komikers Mel Brooks ist, wo er Vorträge hält über Zerfall von Gesellschaft, blablabla, also weil das so realistisch ist, dieses Buch. Also es ist ein Knaller, es wirklich, finde ich, einzigartig in diesem Genre. André: Ja. Er dazu ergänzend oder ich weiß nicht, ob er vorgeschrieben hat. Er hat ja noch diesen Zombie Survival Guide geschrieben. Den habe ich auch im Regal stehen, das auch nicht schlecht. Stefan: Richtig. Ich glaube, den hat er vorher geschrieben. Basti: Ja. Stefan: Genau, da merkst du auch schon, da denkst du, das ist ein Joke, ein Witzbuch. Aber das ist auch schon so sehr realistisch durchdacht. Ich finde dieses Buch einen absoluten Knüller. Das gibt es übrigens als Hörbuch. Da ist das gelesen von wirklich dutzenden bekannten Schauspielern. Also die englische Variante. F. Murray, Abraham und wirklich Topcast. Wo halt all diese Kapitel, weil das ja alles lauter verschiedene Leute sind, die interviewt werden. Und ... Basti: Ja André: Der hat sich da viele Gedanken drüber gemacht. Basti: fundiert. Stefan: gesagt, im Film war das schwierig umzusetzen. Der Film ist ganz unterhaltsam, ich. ist ganz unterhaltsam, aber ... ⁓ und du kannst halt auch irgendwie ... Die Form dieses Buches, da war von vornherein klar, das lässt sich eigentlich ⁓ einzelner Film schwer umsetzen. Wobei es gibt tatsächlich ... Dieser J. Michael Stravinsky, der ist der Autor von Babylon 5 und vielen Comics, der hat zwei Drehbuchversionen geschrieben, die kann man im Internet finden. Und die schaffen es tatsächlich aber ... André: Naja, aber das Rennen ist halt immer das Problem. Bei Zombies finde ich das... Basti: Ja, das stimmt. Hm? Stefan: das besser umzusetzen, als es dann im finalen Film war. Aber ja, wie gesagt, tolles Buch, sehr zu empfehlen. Der Max Brooks hat danach auch, glaube ich, noch ein anderes Buch geschrieben, ne? Devolution, da geht's Bigfoot und das ist leider, er kommt überhaupt nicht an dieses Buch ran. Also, der ähnliche Ansatz, ne, so mit Realismus, nee. Aber World of Z, toll. Kann ich nur empfehlen. Basti: Auf Ja. André: das war... ⁓ Basti: Nicht gut. Sehr gute Empfehlung. So, dann mein drittes Buch ist ja fast schon was wie ein moderner Klassiker und zwar Der Schwarm von Frank Schetzing. Ja, ein ordentlicher Ziegelstein, tausend Seiten, knapp tausend Seiten, aber fast nicht langweilig. Also es gibt ein, zwei Stellen, muss ich tatsächlich sagen, die hätte man kürzen können, gewisse Ausflüge, gewissen Figuren ja noch eine tragischere Hintergrundgeschichte zu geben. Aber ansonsten ist das Buch trotz seiner hohen wissenschaftlichen Anteile André: Gut. Stefan: Ja! Basti: viel Exposition, viel erklären. Man merkt ja wirklich, ein Rechercheaufwand, den Schätzing betrieben hat, ist es nicht langweilig. Es geht halt grundsätzlich, aber wahrscheinlich kennt es die meisten ⁓ eine intelligente Lebensform, die nicht aus der Welt ankommt, sondern die im Ozean lebt und die halt dafür sorgt, dass ja Wale die Menschen angreifen, dass Unterseewürmer, Seehänge, Küstenhänge unter Höhen oder durch Höhen und dann Tsunamis... entstehen zu lassen, dass Krebse Menschen angreifen und an Land kommen und solche Sachen. das Leben der Ozeane verbindet sich quasi und will den Menschen vom Planeten tilgen. So kann man die Geschichte eigentlich zusammenfassen. Und Shetzing schafft das wirklich sehr Hollywood-mäßig im zweiten Teil, aber trotzdem durchweg spannend darzustellen, wie das halt alles entstehen kann. Das ist quasi ein Weltuntergangsszenario, gemischt mit Katastrophenspüler, mit Biologie, Geschichtsbuch, mit allem Möglichen. Er schafft ja hier wirklich einen Epos, muss man sagen. Stefan: Hmm. Basti: Das im Sinne von Michael Crichton fällt mir immer als internationaler Vergleich ein. Das ist eine gerne gesagte Anekdote von Shetzing selbst, bei dem Tsunami 2004 in Thailand Leben gerettet hat, weil Menschen das Buch am Strand gelesen haben. Tsunami war nicht wirklich ein Begriff. Es das erste Mal in diesem Buch vor und die haben das Buch gelesen. Dann ging das Wasser am Strand in Thailand zurück und dass das selbe in dem Buch passiert. Deswegen haben sich da manche in Sicherheit gebracht. Das Buch hat wirklich Leben gerettet. Stefan: Ja. Ja. Basti: Und ich finde, es ist auch gut gealtert. Heutzutage fehlen solche Sachen wie Fridays for Future und es gibt keine Social Media, so wie sich in dem Buch, wir reden ja von 2003, 2004 oder so was, wie sich die Nachricht verbreitet, dass überall auf der Welt diese Vorfälle passieren mit dem Wal, mit den Krebs, mit dem Tsunami. Das ist natürlich alles etwas langsamer erzählt. Heutzutage dauert es 30 Sekunden und jeder sieht es über Social Media. Damals gab es nicht, da gab es Telefone, gab es Handys, aber ansonsten hat man auf Nachrichten und Zeitungen gewordet. Das ist vielleicht das Einzige, man sagen kann, Stefan: Ja. Basti: könnte das Buch dann noch mal überarbeiten, aber ansonsten ist das für mich ein wirklich perfekter Spannungsroman. gesagt, die tausend Seiten, die liest man weg wie nix. Es gibt so viele Figuren, Sympathieträger, aber auch selbst die unsympathischen Figuren, die moralisch grauen Charaktere sind immer wieder dabei. Es gibt auch richtig schwarz gezeichnete Antagonisten. Also ist alles mit dabei. Wie gesagt, zum Ende geht es Richtung Hollywood. Dann ist es sehr Showdown, sehr actionmäßig, aber... Stefan: Hmm... Basti: Selbst das passt für die Eskalation des Ganzen eigentlich. Für mich immer noch schätzungsbestes Werk und ich denke mal auch wirklich eins der bekanntesten deutschen Bücher auch im Ausland, weil über vier, fünf Millionen Mal weltweit verkauft. Also das zu Recht, der Erfolg ist wirklich zu Recht da. Stefan: Ja. André: Ja, das stimmt. Leider ist die Verfilmung gescheitert. Das kann man so sagen. Stefan: Sehr geehrter Herr Basti: ⁓ Gottes Willen, ⁓ Gottes Willen, ja. Also das ist... Ja. Ja. Ja. Ja. Ja, ist alles wahr. Ist echt schlimm. echt schlimm. Also, es ist... Man hat ja an Anfang gesagt, ja, wie kann es schätzen, als Autorwagen sich gegen diese Verfilmung zu stellen. Öffentlich hat er wirklich gesagt, er will damit nichts zu tun haben. Aber man kann es echt verstehen. Also, was sie versucht haben zu modernisieren, das geht nach hinten los. Und die großen Sachen, in dem Buch, für die das Buch bekannt ist... Stefan: Das ist diese deutsche Serie gewesen dann, ne? Hab ich nur Schlimmes drüber gehört. Ich hab das Wutersieh auch gelesen. André: Ja, die war nicht gut, die war nicht gut. Und es ist alles wahr. Stefan: ⁓ Gott, jaja. Basti: Da scheint das Geld gefehlt zu haben. Es sieht nicht gut aus, es umgesetzt wurde. Oder das wurde nicht umgesetzt für die Serie. Der Tsunami, Buch das Highlight ist, ist dort für 30 Sekunden als entfernte, computeranimierte Welle am Horizont zu sehen. Und auch viele Action-Szenen. Da fehlt das Budget, muss man sagen. Es sind auch keine namhaften Darsteller. Es gab mal Ansprüche, damals hieß das Buch so groß, Ridley Scott führt Regie. Stefan: Ja. Ja. Basti: Dino De Laurentiis produziert und George Clooney und Juma Thurman, wer alles mitspielt. Wenn man dann sieht, was nach 20 Jahren dann draus geworden ist, hätte man es lieber sein lassen sollen. Muss man einfach so sagen. Stefan: Das ist aber auch ein Buch, wie du sagst, das kannst du in Deutschland gar nicht stemmen. Das ist ein Buch, das hättest du eigentlich nur in Hollywood machen können. Das wäre eigentlich der perfekte Stoff für so Roland Emmerich-Filme gewesen, weißt du? Also zu denken, dass du das in Deutschland produzierst, ist ja lächerlich. War damals lächerlich und selbst jetzt ist es lächerlich. Basti: Ja, das wird es. Ja, genau, genau, Ja. André: Genau. Schöner Katastrophenfilm. Basti: Ja eben. André: Leider ja. Basti: Leider ja. Deswegen lieber beim Original bleiben. Genau. Stefan: Ja, genau. André: Macht man nie was falsch. Ja, original. Da bin ich wieder dran. Das ist schon hier mein viertes Buch jetzt. Und zwar, was kennen wahrscheinlich die wenigsten, ich zeig das mal hier ganz kurz, von Richard Adams, Die Hunde des schwarzen Todes. Richard Adams ist ein Brite. Den kennt man wahrscheinlich am ehesten für sein Buch Watership Down. Auf Deutsch unten am Fluss. Da geht es ja ⁓ diese Kaninensaga. Er berühmt durch den Zeichentrickfilm. Basti: Haha Stefan: Ja. Basti: Hm? Hm? Stefan: Hmm? André: Und das war sein erstes Buch. Und dann hat er ein paar Jahre später die Hunde des Schwarzen Todes geschrieben im Original The Pest Dogs. die die Pesthunde könnte man das übersetzen oder müsste man das übersetzen. warum geht's? Wie seine anderen Roman ist das auch eine Tierfabel. Die Story beginnt in einer in England in einer Tierversuchsanstalt, wo das Spiel in den 70er Jahren und Stefan: Ja. Basti: Hm? André: Man müsste heutzutage eine ganz große Triggerwarnung draufsetzen. Das ist definitiv nichts für Kinder und auch nicht für Jugendliche. Also da wird halt beschrieben, an den Hunden geforscht wird. Die einen Hunde schneiden den Kopf auf und manipulieren dann so ein bisschen am Gehirn rum, den anderen lassen sie ewig in Sonnebottich schwimmen und schauen, wann stirbt er dann endlich. Und dann werden wir als zwei von diesen Hunden kennen. Basti: Ja. Okay. André: Die Nummer 732 und die Nummer 815, die kriegen nachher die Namen Wuff und Snitter. Das eine ist so ein Labradorn-Mix, ich, oder ähnliches, habe mir halt immer vorgestellt. Ein schwarzer großer Hund und das andere ist so ein Fox-Terrier, ganz typisch. Die beiden schaffen es dann auszubrechen aus dieser Versuchsanstalt, fliehen in die Wildnis, aber dadurch, sie halt nur das Leben in dieser Anstalt kennen, können sie da eigentlich gar nicht überleben. Dann haben sie das Glück, dass sie einen Fuchs treffen. Basti: Hm? André: Der Fuchs zeigt ein paar Tricks, wie man überleben kann. Das heißt, dann fangen sie an, Schafe zu reißen und andere Sachen bei den Bauernhöfen der Umgebung zu stehlen, zu zerstören. Das ist alles nicht so schlimm. Noch nicht. Dann kommt aber irgendwann ein Reporter auf Plan, der rauskriegt, Tierversuchsanstalt, da Hunde entbrochen. das damals so ist, alleine wären noch keine Schlagzeile. Also sagt er, die aber gradiert mit Viren und Bakterien. ⁓ Und diese Hunde haben garantiert die Pest. Und das fraut dann halt in die Zeitung. Dann kommt das halt raus, dass die Hunde des Schwarzen Todes sind. Und dann geht das los, dass diese Hunde gehetzt werden und gejagt werden. Eine Zeit lang können sie entkommen. Das wird dann noch brutaler im Buch nachher hinten raus. und vielmehr soll ich auch nichts erzählen, weil das ist dann ja schon das Ende. Stefan: Hmm... Basti: Puh, ⁓ Stefan: Hehehehe Basti: Hahaha! André: Es ist auf jeden Fall harter Toreback irgendwie. es ist nicht auch davon gibt es nachher ein Zeichentrickfilm. Den haben die dann netterweise einfach so die Hunde sind los genannt und haben dann versucht, das ein bisschen lustig zu oder ich weiß nicht. war damals schon ab 12 frei. Das ist auch sehr brutal. Also die Gewalt wird natürlich nicht gezeigt, aber allein, dass man es halt immer so sieht und erfährt und. Dem Buch hat Richard Adams später noch einen kleinen Epilog rangehängt. glaube, ein, zwei Jahre nach der Veröffentlichung, weil das dann doch zu deprimierend und hat versucht, das noch mal ein bisschen aufzulockern. es hat kein gutes Ende. Der Film macht das sehr konsequent, muss ich sagen. Und auch im Buch ist das wirklich ein ganz hartes Ende. Also das ist kein Feel-Good-Roman, kann man nicht so sagen. Richard Adams war auch lange Zeit Präsident der englischen Tierschutzorganisation. Ich glaube, das ist die älteste der Welt. Basti: und schärfen. André: Royal Society of... sowieso, wo Queen Elizabeth Schirmherrin war auch ganz viele Jahre und er war da zehn Jahre Präsident, war also ein großer Tierschützer, hat sich gegen Fuchsjagd und sowas eingesetzt, was in England ja Volkssport ist wie Skierkampf in Spanien. Und deswegen hat er halt diesen Roman auch geschrieben, gegen Tierversuche, gegen die Fuchsjagd. Wie gesagt, da kommt ja auch ein Fuchs drin vor in dem Buch und zeigt sich aber am Ende natürlich, dass die Menschen halt unbelehrbar sind und naja. Stefan: Okay. Basti: Hm? Ja, genau. Stefan: Ja. Basti: Hm? Wie so oft. André: Auf jeden Fall ein sehr eindringlicher Roman und toll geschrieben. Stefan: kann mich an das Bild erinnern. Ich habe auch Watership Down im Kino gesehen, als Trickfilm. Auch als Kind. Und der ist ja auch recht bitter. Basti: Mh. André: Hm? Basti: ⁓ ja, ja. André: Der genau, das ist auch ziemlich brutal und der gleiche, Watership Down gemacht hat, den Film Martin Rosen. Der hat auch dann die Umsetzung von Die Hunde sind losgemacht und auch tolle Sprecher hier. hier im Englischen hier auch John Hurt und Co. Und im Deutschen ist dann hier Wolfgang Völz mit dabei. Ich das spricht einen der Hunde. Stefan: Okay, okay. Basti: ⁓ Stefan: Na, quatsch. André: Ja, aber kann man wirklich nur empfehlen. Film wie auch Buch. Aber das Buch noch natürlich noch viel besser. Stefan: Okay. Sehr gut. Top. Bin ich dran? Ja, Genau. Und jetzt komme ich, das ist ganz witzig, das Film im letzten Moment, erst ein, Buch. Und zwar hier, das heißt Kalt wie Gold von Marcel Montesino. Das gibt's nur in dieser, das ist noch irgendwie aus unserer Sternkrimibibliothek. Ich hab das damals, keine Ahnung wo ich das, als Heinetaschenbuch. Und das ist ein ... Basti: Ja. Hm? Stefan: Ja, ein klassischer Krimi. Das Buch ist aus den 18ern, ich. Los Angeles, die Hauptfigur ist Jack Gold, kalt wie Gold. Also Jack Gold ist ein jüdischer Polizist in Los Angeles. Und der ist halt der klassische, abgefuckte Bulle. Seuft, hat irgendwie Eheprobleme, bumst mit irgendwelchen Prostituierten. Also so richtig runtergekommen. Aber ist einfach eine supergeile Figur. Und dann geht es, die Krimistory ist, da gibt es einen rassistischen Killer. Das Buch heißt auch im Original Cross Killer, weil das ist so ein Rassist und Antisemit, der in Los Angeles halt eine Schwarze ermordet, einen Juden ermordet und ihnen dann immer ein Kreuz irgendwie einritzt. Und dann geht es darum, dass Jack Gold diesen Killer versucht ausfindig zu machen und zu erwischen und da passiert natürlich wahnsinnig viel. Ultra brutal, aber wahnsinnig geil, eine ganz... Basti: Mh. Stefan: Geile, geile Figur. Das war damals ein richtiger Bestseller. Und dann hat dieser Marcel Montesinos nur noch ein Buch danach geschrieben. Dann hatte er Drogenprobleme, ganz krasse. Ist in die Klassiker Betty Ford Klinik. Und ist dann rausgekommen, hat noch ein drittes Buch geschrieben und ist gestorben. Also ich habe auch die anderen beiden Bücher nicht gelesen, will ich aber immer noch mal machen. Also der ist wirklich hart und düster. Da gibt es so eine quasi Verfilmung tatsächlich von, ich glaube von David & Mehmet oder so mit... Das hat aber nicht wirklich viel mit diesem Buch zu tun. Also dieses Buch ist eigentlich auch so, das müsste wieder entdeckt werden oder könnte man nochmal wirklich... Also das könnte man einen richtig harten, geilen Los Angeles Polizeiroman rausmachen. Und dieser jüdische Bulle ist halt eine wirklich abgefuckte, wunderbar abgefuckte Figur. André: Das Stefan: Und ist ja ganz tolles Buch. Schade, dass der Mann so eine kurze Karriere hatte. Und wie gesagt, gibt's auch kaum. Ich hab selbst die englische Version, die hab ich mir gebraucht, Medimobzma erstanden. Und in Deutschland gibt's das auch nur noch gebraucht. ist out of print. Aber tolles Buch. Ich glaub, der einzige, es natürlich kennt, ist natürlich Martin Christ, Marcel. Mit dem hab ich mich drüber unterhalten, der kannte das auch. Das ist ein bisschen so Geheimtipp. Das ist sehr untergegangen. Basti: Ja. André: Ich habe da auch noch nie was von gehört. Leider. Ja, das war klar. Stefan: Aber wie gesagt, in Amerika war es wohl damals ein Bestseller, aber dann hat er sich da mit Drogen und Alkohol... Ja, so wie es geht. Ja, wahrscheinlich. André: Schade. Basti: den Erfolg nicht verkraftet wahrscheinlich. Schade dann, ja. Aus welchen Gründen jetzt? Stärkeren Wild oder weniger Erfolg? Gut. Okay, dann Themawechsel. Mein viertes Buch ist es jetzt schon. Ja, genau, viertes Buch. Und zwar ist das das verlorene Symbol von Dan Brown. André: uns nicht passieren Stefan: Nimm! Coke ist nicht mehr so readily available. André: Ja, bitte. Basti: aus der weltbekannten Robert-Lincoln-Serie. Wahrscheinlich eher die Bücher Illuminati und Sacrilegue bekannt durch die Verfilmung mit Tom Hanks, aber mein Favorit ist das verlorene Symbol. Ich kann es jetzt gar nicht so genau beschreiben. Ich habe Illuminati und Sacrilegue natürlich auch vorher gelesen, auch in der Reihenfolge. Es ist jetzt nicht mein erster Kontakt mit Dan Brown gewesen, aber die Geschichte, die diesmal nicht in Europa, sondern in Washington DC spielt und sich halt Stefan: Aha! Basti: Freimauchergesellschaft dreht, geheime Symbole natürlich. Robert Lincoln muss wieder innerhalb von 24 Stunden eine gute Freundin für einen psychopathischen Killer, der an höhere Kräfte glaubt retten. Also das ist eigentlich das typische Dan Brown-Erfolgsrezept. Aber ich finde es hier halt speziell aufgearbeitet. Ich finde den Killer besser als zum Beispiel den Silas bei Sacre Ligue. Ich finde das Setting mit Washington sehr gut. Also ich interessiere mich auch für afrikanische Geschichte, auch wenn den... fehlen im Gegensatz zu uns. ⁓ halt mit den ganzen Gebäuden ist, dem, ja... sag mal so, mit Washington, das entstanden ist, die amerikanische Ursprungsgeschichte, alles schneidet Dan Brown hier so natürlich an. Alles verpackt in eine sehr, sehr rasant, da zählt auch nicht immer logische... Aber das Buch hat irgendwas mit mir gemacht beim Lesen, was Illuminati und Sakhir League und auch jetzt die Fortsetzung Reihe, die jetzt in den späteren Jahren kam, nicht gemacht hat. Also ich muss sagen, das Buch habe ich jetzt schon dreimal gelesen, die anderen Teile aus der Reihe zweimal nur maximal. Ist irgendwie was Spezielles. gesagt, vielleicht, weil ich bisschen amerika-affin bin, dass das da irgendwie noch was in mir hervorgerufen hat. Mehr als Paris ⁓ Rom oder sowas ist mein Favorit der Reihe. Und ich finde auch so, Grundsätzlich sehr spannend, sehr actionreich, viele Wendungen, viele Twists. Also was für das tolle Herz mehr. Stefan: Okay, ja. André: Ich kann das natürlich auch. Dan Brown hatte ich auch in der Hand im Regal. Ich hätte mich wahrscheinlich für den Klassiker entschieden, für Sacrileg. Aber Verlorene Symbol oder Lost Symbol ist natürlich auch auf jeden Fall eines seiner stärkeren Bücher. Das finde ich auch besser als seinen letzten Pragroman. Obwohl er auch hoch war, war okay. Aber ich fand den nicht so grandios, überragend wie die anderen. Basti: Hm? Ja. Ja. Ja. Ja, das ist... Aber sag mal, OVIG und INNFERNO, sind halt schon echt, die sind auch mal eine ganz schöne Stufe tiefer. Also, ja, ja, ja, ja, das ist schon... Stefan: Okay. André: Ja, die die die sinken dann leider ein bisschen ab. Ja, das stimmt. Aber Symbol finde ich auch wie gesagt, dass das Setting in Washington das hat halt auch toll umgesetzt wieder und beschrieben, dass das kann er halt. Basti: Ja, mit dem Smithsonian, diese Jagd nachts in diesem Museum, mit diesem Tank und diesem großen Flugzeughang, wo halt die ganzen Ausstellungsstücke sind, diese Jagd. Und halt auch diesen Killer, diese Parallelgeschichte mit dem alten Freund von Robert Lincoln, wie sich das zum Ende halt alles zusammenfügt. Also da gab's manche Twists, die hab ich nicht kommen sehen. Das hat mich halt mehr überrascht als zum Beispiel Sacrileg oder Illuminati, die halt rechts-träter erzählt waren. Auch natürlich, Twists hatten gerade Illuminati wahrscheinlich noch mehr als Sacrileg, aber... hat mich halt irgendwie noch mehr gecatcht als die anderen Bücher. Deswegen schlägt dafür mein Herz ein bisschen mehr. ⁓ André: Hm? Ja, ich es ist okay. Stefan: Dan Brown habe ich tatsächlich noch nie gelesen. Ich kenne ihn natürlich, aber ich habe noch kein einziges Buch von ihm gelesen. hätte ich. Aber wir haben noch was nachzuholen. Okay. André: Ja, gar nicht. Basti: Ha, Stefan! Also die ersten drei, da machst du nichts verkehrt. André: Genau. ich finde, ich also außerhalb der den Braunreihe der Robert-Lincoln-Reihe finde ich dafür auch Meteor noch ganz lesbar. Also ist es auch ein klassischer Thriller-Spionage-Romant. Basti: Ja, ja, doch das ist auch gut. Stefan: Okay. André: So, dann nehme ich wieder dran. mit meinem letzten Buch. Das ist bisschen schwerer. Oh mein Gott hier. Was kann das nur sein? Was steht denn da drauf? Der bedeutendste Fantasy-Roman aller Zeiten. Das kann natürlich nur der Herr der Ringe sein von John Ronald Royal Tolkien. Hier in einer Schmuckausgabe. Ich habe das auch in verschiedenen anderen diversen Ausgaben hier stehen. Ja. Basti: jetzt was wird das wohl sein ja Stefan: Ich hab so eine Ahnung. Hehehe Basti: Ja! Stefan: Hehehe Basti: gibt's ja genug. André: Ja, warum geht's da? Also, ist eine ganz simple Geschichte. Jemand soll sein Ring entnehmen und irgendwo einen Vulkan schmeißen, dann wär alles gut. Basti: Hahaha, sehr gut! Ja. Stefan: Hehehehe André: schnell zusammengefasst. also ich verzichte jetzt tatsächlich mal auf eine Inhaltsangabe. Ich setze das einfach mal voraus, dass das jetzt gemeinsames Kulturwissen ist, worum es in diesem Buch geht. Es ist einfach eine Meisterleistung, was Tolkien da geschaffen hat. Also ich glaube, das ist auch bisher unerreicht. Es sicherlich vielleicht noch Leute, die besser schreiben können, vielleicht actionreicher schreiben können und Stefan: So Typ mit großen Füßen. Ja. Basti: Kannst du, ja. Stefan: Ja. André: nicht ganz so ausschweifen von Bäumen und anderen Landschaften erzählen, aber im Gesamtkontext, mit dem Hintergrund wissen, er dazu alles, das Buch ist ja quasi nur so die Spitze seines Eisberges, die er da herausgebracht hat. der gesamte Unterbau, den er über 20, 30, 40 Jahre geschaffen hat, also bevor er dieses Buch geschrieben hat, das ja nur als Fortsetzung angefordert war für den Hobbit, ein Kinderbuch und dann dieses Epos wurde. Basti: Hahaha Mmh. André: Aber der ganze Unterbau, den er hatte, er hat die Sprachen erschaffen. Allein wie er die Karten entwickelt hat, da gibt es ja auch ganze Bücher darüber. Es ist einfach grandios, wie er seine Mittelerde zu leben erweckt hat und einfach nur aus dem Grund, weil er der Meinung war, dass die Engländer oder die Briten keine ordentliche Mythologie hatten. Da war er immer bisschen neidisch auf die Skandinavier, auf uns auch so bisschen. Deswegen ist, wenn man sich ein bisschen mit beschäftigt, man Basti: Hm? André: Werde viele Namen kennt man oder wird man finden in der Edda, also in der skandinavischen Mythologie. Basti: Und Stefan: Ja. André: Fast alle Zwergennamen kommen daher, Gandalf und so weiter. Die Namen hat er sich alle genommen, ist ja auch überhaupt nicht schlimm, dabei. Und hat daraus aber halt seine ganz eigene Mythologie erschaffen, was natürlich in den ganzen Sekundärwerken, die sich später seinen Sohn rausgebracht hat, die verlorenen Geschichten von Mittelerde und so weiter. Da wäre das ja viel deutlicher, was er vorgehabt hat, dass er halt einige Tausend alte Mythologie geschaffen hat. Na gut, der Herr der Ringe ist halt nur so ein ganz kleiner Abriss. Basti: Ja. André: Ein ganz kleiner Abriss mit 1000, noch was Seiten. Stefan: Ja. André: das finde ich einfach grandios. Ich habe bis jetzt noch kein anderes Buch gefunden. Das ist halt auch immer mein Lieblingsbuch. Seit ich es das erste Mal gelesen habe, in den 90ern müsste das gewesen sein, als ich es entdeckt habe. Während eines Krankenhausaufenthalts konnte ich es schön lesen. Und ich habe seitdem auch noch etliche Male wiedergelesen. In verschiedenen Übersetzungen auch schon mal auf Englisch, was natürlich nochmal tatsächlich eine Spur Schäfer ist. ⁓ Stefan: Hm? Basti: Ja, das kann ich mir vorstellen. André: Weil man mit Sprache hat das einfach, das ist ja noch mal sein Steckenpferd gewesen. Aber er konnte halt einfach auch ganz toll erzählen, sehr ausschweifend erzählen. Aber wie gesagt, ich finde das Buch ist halt immer noch zu kurz. Das ist halt das große Manko. Stefan: Hehehe André: Aber ansonsten... Und ansonsten hat er einfach grandiose Charaktere erschaffen. Ob das nun die kleinen Hobbits sind, ob's Gollum ist, Gandalf, Aragorn, Boromir. Basti: Okay! Stefan: Nee, es ist wirklich toll. Basti: Ja. André: Und wie gesagt, hat ja mit diesem Buch einfach das Genre der Fantasy. Ich meine, es gab natürlich vorher schon Conan und andere Sachen, aber er hat das nochmal wirklich mit diesem Buch auf ganz anderes Level gehoben. Das muss man einfach so sagen. Deswegen heißt es halt High Fantasy. Wie gesagt, bis heute unerreicht und für mich auch immer wieder eine große Inspiration, das zu lesen und ehrfürchtig davorzustehen und es anzubeten. Stefan: Ja, ja. Basti: Ja. Stefan: Ja, das kann man auch immer mal wieder lesen, finde ich auch. Auch wenn es bisschen dauert. Ja. Ja. Genau, warte, da habe ich leider nur ein Kindle, weil das ist auch ein Hardcase-Crime tatsächlich. Zumindest ist es Hardcase-Crime erschienen. Und zwar heißt das 5 Decembers von James Custrell. Zu Deutsch heißt es gut Winter. André: Absolut. Basti: Sehr vernünftig, sehr vernünftig. André: Ja. So Stefan, jetzt bin ich auf dein letztes Buch gespannt. Basti: Ja! André: das habe ich doch auch hier relativ relativ neu Basti: ⁓ ja. Stefan: Genau, das ist das neueste Buch unter meinen. Das ist von, keine Ahnung, irgendwie in den 2000ern. Und James Custrell ist ein Pseudonym. Der Typ heißt eigentlich Jonathan Moore und schreibt auch Krimis. So klassische, also keine Serien, also keine Reihen, sondern immer so Einzelromane. Ich hab letztens eingelesen, das spielt so in San Francisco mit Nebel. Also er schreibt toll. Das Buch fand ich allerdings nicht so toll. Und dieses hier war aber so eine Entdeckung. Basti: Ja, ich habe es Stefan: weil es in 40er Jahren spielt und Hardcast Crime. Da ich, guck mal da rein. Das ist Buch, man liest und denkt so, was, was, was? wird immer... Wie gesagt, es spielt in 40er Jahren auf Hawaii, Honolulu. Hauptfigur ist ein Polizist. Das ist kurz vor dem Kriegseintritt der Japaner. André: Mh. Stefan: Und da wird halt so ein ermordetes Pärchen gefunden, stellt sich raus der junge Mann. Die Leiche ist wie der Sohn eines Amirals. Und das Mädchen ist eine japanischstämmige... Japanischstämmiges Mädchen. Hawaii leben ja viele davon. Und er soll jetzt ermitteln im Zuge, rausfinden, wer die ermordet hat. Sehr brutal ermordet. Und so, das fängt dann an wie so ein Krimi. Auch Hawaii, exotische Location, diese schöne Zeit. im Zweiten Weltkrieg. Und dann fliegt er im Zuge seiner Ermittlungen nach Hongkong, weil er in eine Spur nach Hongkong führt. Und das ist der Punkt, wo die Japaner Pearl Harbor angreifen und überhaupt in den Krieg eintreten und auch Hongkong bombardieren und überfallen. Und es endet damit, dass er in Hongkong von den Japanern gefangen genommen wird, landet da im Knast, also ist plötzlich von einem Krimi, gerät er in die absoluten Kriegswirren und dann... Basti: Ja. Stefan: kommt er von Hongkong dem Gefängnis da, während die Japaner Hongkong bombardieren und so. Genau, er wird nämlich, das ist der Gag, der Mörder, dem er auf der Spur ist, der reist ihn rein, sodass er in Hongkong verhaftet wird. Und er sitzt im Gefängnis, während die Japaner jetzt die Stadt bombardieren. Und das wird immer epischer, immer größer. dann landet er irgendwann in Japan im Kriegsgefangenenlager und wird... Kann die Zusammenhänge jetzt nicht mehr, krieg ich nicht mehr hin, aber er wird dann von einem japanischen Politiker, der ihm aber auch helfen kann im Zuge seiner Ermittlungen, wird er aus dem Kriegsgefangenenlager geholt und in Tokio versteckt, also der versteckt ihn in seinem Haus. Und dann muss er mehrere Jahre, er muss praktisch den ganzen Rest des Krieges im Haus in Tokio, im Haus dieses Politikers verbringen und verliebt sich in dessen Tochter. Und dann wird das plötzlich zu so einer... romantischen Liebesgeschichte. wirklich ganz, ganz geil. Und natürlich dann ist der Krieg vorbei. Die Amerikaner bombardieren ja Tokio. Dann schreibt er, wie er den Feuersturm in Tokio erlebt. Und dann kommt er wieder zurück nach Hawaii. Und da gehen die Ermittlungen weiter. Und er findet natürlich am Ende auch die Mörder. Und das hat natürlich alles mit Nazis zu tun und mit dem Angriff der Japaner und Politik und so. ⁓ Basti: Hm? Stefan: Krimi wird es zum Kriegsepos, zu einer super romantischen Liebesgeschichte. Also wirklich ein absoluter Hammer. Ich war total geflasht beim Lesen und dachte, der macht immer neue Seiten auf. Also das schreit auch nach einer Verfilmung. ⁓ hat so was vom Winde verweht. Lawrence von Arabien, weil das einfach so einen ⁓ hat. Also wirklich ein ganz, ganz tolles Buch. Basti: Ja. André: Mhm. Stefan: hat er das nur für Hardcase Crime geschrieben. Keine Ahnung warum. haben so anonym mindestens fünf oder sechs andere Krimis geschrieben. Aber das ist also bislang mit Abstand das beste Buch von ihm. Und tatsächlich so eins, was mich nachhaltig am längsten Behandlung hat von den meisten Büchern, die ich den Jahren gelesen habe. Basti: Hm? André: Ich kenne das natürlich nur als Hörbuch, aber das ist auch total klasse. Und ich bin darauf aufmerksam geworden, weil ich glaube, die haben damals, als es rausgekommen ist, einem Slogan von Stephen King dafür geworben. Ich weiß nicht genau, was er gesagt hat. Das war halt eins an einer Hookline von Stephen King, der das halt empfohlen hat. dachte ich, okay, dann höre ich da mal rein. Ich hatte ja ein Audible-Abo. Und dann blieb auch Hänge. Ich glaube, es hat auch David Nahtan gelesen. Ich bin jetzt nicht mehr ganz sicher. Ist auf jeden Fall... ⁓ okay. Basti: Ja. Stefan: Ja. Richtig. Basti: Ja. Hm? Stefan: Ja, ich habe auch das englische Hörbuch noch. Basti: Ja. André: Aber es ist jeden Fall wirklich eine Hammergeschichte, weil dieser Kriminalfall und dann geht es relativ schnell voran. Okay, das dauert gar nicht mehr lange. ⁓ dann Hongkong ist und da gefangen wird und so, denke ich, okay, jetzt geht es richtig los. auch Liebesgeschichte, obwohl ich ja auch nicht so viel Romans bin, ist aber glaubhaft und gut umgesetzt. Auf jeden Fall. Basti: Haha Stefan: Genau, und dann wird es... Basti: Hahaha! Stefan: Ja, total. Und deswegen heißt es ja auch 5 Dezember oder 5 Winter, weil das halt diese 5 Kriegsjahre sind. Also diese Ermittlungen ziehen den halt durch den ganzen Zweiten Weltkrieg. Also wirklich richtig, richtig geil. André: Genau. Basti: Ja, wir müssen gehen. Klingt gut. Klingt gut. Gut, dann mein letztes Buch. Das ist auch mein all-time favorite. Wird immer meine Nummer eins bleiben. Und zwar der Anschlag von Stephen King, mein zweiter King. Ja, ist auch eigentlich überhaupt keine Horrorgeschichte. Ist mehr wie ein großer amerikanischer Roman. Also für mich im Sinne von Steinbeck oder so. Also diese ganzen riesengroßen Epen, auch über 1000 Seiten, müssten das sein. Stefan: Aja. André: Der Anschlag. Basti: Das ist eine Zeitreisegeschichte, eine ganz simple Zeitreisegeschichte, die sich darum dreht, dass ein Lehrer durch die Zeit reist, zufälligerweise, um den Anschlag auf John F. Kennedy zu verhindern. Er kommt aber zu einem Zeitpunkt an, der einige Jahre vor dem Attentat liegt. Man muss sich Zeit bis dahin vertreiben, legt sich eine neue Identität zu, fängt als Lehrer dann Ende der 50er, Anfang der 60er an. in einer kleinen Stadt zu leben, zu arbeiten, verliebt sich auch natürlich und plant aber halt parallel dann quasi das Attentat dann trotz allem zu verhindern. Dann gibt es natürlich diesen Zeitreise-Paradox-Schmetterlingseffekt, wenn er in 60er Jahren das und das macht. Was hat das Auswirkungen auf heute und so. Aber wie gesagt, man vergisst relativ schnell, wenn erst mal die Zeitreise passiert ist, vergisst man relativ schnell, dass es sich darum überhaupt dreht. Das ist dann eher so wirklich ein Roman, der in der damaligen Zeit spielt. Historischer Roman, könnte man es fast nennen. ist ein Gesellschaftsbild von damals, diese Liebesgeschichte mit Reine. Es gibt auch spannende, sehr spannende Momente. gibt auch dramatisch-emotionale Momente. Was das Buch für mich auf Platz eins gehoben hat, es ist ein Zehn von Zehn, ist mich Kings bestes Buch. Aber was es zu meinem Lieblingsbuch gemacht hat, ist tatsächlich das Ende. Ich will das gar nicht spoilern oder zu viel erzählen. Aber da hat es mich auch zerrissen. Das das einzige Mal, ich gebe es zu geweint, als ich ein Buch gelesen habe. Ja, es ist perfekt. Es ist sicherlich kein Happy End. Das kann man sicherlich sagen, ohne zu viel zu spoilern. Aber es ist für mich genauso perfekt. Es passt dazu. Es macht das Buch rund. Ja, und für mich halt, wie gesagt, also einfach ein großer, amerikanischer Roman. Jetzt nicht mal, weil Stephen King drauf steht, sondern also das ist für mich so ein Alltime-Favorite. Das wird immer meine Nummer eins bleiben. Stefan: Okay. Ist ja auch verfilmt als Serie, ne? Glaub ich mit James Franco, ne? Wie ja, es gibt ja nichts, was nicht verfilmt wurde von King, glaub ich. Basti: Ja, sehr genau. Auch gut verfilmt. André: Ja. Wenig wenig. Stefan: Also ganz wenig hier. Basti: Ja, seine Bücher eignen sich schon mehr für diese Miniserien als für entweder endlange Filme, wo trotzdem nur ein Teil des Buches umgesetzt wurde. Da sind wir wieder bei diesen 800- bis 1000 Seiten Schinken. Ist halt schwierig als Film. Aber die Serie ist gut, aber ich muss sagen, Lisa, ich hab's gelesen, man muss es lesen. Es ist halt einfach wirklich grandios auf vielen Ebenen. Es hat gruselige Momente, spannende Momente, brutale Momente. Stefan: Jaja, absolut. André: Mh. Stefan: Ja. Basti: Das emotional, ist ganze Bandbreite der King hier ab. Und wie gesagt, die Zeitreisekiste, die er sich da ausgedacht hat, dieses Worldbuilding, es gibt ja Zeitreisen und es gibt Zeitreisen. Auch das macht alles Sinn, wie er das hier erklärt. Und keine Seite zu lang, wie du das vorhin bei deinem Western gesagt hast, Stefan. Also ja, passt alles zusammen. Die Figur ist top geschrieben. Es ist aus der Ich-Perspektive geschrieben. Bringt mir die Figur noch mal bisschen näher. Ja, also da haben wir Fieber damit. Man leitet mit. Also für mich wirklich das perfekte Buch. Stefan: Ja. André: ein schöner Ausklang. Stefan: Stephen King. Ja, sehr gut. Perfekt. Stimmt, da haben wir schon wieder unsere fünf Bücher. Perfekt gemacht. Vor allem genau bei der Einstundenmarke jetzt gerade. Super. Basti: Ja, oder? Da haben wir's. Sehr schön. So, so geht das. André: Meine Güte, das ging ja fix. Basti: Als wär's geplant. Als wär's geplant. Sehr gut. Ja. André: Was für ein Timing! Ja, und jetzt haben wir ja so viel über Bücher geredet und Stefan hat es schon gesagt oder Basti war es, glaube ich. Heute ist ja auch der Start der Leipziger Buchmesse. Das heißt, wenn ihr jetzt diese Folge gerade gehört habt, ihr seid wahrscheinlich gerade auf dem Weg zur Messe, sitzt noch im Zug oder so, trinkt noch einen Kaffee und jetzt kommt ihr gerade an der Messe an. Das heißt, dann könnt ihr gleich mal direkt in Halle 3 gehen und dort findet ihr uns, nämlich an unserem gemeinsamen Stand und ⁓ Basti: Jodl! Stefan: Richtig! André: Und wir haben natürlich auch eine ganze Menge an Büchern am Stand, also ganz tolle Bücher, spannende Bücher. Also kommt gerne vorbei und sagt uns, was ihr von unserer Folge haltet heute. Stefan: Richtig! Basti: ist dann das zukünftige Lieblingsbuch von euch mit dabei, wenn ihr uns besucht. Man weiß es nicht. ⁓ Stefan: Man weiß nie. Und wir haben auch eine große Bankbreite. Naja, und Guldis haben wir auch immer. André: Ja und wir haben für ein paar goodies dabei. Basti: Ja, genau, dann können wir uns mal persönlich live und in Farbe treffen. Sind wir noch witziger als hier am Podcast. André: ist es. Und ähm nächste Woche ähm auch schon mal ein kleiner Spoiler. wie gesagt wir sind heute sind wir dann hier auf der Leipziger Buchmesse unterwegs, wenn ihr das hört. Äh und auch die nächsten vier Tage, das ganze Wochenende. Und das heißt die Woche drauf, die Folge, die nächste Folge, die wird sich dann natürlich nur ⁓ die Leipziger Buchmesse drehen. Was wir da so erlebt haben. Was wir, wem wir da getroffen haben. Und wie es für uns gelaufen ist und ja, hör da rein. Stefan: Ja, absolut. Genau, in diesem Sinne, bis zum nächsten Mal. Alles klar, bis dann Leute, tschüss, ciao ciao. Basti: Klaus Özsens. Bis zum nächsten Mal. Alles klar. Macht's gut. Ciao, ciao. André: Ja. Ciao.