Stefan: Und da sind wir wieder. Herzlich willkommen zur neuen Folge von Amigos und Ehe. Mit Basti, André, meiner Wenigkeit. Und heute wollen wir uns über Heldinnen der Popkultur unterhalten. André: Moin. Basti: Servus! Ganz genau. Uns ist nämlich aufgefallen in seinen letzten Folgen, gerade was unsere Lieblingsfilme und Lieblingsbücher betrifft. Es war doch sehr männerlastig. Also das war gar nicht Absicht von uns. Keine böse Absicht vor allem. Aber jetzt haben wir gedacht, jetzt widmen wir eine Folge mal dem weiblichen Geschlecht. ja, wir haben festgestellt, die Auswahl fiel uns im Gegensatz zu Filmen und Büchern ja echt schwer. Also... Stefan: Ja, ist tatsächlich gar nicht so einfach. Im ersten Mal denkt man, klar, Logo, aber ... Ja, wenn man dann mal genauer darüber nachdenkt ... Und das ist ja unterschiedlich, wir sind ja jetzt verschiedene Generationen auch. Ich meine, ich bin ja echt so geprägt von 80ern und 90ern, was jetzt Kino, Comics und so betrifft. Und da waren Frauen definitiv ... nicht so weit vorne. Sondern war immer so das schmückende Beiwerk. Basti: Mhm. Stefan: Aber ich weiß nicht, wie es dir geht, Basti. Basti: Ja, es ist natürlich die Popkultur heutzutage. Ja, denkt man schon eher so. Ja, sollte sich ja durch den Wandel alles mittlerweile gegeben haben und Gleichberechtigung und Emanzipation. Aber ich musste trotzdem echt in mich gehen und überlegen. Also beim Film und beim Büchern, das ging ruckzuck. Da war es eher schwer, sich auf fünf zu begrenzen. Und hier war es jetzt echt schwer, überhaupt fünf zu finden. Das sagt ja auch schon viel aus. André: Ja, mittlerweile hat sich das ja auch gedreht. Jetzt nimmt man es ja andersrum. Jetzt ist es ja so, in vielen neuen Büchern, die rauskommen, sind es halt immer weibliche Heldinnen und Protagonistinnen, die in die Hauptrolle spielen, was ja auch vollkommen gut ist und okay. Aber bin ja auch so, meine Generation ist ja auch 80er, 90er, da war das halt auch wirklich dürftig besetzt an der Frauenfront, was die Hauptrollen betrifft. Stefan: Mh. Genau, was Hauptfiguren betrifft. Und gesagt, in den Nebenrollen ja doch meist eher so die berühmte Damsel in Distress. Natürlich mit Ausnahmen, über die wir uns sicherlich auch noch unterhalten werden. keine Ahnung, wir können ja mal irgendwie... Jeder mal so die raushauen, die einem so eingefallen sind. Auf die Schnelle. Es gibt natürlich noch viel, viel mehr. Und dann später erzählen wir vielleicht noch mal ein bisschen drüber... André: Mhm. Stefan: über unsere eigenen weiblichen Hauptfiguren, weil tatsächlich haben wir in unseren Romanen erhebliche weibliche Hauptfiguren. André: Ja, absolut. Basti: Wir sind da ganz vorne mit dabei. Stefan: Genau. Basti: Sehr gut. Wer möchte starten? Stefan: Sollen wir mit Andre anfangen? Basti: Na los. André: auch gut also bei mir die also die erste die mir so wirklich in den sinn gekommen ist bei weibliche heldin das war eine berühmte heldin aus den 80ern ich glaube da gar da ging es los in den 80ern hält in einer tv serie und zwar mord ist ihr hobby und da war die hauptfigur jessica fletscher wer kennt sie nicht der gespielt von angela lansbury hat sie ja immer das war ja immer fall der woche Stefan: Ne. Yo! Basti: Sehr gut. André: in jeder Folge immer einen neuen Kriminalfall aufgeklärt. Und das war so die erste weibliche Heldin, die mir so wirklich in den Sinn gekommen ist, weil ich habe die Serie damals immer sehr gerne geschaut. Basti: Ja, auf jeden Fall. Stefan: Das ist so eine kalifornische Miss Marple, So ein bisschen. André: Genau. Und sie ist Romanautorin und wird dann immer vom örtlichen Sheriff dahin zugezogen, wenn irgendein mysteriöser Mordfall passiert ist, den die Polizei alleine nicht klären kann und sie schreitet dann zur Tat und hilft. Basti: Ja. Stefan: Vor allem, während ich das gerade sage, meine ich, klar, Miss Marple, über die habe ich überhaupt nicht nachgedacht. Aber natürlich war Miss Marple doch eine sehr berühmte, sehr berühmte, echt, die ist mir jetzt überhaupt nicht eingefallen. Erst, wo du jetzt gerade Angela Lansbury erwähnt. Natürlich, Miss Marple. Basti: Ja, stimmt. Ich schreib mal schnell mit. André: Die gibt's auch noch. Die hätte ich auch noch gehabt. Ja, Miss Marple habe ich auch noch auf der Liste, aber gut, da haben wir dich schon vorgezogen. Aber kann ich sehr empfehlen, vor allen Dingen, es gibt auch eine super tolle Crossover Folge von Mortis the Hobby mit Magnum, wo Jessica Fletcher und Thomas Magnum dann gemeinsam sind. Das ist glaube ich sogar eine Doppelfolge. Kann ich sehr empfehlen. Stefan: Okay. Basti: Ja? Sehr gut. Stimmt. Stimmt, stimmt, Stefan: ⁓ richtig! Geile Idee, ich muss ja zugeben, ich glaube, habe Jessica Fletcher nie gesehen. Also ich kenne das natürlich. Ich habe auch immer mal so durchgezapt, aber ich habe das damals tatsächlich nie gesehen. Muss ich vielleicht mal nachholen. Basti: geht heute auch noch ganz gut. Die sind echt gut konstruiert, die Fälle. Gerade wenn sie dann mit ihren Lesereisen aus Cap-It-Cove, heißt ja die Stadt, wo wahrscheinlich die höchste Todesfallrate in ganz USA herrscht. Aber in späteren Staffeln, das lief ja fast zwei Jahrzehnte oder so, was wenn sie dann auf Lesereise ist, dann ist ja auch in New York und Chicago die Großstädte. Das sind teilweise echt clever konstruierte Fälle, ich sagen. Das wird wirklich nicht langweilig. André: Mhm. Stefan: Ja. André: Absolut. Stefan: Eine langlebige Serie? War mir gar nicht klar, dass es so lange lief. Krass, okay. André: 10 10 Staffeln 11 Staffeln sogar ich weiß gar nicht ist. Basti: Das reicht nicht. Es ist 15, 16 Staffeln oder so. Und jetzt ein Remake mit Jamie Lee Curtis in der Hauptrolle angekündigt als Kinofilm. Also so was geht halt immer. Diese Krimifilme auf Iheaköö, Perot, Haltemus, Marble, das wird ja alle paar Jahre wieder hervorgerufen. Nicht ohne Grund, denke ich mir mal. André: ⁓ Gott, ja. Ja, es lief ewig. Also ich hab's auch ewig geschaut gefühlt. Also das kann man immer gut gucken. Stefan: Ja. André: Genau, wurde gestern angekündigt, glaube ich. Stefan: Stimmt, habe ich gesehen gestern. Ja, cool. Ne. Basti: Sehr gut. Dann mach ich weiter. Dann bleiben wir beim Fernsehen direkt. zwar meine erste Figur wäre Dana Scully aus der TV-Serie 8x. Ist dann so 90er Jahre, Mitte 90er Jahre. Lief auch über 10, 12 Jahre. Dann gab's vor ein Jahren noch mal so ein Remake. Noch mal eine aufgelegt mit schwanger Qualität. Aber sie war halt ein Teil des Ermittler-Duo's Scully und Boulder. Sehr oft zitiert, sehr oft auch parodiert. Ja, zwei FBI-Agenten, halt... Stefan: Willst du weitermachen, Basti? Hm. André: Ja, sehr gut. Basti: Ja, es ist nicht mit dem übernatürlichen befassenen. Aliens werden da gejagt, Geister, Dämonen. Dann gibt's halt auch diese Monster of the Week-Episoden. Oder halt dann auch so eine große Handlungsstrang über eine Verschwörung. ja ein Schatten-Syndikat der US-Regierung mit Aliens zusammen gemeinsam ne Sache macht und so. Und sie ist halt als Figur, sie ist die Skeptikerin im Vergleich zu Fox Mulder. Er ist halt so dieser open-minded Kerl, I want to believe. Also die Wahrheit liegt irgendwo da draußen. Er denkt halt, Aliens gibt es wirklich. Und sie ist halt so der Ruhige Pol. Sie hat halt immer so die Zweifel und denkt halt, das muss alles wissenschaftlich und logisch erklärbar sein. Und ist aber eine echt starke Figur. Also sie entwickelt sich sehr über die Jahre hinweg, weil das, was sie erlebt, wird natürlich dann irgendwann auch, ja, sie zum Umdenken bringen. Und sie ist auch sehr witzig. Nicht ganz so witzig wie Fox Mulga, aber die Chemie zwischen den beiden, die stimmt halt einfach. Und Jillian Anderson finde ich auch eine super Schauspielerin, noch in verschiedenen anderen Serien. Zum Beispiel bei The Crown hat sie mitgespielt, als Margaret Thatcher oder auch bei Honeyball, bei dieser Fernsehserie hat sie mitgespielt und so. Aber Dana Scully für mich ist halt wirklich eine echte Fernsehikone als Figur. Sehr gut geschrieben für die damaligen Verhältnisse, muss man auch sagen, das ist früh in 90er-Jahren, da so eine Heldin überhaupt einzuführen, gleichberechtigt neben einem Mann in einer Serie. Ich denke mal, das war auch schon recht revolutionär damals. Stefan: Ja, das wollte ich sagen, weil es war wirklich komplett auf Augenhöhe, bei den Figuren. Also da gab es kein Lied, da war nicht er wirklich der Lied, sondern es war wirklich beide gleich. sehr gut. Ich hätte tatsächlich eine Figur, einfach jetzt eine ganz neue, die gab es auch in der Fernsehserie, gab es auch nur eine Staffel, die ist mir aber extrem hängen geblieben, und zwar aus dem Yellowstone-Ableger 1883. Basti: Ja, genau. Gute Nacht. André: Mhm. Stefan: Elsa Dutton gespielt von, ich musste nachgucken, Isabelle May, die halt krass aussieht wie Jennifer Lawrence. extreme Ähnlichkeit. Und wie gesagt, ist eine Serie, die hat nur eine Staffel, also ist eigentlich eine Miniserie, ist eine Geschichte, ist halt wirklich der richtige Western-Ableger von Yellowstone, weil es halt 1883 spielt. Und sie spielt die Tochter eines ... Basti: Ja, das stimmt. Das stimmt echt. Stefan: Also Dutton, die Vorgängerfigur der Serienfigur und sie ist Isabelle Dutton und die reisen ja da irgendwie von, ich weiß gar nicht, von Texas nach Schieß mich tot. Auch in Norden suchen halt irgendwie ein Land, wo sie sich niederlassen können. Und sie ist halt, sie erzählt nicht nur die Serie aus dem Off, sondern sie ist auch eigentlich, sie ist so die... Basti: Hm? So ist Halbe Land. Ja. Stefan: zentrale Hauptfigur, obwohl es natürlich die Figuren ihrer Eltern gibt. Dann gibt es Sam Elliott als diesen Ranger, der den Treck begleitet und viele andere. Aber sie ist wirklich das Herz und die Seele dieser Serie. die hat auch so viele Facetten. Und die ist auch als Figur natürlich sehr modern erzählt. Die liebt sich in zehn Folgen durch drei Männer, weil die Armenschweine immer alle wegsterben. Basti: Hm? Ja. Stefan: Ist halt auch super tragisch, aber super emotional und die spielt das echt wie eine Dampf-Rampe, diese Frau. nicht umsonst, glaube, derselbe Character erzählt ja diesen anderen Yellowstone-Ableger 1923 auch aus dem Off, obwohl sie da gar nicht mitspielt. Cleverer Schachzug von Taylor Sheridan. Hat aber wirklich eine tolle, starke Figur geschaffen, die er jetzt leider nicht mehr weitererzählen kann. Aber gut, so ist es. Basti: Genau, genau, genau. André: Mh. Basti: Ja, das Genie ist sowieso Wahnsinn. André: hast du gerade gespoilert Basti: Ja. Nein, nein. Aber er kann... Ja. Aber er kann echt gut weibliche Figuren. Auch bei Yellowstone selbst, diese BEV-Daten, die quasi von Kevin Costner die Tochter ist. Oder auch bei 1923, da hat er auch so, von diesem Spencer-Daten diese neue Bekanntschaft, Liebschaft, nennen wir es mal. Also er kann echt gute Frauenfiguren schreiben, muss man echt sagen. Stefan: Nein. Ich hab nur gesagt, dass die Serie zu Ende geht. André: Ja, okay. Stefan: Stimmt. Ja, moderner Typ halt. Basti: Jo. André: so ist es. So dann habe ich hier dann was, ein bisschen was älteres. Wieder eine alte Fernsehserie, auch sehr bekannt. Da gibt es keinen wirklichen Hauptcharakter, die wechseln immer ein bisschen und zwar sind das die drei Engel für Charlie. Wer kennt sie nicht? Stefan: ⁓ ja, natürlich. Basti: ⁓ sehr gut. Sehr gut. André: ging ja schon in den Ende der 70er los. drei Ex-Polizistinnen, die dann halt abgeworben werden von einem mysteriösen Charlie, ⁓ für ihn tätig zu werden in bestimmten Fällen. Jeder von den dreien hat besondere Fähigkeiten. Die eine ist eine super Kampfsportlerin, die andere ist The Brain in der Gruppe. Hab ich immer auch sehr gerne geguckt. Die haben auch immer gewechselt nachher schon in der Staffel. Dann gab es später auch noch Stefan: Mhm. André: glaube, war auch Ende 90er. Diese Neuverfilmung mit Cameron Diaz, Drew Barrymore und Lucy Lu. Basti: Ajo Stefan: Stimmt, drei Filme sogar. ⁓ zwei sogar. Mcgee. André: Ja, ich glaube zwei oder drei haben die gemacht. Zwei, ne? Genau, den fand ich dann nicht mehr so gut, die letzte Neuauflage. Aber also mit Cameron Diaz und Co., der war noch ganz gut schaubar. Der war auch sehr lustig gemacht, sehr modern natürlich dann, also im Vergleich zu der alten Serie. Aber ich fand, das war damals schon eine ganz nette Serie. Die kann man auch immer gut schauen. Basti: Zwei. Zwei, zwei, zwei. Zwei Wands. Ja, einen dritten gab's dann vor ein paar Jahren schon mal. Noch mal mit Christian Stewart und so. Nee. Ja. Hm? Stimmt. Ja, stimmt. Stefan: Ja, stimmt. Ich glaube, merkt, im Fernsehen hatten Frauenfiguren früher schon mal so den Anker drin. Also, Edgard Lansbury oder das jetzt. Ja, da gab's noch eine andere Serie, hab ich selten gesehen, aber Cagney und Lacey, über zwei Polizistinnen. Zwei eher so. Genau. Da gab's schon in den 80ern doch sehr viel mehr. André: Ja, da hat man ihnen das wohl eher zugetraut. Basti: Hm? Hm? Das stimmt. André: Ja, auch klasse. Basti: Stimmt, stimmt, ja. Die haben sich das eher getraut. Sehr gut. Dann mach ich mal weiter. zwar meine zweite Figur ist Clarice Starling. Wieder FBI-Agentin, aber diesmal nicht aus einer Fernsehserie bekannt, sondern vorrangig aus Filmen wie Das Schweigen der Lämmer oder Honeyball. Oder halt auch durch die Honeyball-Lektor-Bücher. Ist quasi, ja Stefan: Ja. Nein. André: Das war nicht alles schlecht. Ja. Stefan: sind. Basti: Die Heldin, schwer zu sagen. Teilweise ist Hannibal Lecter als Cannibale der Held, teilweise ist sie als FBI-Agenda der Held. Auch beide absolut auf Augenhöhe akieren sie. Und Clarice Darling ist auch so eine Figur, die nimmt eine extreme Wandlung. Am Anfang noch so schüchternes FBI-Schüler, Schülerinnen, die halt diesen Fall bekommen, Hannibal Lecter zu interviewen, eigentlich aufs Glatteis zu führen, weil ein anderer Serienkiller quasi nicht auffindbar ist und sie braucht halt die Hinweise davon. Und Hannibal treibt halt die Psychospielchen mit ihr und sie lässt sich darauf ein, kann ihnen aber schnell die Stirn bieten. Mehr oder weniger unbeabsichtigt vielleicht sogar, aber das rettet ihr in mehreren Situationen das Leben. Weil sie ist halt die erste tatsächlich, die Hannibal ja ohne Ketten und Maske treffen kann, treffen muss, treffen will und er tötet sie halt nicht. Und gerade in dem Buch Hannibal selbst... Der Film ist schwierig, weil es gibt eine Umbesetzung. Jodie Foster als Chloe Starling finde ich viel besser als Julian Moore. Da fehlt die gewisse Wärme oder die Empathie. Julian Moore wirkt herzlich sehr kalt und von oben herab. Das finde ich, das passt nicht so. Aber gerade in den Büchern oder beim Schweigen der Lämmer, diese Leinwanddynamik und diese Chemie mit Anthony Hopkins, das ist der absolute Wahnsinn. da muss man sagen, dass Chloe Starling nimmt eine wunderbare Wendung als Figur sehr glaubhaft. Und ich finde auch im Buch, im Honeyballbuch ... Stefan: Mmh, ja. Basti: Das Ende mutig vom Autor. Tony Wood hat es leider nicht hingekriegt oder war nicht mutig genug, das umzusetzen. das im Endeffekt dann fast schon... Es wird eine Liebesgeschichte draus, ohne groß zu spoilern. Das traust sich nicht jeder im Mainstream, das dann so zu vollziehen, dass dann Böse und Gut im Worsten des Wortes miteinander vermischt werden. Man weiß dann hinterher nicht mehr, wer ist jetzt der Gute, wer ist jetzt der Böse. Das ist eine Charakterwanderung, die ist schon sehr einzigartig. Aber ich hab sie dem Autor voll abgekauft. Thomas Harris... Da habe ich voll abgekauft im Buch. Das ist auch eine echte Kunst. Die Figur ist wunderbar. André: Ja, da war ich auch sehr überrascht, ich das dann gelesen habe damals bei Hannibal. Das war so nicht zu erwarten. Basti: Ja, ja, ein extra Schuck. Nein, nein. Stefan: Ich hab das schon wieder vergessen. Ich weiß, hab den Film gesehen von Ridley Scott und ja, dasselbe Gefühl. Das war halt irgendwie ganz anders als das, was von Jonathan Demme da gemacht hatte. Die Romaner hab ich tatsächlich nie gelesen, aber ich weiß, da war irgendwas. Basti: Ja. Leider. Ja, es ist halt... Ich weiß nicht, ob wir jetzt spoilern wollen, aber... Dann spoilern wir. Sie ist halt zum Schluss mit Hannibal zusammen. Sie essen halt zum Schluss. Sie essen halt wirklich zum Schluss. Das ist halt absolut mutig. Das ist eine tragische Liebesgeschichte. Aber für die beiden fast ein Happy End. Aber den Mut muss man erst mal haben, das so durchzuziehen und dann wirklich so zu schreiben, diese Wandlung der Figur. Aber wie gesagt, ich fand's fein. André: Hehehehehe! Das Buch ist über 20 Jahre alt, 30 Jahre alt. Stefan: Da kann man's ruhig. André: mit ihm zusammen. Ja. Hm? Stefan: Deswegen gab es dann auch nur, danach hat der Harris noch mal so ein Prequel geschrieben über den jungen Hannibal. Basti: Honeyball Rising, ja. Ja, der war nicht... Weder als Film noch als Buch. Das ist echt... Das ist wirklich nur Geld gewesen, weil damals Dino De Laurentiis, der Produzent, der hatte ja die Rechte, und er hat gesagt, ich mach einen neuen Honeyball-Film, egal ob mit ihm oder ohne ihn. Und dann Hermes gesagt, das ist meine Figur, dann will ich wenigstens die Geschichte schreiben. Er hätte es nicht tun sollen. Ja, deswegen. André: Ja. Stefan: ⁓ ja, da hört man ohne Grund nicht gar nichts drüber. Basti: Ja, ist zu Recht in Vergessenheit geraten, muss man einfach so sagen. Jetzt nicht mal, weil Anthony Hopkins nicht mit dabei ist. Also ich sag halt, die Honeyball-Fernsehserie, da ist ja auch Anthony Hopkins nicht mit dabei. Aber auch die finde ich gut. Die ist gelungen. Ist eine andere Interpretation, sehr künstlerisch, sehr philosophisch teilweise. Aber die funktioniert auch. Aber Honeyball Rising ist echt das verdiente Schwarze Schaf dieses ganzen Franchises, wir es mal so. Stefan: Ja, das haben sie in der Serie dann besser hingekriegt. Da haben sie es dann nochmal wieder aufge... Ja, ja. Genau. Und zwar habe ich eine Figur aus einem Actionfilm tatsächlich. Das fiel mir heute Morgen erst ein, weil wir darüber sprachen, in den 90ern, 80ern und 90ern waren die meisten Actionfilme doch immer nur Männer die Hauptfiguren und die Frauen halt... Basti: Ja, ja. André: Mats Mikkelsen sei Dank. Basti: Auf jeden Fall. Stefan: Klar, irgendwie mal dabei oder so, aber entweder waren sie nur die Ehefrau oder die Geliebte oder die Dams in Distress. Oder auf jeden Fall immer auf einem sehr viel niedrigen Level. Und dann hat ja Shane Black, der ja nur Little Weapon, Last Boy Scout, also viele dieser Klassiker, die er in Zeit geschrieben hat, hat dann 1996 kam ein Film, und zwar The Long Kiss Good Night, oder zu Deutsch Tötliche Weihnachten. Basti: Hm? André: Na? Basti: Ja, stimmt. Stefan: Und da gibt es auch ein Du, wie in allen Shane Black Filmen. Aber die Hauptfigur ist eine Frau, Charlie Baltimore, gespielt von Gina Davis. Und das ist klassisches Genre-Trope. Das ist die Killerin, die ihre Vergangenheit vergessen hat und jetzt eine liebende Hausfrau ist. Und die aber am Anfang des Films ihre Skills entdeckt, mehr oder weniger durch Zufall. Basti: Stimmt. Ja. Stefan: Und dann kehrt die Erinnerung langsam zurück und sie versucht das ⁓ schon die ganze Zeit mit Hilfe eines heruntergekommenen Privatdetektivs, gespielt von Samuel Jackson. Und dann wird es halt also eine große Verschwörungs-Action-Geschichte mit Terroristen und so. Das ist wirklich, wirklich großartig. beiden als Duo, aber auch sie. Und ich muss echt sagen, Gina Davis hat... Ich fand Gina Davis nie besonders interessant. persönlich. hat mich nie so gekickt und ich war auch noch als das herauskam und dachte, ja, Gina Davis hätte man auch eine andere nehmen können. Aber natürlich über die Zeit, je öfter man den Film sieht, sie macht das hervorragend. spielt das hervorragend. Und Charlie ist halt eine total geile Figur. im kleinen Prinzip ist die Männerfigur weiblich. Basti: Hm? Ja, ja, ja. André: Hehehehehe Stefan: Also da ist jetzt nichts weiter, aber das ist ja das Coole einfach zu sagen, ja, muss nicht ein Mann sein, es kann ja auch eine Frau sein, das spielt eigentlich überhaupt keine Rolle. Die kann das genauso gut und das ist wirklich ein super unterhaltsamer Film, halt klassisch Shane Black, viel Humor, viel Spaß, sie spielt das hervorragend, Gina Davis und ja, Basti: Hm? Stefan: war glaube ich mäßig erfolgreich, deswegen gab es da auch nie eine Fortsetzung von. läuft ja auch regelmäßig zu Weihnachten im Fernsehen überall, weil er inzwischen so ein Weihnachtsklassiker. ⁓ und wie gesagt, coole Figur und man würde auch denken, das ist eigentlich eine klassische Franchise-Figur, diese Charlie Baltimore. Ich glaube fast, das hat er vielleicht bisschen modelliert nach Modesty Blaze. Das war in 60ern so Romanfigur, so eine Art weiblicher James Bond. André: Mmh. Basti: Verdient, ⁓ André: Definitiv. Hm? Stefan: Hab ich nie gelesen, hatte mein Vater beim Regal stehen, hab ich immer in Hand gehabt. Vielleicht, der Shane Black war ja sehr beeinflusst von solchen, oder ist immer sehr beeinflusst von solchen alten Romanen. Ja, das war auch eine Hauptfigur. Wie gesagt, weiblicher James Bond und Modesty Blaze. jetzt Charlie Baltimore. Basti: Hm? Sehr gute Arbeit! André: Auch sehr cooler Name, Charlie Baltimore. Stefan: Ja, Charly Baltimore ist ein geiler Name. André: Ja, dann mach ich mal weiter und jetzt mal mit der ersten Figur, nicht aus Film und Fernsehen kommt. es gibt natürlich auch Film und Fernsehen von dieser Figur, aber ursprünglich kommt es einem Videospiel. Und die Rede ist natürlich von Lara Croft, der weiblichen Antwort auf Indiana Jones. Sie ist steinreich, sie ist Archäologin, sie ist eine Kampfsportlerin, Paar Exelon, sie ist eine Superschütze. Sie kann eigentlich alles. Stefan: ⁓ ja. Basti: Ja. Ja. André: Aber das auf eine sehr ambisante Art und Weise. Die ersten Spiele habe ich damals tatsächlich nicht gespielt. Ich bin glaube ich erst mit dem dritten oder vierten Spiel eingestiegen. Das war schon nach 2000. Aber es hat immer total viel Spaß gemacht. Das war mal was anderes mit einer weiblichen Hauptfigur da zu starten in so einem Abenteuer. Und dann kamen wir nachher auch von den Filmen raus. Die ersten mit Angelina Jolie. Die so ein guilty pleasure eher. Stefan: Ja. Ja. Ja, mäßig, ne? Ja. Basti: Ja, okay. André: Der letzte Film war gar nicht so schlecht, obwohl das auch schon wieder acht Jahre her, glaube ich. Mit Alicia Vikander. Stefan: Das ist der mit... Genau, ganz ehrlich, ich hab den nicht gesehen, aber ich den Trailer immer gesehen. Und da hab ich gesagt, diesem dünnen Püppi nehm ich das überhaupt nicht ab. Also ich hab den Film jetzt nicht gesehen, ja? Okay, dann muss ich vielleicht doch mal gucken. Basti: Ja. André: Sie macht das eigentlich gar nicht schlecht. ist nicht ganz so tough wie Angelina, das nimmt man ja täglich, aber da ist ja quasi das hier ihre Origin-Story, da fängt es ja gerade erst an. Das klappt eigentlich ganz gut, das kann man ja so bisschen abnehmen. Der Film ist eigentlich auch ganz gut besetzt, aber war leider auch nicht so der Riesenhit, deswegen gab es da keine Fortsetzung von. Basti: Ja. Ja. Stefan: Okay? Basti: Okay, dann passt es wieder. Hm? Stefan: schon wieder eine Verfassung eigentlich, oder? ⁓ Basti: Jetzt wird die Serie getrifft. André: Es gibt Netflix-Serien, also Animationsserien, zwei Stück. Letztes Jahr kam erst die zweite Staffel raus, glaube ich. Die erste nur gesehen, die war okay, aber auch nichts. Und dann gibt es ja noch jetzt Amazon Prime dreht jetzt gerade eine Realserie. Ich weiß nicht, ob die dieses Jahr noch startet oder nächstes Jahr. Stefan: Okay. Basti: Genau. Stefan: ⁓ okay. Basti: Mit Sophie Turner. Das weiß ich auch nicht. Es gab ja jedenfalls die ersten Set-Fotos. Sophie Turner von Game of Thrones. Stefan: Und wer spielt da die Hauptrolle? ⁓ ja, richtig, ⁓ da hab ich Fotos von gesehen. Richtig. Richtig, richtig. André: Sophie Turner von Game of Thrones. gab's ja schon Promobil, da gab's schon, genau. Basti: Und die kam ja sehr gut an, weil das gerade so dieser alte Look der Videospiele widerspiegelt sag ich jetzt mal. Stefan: Naja, Lara Croft als Figur ist ja nun echt eine Ikone der Popkultur geworden durch die Spiele. Basti: Ja. André: Auch bei den Ärzten im Musikvideo aufgetreten damals. Stefan: Überall, ne? Jaja, ab's. Basti: ⁓ ja, das was das war hochwertig gemacht, stimmt. Stefan: Ja, aber wie du sagst, da hat halt irgendwie die Umsetzung in anderen Medien nie so geklappt. Aber es ist halt, ich meine, das kennt jeder. einfach... ⁓ okay. Okay. André: Und gibt auch tolle Comics tatsächlich. Also ich habe auch mal gute Comics von ihr. Deswegen hat es eigentlich wieder vom Videospiel, dann gab es Comics, gesagt Musikvideo, ein kleiner Auftritt, dann gab es Filme, jetzt Zeitungsregierungen, Realserien. Also die hat es schon weit gebracht, kann man sagen. Basti: Aha, okay. Stefan: Ja, da bietet sich auch an. Ist ja einfach eine coole Figur, so eine Abenteuerheldin. Ja. Basti: Frisch für die Figur dann. André: Archäologen gehen hier immer. Basti: Ja, das ist... Das stimmt, das das stimmt. Sehr gut. Gut, dann mach ich mal weiter. zwar meine dritte Figur ist wieder aus einer Filmreihe und zwar Sidney Prescott aus der Scream-Reihe. Das berühmt-berüchtigte Final Girl dieser Reihe. Beim Thema Final Girl, ich hab dann kurz geschwankt, auch zum Beispiel Alois Throat, das Final Girl der Halloween-Reihe. Also das war ja tatsächlich, da sind wir beim Thema so der 80er Jahre. André: Hm. Stefan: Ja. Basti: waren dann gerade in diesem Slasher-Bereich schon sehr oft vertreten, weil sie waren halt die meisten, die zum Schluss überlebt haben. Es war natürlich immer so diese Regel, ja, es ist dann halt die zugeknüpfte Jungfrau, alle anderen knutschen halt rum oder machen ganz andere Sachen in irgendwelchen dunklen Ecken, im Feriencamp oder in leerstehenden Häusern oder so was. Und das Final Girl ist auch halt immer brav, sie ist eine gute Schülerin, sie tut das, was ihre Eltern sagen und sie ist die Einzige, die einigermaßen vernünftig handelt. ⁓ Stefan: Stimmt. Basti: Und bei Sydney war es dann sicher auch so, gerade durch diese, das hatten wir schon mal in unserer Folge mit den Lieblingsfilmen, durch diese Meta-Anleihen, dass halt die Figuren geahnt haben, sie finden sich wie in einem Slasher-Film. Sydney hat sich halt noch mehr gewährt. Also sie ist nicht nur weggerannt, sie hat sich halt wirklich zur Wehr gesetzt, hat dann halt auch, wir mal die Knarre gegriffen und wusste dann quasi schon, sie ist jetzt das feine Girl und muss halt tun, was getan werden muss, auch wenn es dann halt vielleicht geliebte Menschen betrifft und so. Sie hat echt eine super Handlung hingenommen. auch im zweiten Teil, im dritten Teil. Das Trauma wurde dann nie, nur weil es eine Fortsetzung ist, unter den Teppich gekehrt. Das war dann halt so. Sie hat dann halt in dem späteren Film mit Alarmalage sich zurückgezogen, irgendwo in den Bergen einsam gelebt und so was. In den neuen Halloween-Filmen dann mit Lois Toad wieder so versucht wurde aufzugreifen. ich finde von den allen, egal ob jetzt bei Nightmare on the ⁓ Street, Freitag der 13. Halloween, diese kultigen Reihen, da kommt nie... Stefan: Ja. Basti: dieses Final Girl so ran wie Sidney, weil Sidney halt aktiv ist. Sie ist halt cool. Sie ist halt so diese Kriegerin, die halt die Rolle auch akzeptiert. Und das finde ich bei ihr halt so besonders. Und Eve Campbell, wunderbare Schauspielerin, sehr unterschätzt. Hat auch nie jetzt so außerhalb von Screen diesen riesengroßen Durchbruch geschafft. Aber egal ob im Fernsehen oder im Film, ich sehe sie eigentlich immer gern. Also das ging ja mit Wild Things los. bei House of Cards hat sie eine oder zwei Staffeln dann mitgespielt, so eine Politikerin. Skyscraper between Johnson war sie halt zwar auch nur das Beiberg, sie war die Mutter, aber trotzdem hatte sie zwei, drei gute Action-Szenen, diesen brennenden Hochhausen. Also ich sehe sie sehr gerne und Sydney ist halt die Rolle ihres Lebens verdientermaßen. Stefan: Vorher hatte sie die Hauptrolle im Party of Five, die Serie, sehr lange. Dadurch ist sie bekannt geworden. Ja. Absolut. wie du sagst, in Horrorfilmen waren Frauen schon früh immer doch mehr in Hauptrollen zu sehen. Auch hier The Fog oder so. John Carpenter. Und auch vielen anderen. Und jetzt ja sowieso eigentlich keine Ahnung, ob man das ⁓ checken kann. Aber es sind doch ... André: Auf jeden Fall. Basti: Ja, stimmt, Genau, damit ging es ja los, ja. André: stimmt. Ja, schöne Wahl. Basti: Hm? Gute Nacht, genau das ist André: Mh. Stefan: Also Horrorfilme sind die weiblichen Heroes doch, glaube ich, weit mehr vertreten. Basti: das denke ich auch, Stefan: Ja. ich hab noch mal eine Figur, die mir jetzt eigentlich auch persönlich gar nicht so nahe liegt, aber die aber, und zwar Fury Rosa. aus dem Mad Max-Film Fury Road. Das war ja der vierte offizielle Mad Max-Film, ist auch schon zehn Jahre alt. Und da war ja im Prinzip der Clou, klar ist Mad Max die Hauptfigur. André: No. Basti: Ja. Hm? André: Mh-mh. Stefan: Ich eigentlich doch eher Fury Rosa von Charlize Theron gespielt. Und in dem Film ist Max eigentlich die zweite Geige. halt die weibliche Variante von Max, hat so eine eigene Backstory. Aber der ganze Film geht ja Frauen, also ⁓ diese fünf Bräute. Ich habe ehrlich gesagt die Handlung so bisschen vergessen. Es ist ja eine einzige gigantische Action-Sequenz. Basti: Hm? Mhm. André: Hehehehehe Stefan: Und Charlize Theron macht das auch ganz hervorragend, diese einarmige Kriegerin, die hat ja so einen bionischen Arm irgendwie. Oder so eine Prothese. Aber die hat sich da ja tatsächlich auch, also, ja, Platz in der Popkultur erkämpft. Gab's noch eine Fortsetzung, ein Prequel, das ist ja nicht ganz so alt. Da wurde sie dann von, wie heißt sie, Anna Taylor-Joy gespielt. André: Hm? Ja. Basti: Ja genau. Stefan: konnte ich jetzt auch nicht so viel mit anfangen, aber Prequel halt immer wie Käse. Ich will das immer gar nicht wissen, diese Origin Stories. Ich finde das meistens immer so... Und Free Rosa ist auch als Figur viel interessanter, weil ich nicht so viel über sie weiß. Und Charlize Theron ist tatsächlich auch im Action-Genre, glaube ich, seitdem doch viel verdreht. Basti: Ja. Gerst du? André: Das stimmt. Basti: Ja, man sieht sie öfters. André: Ja, genau. Stefan: Da kommt übrigens jetzt auf Netflix, hab ich gestern gesehen, ja so neuer Survival-Film. Genau, wo sie mit so einem anderen... Ja, genau. Fiorosa ist halt auch so eine Figur, dann direkt auch in Comics und Games und so, ne? Also... Natürlich nicht annähernd wie Lara Croft, aber... Ja, fand ich interessant zu sagen, ich nehm so eine Männer-Franchise und dreh's einfach rum und mach die Frau zur Hauptfigur. Hat ⁓ funktioniert. Basti: Apex, Apex, ja. Sieht auch gut aus. eingeschlagen. Ja, auch mutig. Sehr gut. André: Aber da hat es ganz gut geklappt auf jeden Fall. Stefan: Absolut. Basti: Ja. André: So, ich hab dann auch noch einen. Und zwar ne Figur auch aus Büchern hauptsächlich. Dann aber gab's auch Filme davon und zwar Liesbeth Salander. Das ist die Hauptfigur aus die Glassens Millennium Trilogie. Wobei es gibt's auch einen vierten Teil, aber ich nichts in Trilogie. Die Hackerin, die sich da erst mühselig gegen ihren schleimigen, widerlichen Sozialarbeiter da durchsetzt. Das was zuerst furchtbar in die Hose geht und weil sie ihn unterschätzt. Stefan: ⁓ richtig. Ja. Basti: Sehr gut. Stefan: Mhm. Basti: Ja. ⁓ ja. Ja. Stefan: Hmm. André: Und am Ende schafft es dann aber natürlich doch. Und dann nimmt das Ganze ja richtig Fahrt auf dem Bann zwei und drei. ich das damals gelesen habe, das erste Buch von Stieg Larsson, das war schon ein harter Tobak, das kannte man so gar nicht. ⁓ er hält ja quasi auch die Kamera immer voll drauf, wenn sie da irgendwo malträtiert wird. Und ja, und die Filme sind auch stark gemacht, wobei man tatsächlich die Originalfilme... Stefan: ... Basti: Hm, ist das wirklich? Das stimmt. Stefan: Hmm. André: besser gefallen als die neu verfilmung der amerikanischen die fand ich nicht so gut gelungen auch die besetzung war nicht mehr so gut mit genau haben sie glaube ich feinen gelassen nachher die die amis war nicht erfolgreich genug aber wie die originalfilme sind top mit numera pass die macht das super Stefan: Und die wurde ja auch nie weitergemacht. Genau, Basti: Ja. Ja. Ja, ja. Ja, das ist ja auch Ihr Hollywood-Durchbruch gewesen, als seid Ihr dann bei Prometheus und bei Sherlock Holmes, die hat dann bei verschiedenen Hollywood-Filmen mitgespielt, verdientermaßen. Stefan: Die hat ja dadurch eine Karriere. André: Genau. Ja, die ist klasse. Stefan: Ja. Ja, aber witzig. Die hätte ich komplett vergessen. Allerdings habe ich die Bücher auch nicht gelesen, aber ich kenne sie natürlich. Ja. Basti: Ja, alles klar. André: Ich habe tatsächlich das Buch im Regal nochmal gesehen. ich, ⁓ ja stimmt, das ist eins der wenigen Bücher mit weiblicher Hauptfigur, die ich so bei mir im Regal stehen habe, abgesehen von Ronja Räubertochter und Co. Basti: Allein... Ja. Ja. Aber du musst auch nur wirklich die ersten drei lesen. Es gibt mittlerweile, ich glaube, sechs Teile, sieben Teile, dann noch eine Trilogie von diesen, ja, von diesen David Lagerkranz oder wie der heißt. Und jetzt hat es eine Frau übernommen. Smyrnov heißt die mit Nachnamen, deswegen hab ich schon das gemerkt. Und die jetzt kriegt auch eine Trilogie, aber das ist dann echt, das geht dann schon wirklich fast, ja, fast schon in die James Bond Richtung. Also da ist dein Liesbett schon fast Superheldin, der gar nichts mehr passieren kann. Stefan: Ja. André: Ja, ja, russ! Echt? ⁓ Gott. Hahaha! Das werden wir nun rausschlachten, Basti: und sie kann alles. Das ist dann echt schon abgedreht, muss man teilweise sagen. Das reicht auch nicht die Atmosphäre oder die Plotts. Der erste Teil immer wieder Verblendung. Das ist ja so ein genialer Plot mit diesem Mörder, der sich durch Skandinavien zieht. Das ist viel Action dann noch und so Style over Substance bei den Dens. Das haben die auch bei diesem, eins von diesen Nachfolgebüchern wurde ja dann zum Schluss auch verfilmt. André: Hm. Ja, aber ich ja froh, dass ich wirklich nur die ersten drei kenne. Stefan: Wird halt nur ausgewogen. Basti: Ja, das andere hat ja nichts verpasst, muss man wirklich so sagen. es ist viel, ja, man hat da nichts mehr zu erzählen. Auch wenn die mal gesagt haben, Larsen hat ja auch zwölf Bände geplant und der Herzinfarkt hat es dann verhindert. Aber das, was jetzt danach mit seinem Namen das erfolgt, ist fast noch schlimmer, was man mit Tom Clancy oder... Clive Cousler macht, Brauchen wir nicht. Ganz genau so es. Sehr gut. ⁓ Stefan: nicht. Ach so, ja, du bist ja dran. Richtig. Ich dachte gerade an, ja, aber du bist ja... André: okay. Basti: Gut, dann mach ich... Ja, Stefan, erzähl, ich wollte dich nicht zubringen. Ja, wenn ich darf, ja. Sehr gut. Meine vierte Figur ist auch eine Figur, aus Büchern entsteht oder entstammt, mittlerweile aber auch im Kino bekannt und vielleicht sogar fast noch bekannt ist und zwar ist das Katniss Erredin, die Hauptfigur der Tribute von Panem. Ist ja eine Trilogie als... André: Ja. Stefan: Ja. Basti: zu filmen wurden es dann vier Teile gemacht, weil der dritte Teil so viel zu erzählen hatte. Man kennt es ja von Harry Potter oder von anderen von Twilight und so. Sie ist halt so diese 16-Jährige, die sich halt gegen das System auflegt. Sie wohnt im Ärmsten District in dieser futuristischen Welt in Amerika und wird halt ausgewählt für diese Hungerspiele. Und ja, gar nicht geplant, aber sie wehrt sich halt in gewissen Stellen. Das wird halt alles live im Fernsehen übertragen. Und dann wird sie so ein Symbol dieser Revolution und ja, führt dann natürlich halt muss oft bei Dystopien dann halt alle gegen das System mit dem Krieg... Im Film muss ich sagen, Jennifer Lawrence, hatten es ja vorhin schon mal so, super Schauspielerin, kriegt das gut hin, packt alles so, aber die Bücher tatsächlich, hat nochmal, finde ich, da hat sie noch mehr Facetten. Also Jennifer Lawrence macht das gut, ⁓ Gottes Willen, aber gerade die ersten zwei Filme sind halt sehr, sehr gekürzt, sehr gestrafft. Vielleicht auch noch... sehr auf das kindliche Publikum. Die Hungerspiele sind in den Büchern sehr brutal und drastisch beschrieben. Das wird in den Filmen nicht dargestellt, logischerweise. Aber in den Büchern hat sie mir immer als Figur besser gefallen. Auch diese Entwicklung, dass sie unfreiwillig vorgeführt wird als PR-Gegner mit ihrem Gegner, der angeblich in sie verliebt ist. Sie hat einen echten Freund. Dann wird sie überall in dieses Distrikte geführt. Jeder fängt an, sie ist das Symbol, dieser Spottölfe, dieser Vogel. Das kommt in den Büchern alles viel besser rüber. Es hat die Anleihen von Running Man, Beispiel, die Vergleiche gezogen oder von Battle Royale, genauso. Für das Publikum ist das vollkommen okay. Diese Jugendbücher, Dystopien. Gab ja auch viele, ja, diese Die Virgin Dreie und Maze Runner und was das alles ist. Das war ja auch so ein Trend, der sich dann an Palem drangezogen hat. Aber Catniss ist da wirklich schon das Original. Und finde ich auch wirklich sehr gut ausgearbeitet und eine sehr... Stefan: Ja, Battle Royale und so, Okay. Basti: Also eine der besten vielleicht, das ist der 21. Hunderts bisher an den Büchern, muss ich echt sagen. Stefan: Okay, ich hab die Romantik gelesen, die Filme auch nicht gesehen, aber... Vielleicht mal nachholen. Basti: Das ist nicht wirklich dieses Kinder- und Jugendbuch. Gerade diese Hungerspiele, das ist schon teilweise sehr drastisch beschrieben. Kann man sich mal antun. Ist wirklich gut gemacht. Stefan: Okay. Okay. Ja gut, dann hab ich jetzt auch zwei Ladies und die kommen jetzt gar nicht aus dem Genre, also jetzt nicht Abenteuer, Action, whatever, sondern aus der Dramödie und zwar die Gilmore Girls. Also, Lorelei und Rory. Also, weil das ist ja wirklich, also das ist ja... Basti: Sehr gute Heu! Stefan: eine Kultserie gewesen. musste die auch hier... Ich musste ja anfangs gucken, dachte so, okay, ja. Aber ist wirklich toll, also großartig geschrieben, die Erfinderin Amy Sherman Palladino. Die hat ja jetzt auch The Marvelous Mrs. Maisel, glaube ich, gemacht. Und das war ihre erste große Serie und verdienterweise. Das ist ja im Prinzip, wie gesagt, eine Dramödie über eine alleinerziehende Mutter und ihre Teenager-Tochter in so einer fiktiven Kleinstadt an einer Ostküste in USA. André: Ich es. Basti: ⁓ Stefan: Und, ähm... Ja, das ist halt diese, ne? Lorelei, gespielt von... Wie heißt sie? Vergessen. Die ist halt so die rebellierte Tochter von so einer reichen Wostfamilie, so einer typischen, was in Amerika so am nächsten dem Adel kommt. Und die hat halt mit 16 irgendwie Kind bekommen und junge Mutter. Das war natürlich ein Riesenskandal. Und jetzt ist sie halt, keine Ahnung, Anfang 30, so fängt die Serie an, hat diesen Teenager, und die leben halt komplett so auf Augenhöhe. Basti: Hm? Stefan: Es ist wirklich eine ganz großartige Serie, Knallerdialoge, wird immer wahnsinnig viel Kaffee getrunken, das ist ja der Running Gag, da gibt es dieses kleine Café. Und ist wirklich eine absolut großartige Serie. Und das ist interessant zu sehen, glaube ich, die letzte Staffel, da ist die Amy Sherman-Peladino, also die Erfinderin, aus irgendwelchen Gründen. Und wurde dann zu Ende gefüllt von jemand anderem. Und das ist okay, aber du merkst, es ist witzig, du merkst es beim ... Die Qualität des Schreibens und der Dialoge ändert sich. Es ist nicht mehr das, was sie gemacht hat. Sie hat für Netflix noch mal ein Movie gemacht vor ein paar Jahren. So praktisch ihren eigenen Abschluss, so vier Jahreszeiten der Gilmore Girls. fand ich aber jetzt eher so bisschen ... Könnte man gucken und man hat ihn vergessen. Aber die Serie ist wirklich ganz großartig. kreierte eine ganz eigene Welt, dieses fiktive Städtchen, was auf so einem Backlog gedreht ist. Basti: Ist nicht mehr das. Okay. Hm? Hm? Stefan: in Kalifornien, aber in Neu-England. Du siehst da immer komplett, dass Backlot ist. Wenn da Schnee ist, sind da die grünen Blätter mit Weiß angesprüht. Aber er hat dadurch echt so einen ganz eigenen Charme. Und ist halt wirklich, wie ich sagen Frauenpower pur. diese Serie, also wirklich richtig, richtig geil. Basti: Hahaha Sehr gut. Wie gesehen, aber nur gut ist davon gehört, muss ich sagen. Das stimmt. André: Na herr... Stefan: Ja, gerade was Dialogo betrifft. Hammer. André: Ich habe damals ab und zu mal reingeschaut, ich habe das nie so ganz verfolgt, ich verstehen. Stefan: Ja, das kannst du auch. Das ist ja auch immer sehr leicht. Das ist ja nie wirklich tiefes Drama. haben da ihre Dinger mit, also vor allem die Role, die 16-Jährige, da mit ihren ersten Freunden und die etwas abgeberühltere Mutter. hat immer den Konflikt mit ihrer eigenen Mutter, die hat diese dominante ... André: Hm? Stefan: reiche, weiße Frau ist. Sie zieht es aber eher zu dem etwas abgefuckten Coffee-Shop-Besitzer. Abgefuckt im Sinne von, dass der so normal ist und liebenswürdig. Abgefuckt ist in der Serie keiner. Das ist wirklich alles immer kuschelig. Aber es ist eine richtige Kuschel-Serie. Wunderbar. Genau, ich bin der Karl Kuscheler. Und Kaffee, da hatten sie mich. André: Hahaha Basti: Ja, ja. André: Ne, nicht wirklich. Dann kein Wunder, dass es dir gefällt. ist ja vollkommen. Ja, und Kaffee und Kaffee. Basti: Cozy Stefan. Stefan: Du siehst aber immer, wenn sie laufen, siehst du ganz oft, dass die Kaffeebecher nicht voll sind. Weißt, sie haben oft L-lange Dialogszenen, haben diese Kaffeebecher und das hat mich immer wahnsinnig gemacht. Weil ich sage, ich sehe, dass sie einen leeren Kaffeebecher landhalten. Du siehst es einfach. Weil du bewegst halt einen leeren Becher anders als einen vollen. Und das hat mich immer auf die Palme gebracht. Interessant. Ja. Basti: Ja, auf jeden Fall. Bei Walk & Talk ist das halt immer die Krux dann bei solchen Sachen. stimmt. Ja, ja, ja. Sehr gut. André: Verdammter Axt. Stefan: Ja. André: man können. Also, wen hab ich denn hier noch auf meinen Listen? Ich hab tatsächlich noch zwei Namen. Ich mich entscheiden. ist ja... Okay, da hatte ich schon... Ich nehme es hier. Ich hab das passende T-Shirt dazu an. Dann nehme ich natürlich Prinzessin Leia Organa aus Star Wars. Oder wie es damals auch hieß, Krieg der Sterne. Das war ja auch so eine der ersten starken Frauenfiguren, die ich so mitbekommen habe. Film und Fernsehen. Basti: Ja. Stefan: Hmm, natürlich. Basti: Sehr gut. Hm? André: Auch wenn sie im ersten Teil, okay, da war sie noch so ein bisschen mehr so die Damsinn in Distress, muss man schon sagen, das stimmt, aber das hat sich ja spätestens mit Beginn des zweiten Teils hat sie das ja schon erledigt, dann war sie schon die gleich die Anführerin hat auf dem Eisplaneten gesagt, was Sache ist, hat den fetten Wookie erstmal zur Seite gestoßen, der immer vor die Nase rumlief und hat sich da wirklich sehr schöne Wortgefechte mit Han Solo geliefert und Stefan: Ja. Basti: Ja. Stefan: Mhm. Basti: Hm? Stefan: Hmhm. Basti: Ja. Stefan: ⁓ ja. André: und auch im dritten Teil war sie dann ja auch wieder voll mit dabei, also in der Action. Also das hat mir schon sehr gefallen. Was dann nachher später ausgeworre in den neuen Filmen, das hat mir dann eher weniger zugesagt, das äh... Basti: Ja, das stimmt. Ja, aber es ist... Stefan: Aber das sind die neuen Filme allgemein. Basti: Ich würde gerade sagen, das ist... André: Das muss eher kein Abbruch tun, wie gesagt. Aber in der Original Trilogie finde ich sie einfach toll. Auch noch im ersten Teil, wo sie natürlich noch bisschen hilfsbedürftiger erscheint, anfangs. Aber ich meine, gleich nach der Rettung schnappst sich den Blaster von Luke, schießt auf mal eine Stormtroppe nieder, dann weißt du, okay, die kommt auch alleine klar. Stefan: Ja. Basti: das stimmt. Stefan: Genau, und du weißt, da steckt auch irgendwie was anderes hinter, Die ist nicht nur so ein Püppi auf, wenn sie da noch so gekleidet ist wie eins. André: Ja absolut. Ja und die natürlich ikonische Frisur hatte sie. ihren Schnecken. Vor allem sieht er fast so aus wie jetzt hier. ist ja... Ja. Stefan: Richtig! Die Zimt schnägen da am Ohr. Basti: Ja, stimmt, Vielleicht war es Kopfhörer oder Ohrenschützer gerade in Hut. Sehr gut. André: Wahrscheinlich. Nein, ich finde Leac, die ist ein gutes Vorbild. Basti: Ja, doch. Hat eine gute Entwicklung hingenommen, also über die drei Filme, das stimmt. Stefan: Ja. Basti: Wie gesagt, den neueren Sachen. was ist schon gut an den neueren Filmen? Jetzt mache ich mich auf Fans. Nicht viel. Der Abspann. Lassen wir das. dann bin ich noch dran. Ich habe tatsächlich auch zwei Namen. Als Duo habe ich die immer für mich so behandelt. Sie gehören nicht wirklich zusammen. zwar ist es Ellen Ripley und Sarah Connor. Das sind so zwei Actionhelden der ⁓ Jahre. Einmal gespielt von Sigourney Weaver, einmal gespielt von Linda Hamilton. Sarah Connor, die Hauptfigur und Heldin aus den... André: Ja, nicht viel, nicht viel. Stefan: Genau. Pust. Ja. Basti: Ich sag mal, der ersten beiden Terminator-Filme von James Cameron und Ellen Whitley, die Heldin der ersten vier Alien-Filme, gehören für mich irgendwie zusammen, weil gerade James Cameron hat ja dann die Fortsetzung von Aliens geschrieben und inszeniert. Und da ist sie dann wirklich die Action-Heldin geworden. Also am ersten Teil von Whitley Scott Alien fast schon als Final Girl in einem Horrorfilm zu sehen. Sie ist halt die letzte Überlebende des Raumschiffs gewesen. War aktiv, aber ist jetzt nicht so aus der Masse der männlichen Crew herausgestoßen. Stefan: Ja. Basti: Aber im zweiten Teil gerade, als sie dann auch dieses Kind auf dieser Station finden, sie entwickelt dann die Muttergefühle, ist erst mal noch recht passiv, will nicht wieder sich dem Alien stellen, muss es dann doch tun, so dass es echt super geschrieben von Cameron, super inszeniert. Ja, und Sarah Connor, das kleine Highschool-Mädchen, was in einer Bar arbeitet und in der Zukunft den Führer der menschlichen Revolution gegen die Maschinen gebären wird, die dann halt in den 80er-Jahren getötet werden soll durch einen Roboter, der durch die Zeit reist, also sowas. kann einem nur in den Fiebertraum einfallen, es bei Cameron war. Aber funktioniert wunderbar. Im ersten Teil auch noch fast schon das Püppchen durch Kyle Reese immer beschützt. Wird aber zum Ende hin notgetrommenerweise sehr aktiv. Im zweiten Teil ist sie echt nur Mother ... Ich sag's nicht, dass wir wieder obszön eingestuft werden. Aber wie sie dann zwischen Andreas trainiert, bereitet sich drauf vor, bricht dann aus, kämpft zum Schluss in diesem dieser Schmelze oder was das dann ist, in diesem Stahlwerk dort. André: Hmm... ⁓ Mmh. Basti: gegen den T1000 und blutet und es ist auch als Mutter so, also das kann Cameron echt. Das schreibt er gut, das inszeniert er super und für mich, wahrscheinlich als die Prototypen weiblicher Actionheldin, also das ging in 80er Jahren da los. Ja, das ist heute auch tatsächlich unerreicht, muss ich jetzt sagen. Also egal, ob jetzt immer wieder einen neuen Alien-Filmer, der auch versucht, Frauenfiguren einzuführen, die halt so zum Schluss dann gegen das Alien kämpfen oder... Stefan: Ja, absolut. André: Das kann man so schreiben. Basti: In den neuen Terminator-Filmen gab es dann entweder andere, die Sarah Connor gespielt haben oder andere weibliche Figuren oder Cyborg-Konstruktionen. Irgendwelche... Es hat alles nicht funktioniert. Die beiden stechen halt hervor und ich denke mal, die bleiben auch wirklich zeitlos und angefochten an der Spitze, was ihre Genres betrifft. Für mich zumindest. Ja, genau, Ja. Stefan: Ja, sind immer die ersten, einem einfallen. Ging mir auch so, als wir darüber gesprochen haben, welches Thema wir nehmen, und dann dachte ich auch sofort an die beiden. Das ist halt einfach Ikonen. Basti: Die sind halt direkt die Prototypen dafür. André: Ja. bei Aliens das so stark also das Basti: Ja, das ist's. André: Einfach der Film. Stefan: Ne. Ja, lustig, ich hab jetzt noch eine, die ist mir gerade kurz vorher erst eingefallen und ich hab die Serie, glaub ich, nie wirklich geguckt, nur mal reingeguckt. Aber, äh, ganz, es war Xena die Warrior Princess. Basti: Auf jeden Fall. André: Ja, ⁓ das konnte ich nie vergessen, ja. Basti: ⁓ ja, ja, sehr gut. Stimmt, stimmt. Stefan: Das ist mir auch auf einmal, und meine, die Serie ist auch aus den... Wann ist die? Ende der 90er. Sam Raimi Produktion in Neuseeland. Also sehr Comic-Book-mäßig. Da ist ja noch der Schwachkopf hier, der jetzt noch ein mager Schwachkopf ist, der den Gott spielt. Der hat auch eine eigene Serie. Wie heißt er? Hercules, genau. Kevin Sauber ist ja jetzt so eine arme, mager Ratte. So eine ganz arme Sau. André: Ende 90er ist das. Basti: Ja, ja, ja, André: Hercules Kevin Zauber. Basti: Kevin Sorbo. André: Ja, ja, der ist jetzt völlig abgedriftet. Stefan: damit fing das, glaube ich, Ja, damit fing das, ich, an. Und dann war Xena praktisch erst danach. Aber Xena hat das Ding total überholt. Das lief ja auch über ... Basti: der lebt noch. ⁓ André: Ja, Sena war nur eine Nebenfigur in der Herkules-Folge, da war sie als Antagonistin noch dabei. Und die kam aber so gut an und haben gesagt, okay, die kriegt mal eine eigene Stachel oder eine eigene Serie. Und dann wurde sie halt natürlich die Heldin und mit ihrer Freundin Gabrielle, da, ich hab die natürlich alle geguckt, die folgen damals. Basti: Ja. Stefan: Genau. Basti: Genau. Stefan: Und Basti: Stimmt, die mit dem Stock, ja stimmt, stimmt, stimmt, ja jetzt... Ja. Stefan: Ja, wurde so ein Renner, André: Also Sena war immer super. Mit ihrem Kampfschrei und ihrem... Wie hieß das Ding noch, dass jemand geschleudert hat? Ja, diesem Metallring. Basti: Diesen Ring aus Metall, da wir den Bummerand zurückkamen. Genial. Stefan: Und der Name der Schauspielerin Lucy Loll ist auch großartig. Ist der beste Name, ist eine Neuseeländerin, glaub ich. Ja. Genau, Also amerikanische Produktion, aber Sam Raimi Produktion, das siehst du auch. Wenn du Army of Darkness kennst, dann weißt du, was dich in ... Xena, ich muss da mal wieder reingucken. Der hatte wirklich eine ganz eigene Serie gemacht, der Raimi. Und Xena ist halt ... Das war damals die Actionfigur. Basti: Ja! André: Was ein geiler Künstlername. Basti: Ja, ja, ja, ja. André: Ja, das ist die ganze Serie kommt ja aus Neuseeland, da er ja komp... billig da abgedreht. Dann weiß Basti: Dann ja, auf jeden Fall. Ja, da ging nichts vorbei. André: Die war klasse und immer noch gerne in den Simpsons als Gastauftritt. Sie war ja mehrmals dabei, glaube ich, Lucy Lawless und hat das Szenar gespielt. Und der Comic-Bo-Guy ist ja total vernarrt ins Szenar. Basti: Ja? Ja. Stefan: Ja. Basti: Ja, stimmt. Berechtigterweise. Stefan: Die gibt's ja auch als Comics, als alles. Das bietet sich auch an. Das ist ja auch eine Comic-Serie, vom ganzen Style. Ja, genau. André: Ja, ja, Basti: Ja, das ist... André: Absolut, absolut. Basti: Ja, das ist... Aber es ist gut. André: Nicht die Stemmszena 10 aber auch immer super für eine Spaßserie. Und jetzt haben wir jetzt müssen noch mal ganz kurz hier eine Honorable Mansion machen. Wenn wir schon Szena erwähnen, dann müssen wir natürlich noch mal ganz kurz vielleicht Sonja erwähnen. ist ja. Stefan: G'damm! Basti: Ja, das ist Stefan: Richtig! Basti: Ja, natürlich. Jetzt, jetzt, das stimmt. Ja. Jetzt können Sie. Ja, genial gespielt von Brigitte Nielsen. Ja, das stimmt. André: Jetzt kommen sie alle hier die Genau, auch neben Charakter, dann eine eigene Serie bekommen hat. Stefan: Aus der Conanwelt, Stimmt. Die taucht ja glaube ich in einer Geschichte auf oder zwei von Robert E. Howard. Basti: Hm? André: Genau, da wollte sie auch irgendwas stehlen, was Conan stehen wollte und dann kam sie auch so gut an. Der neue Film, den habe ich leider auch noch nicht gesehen, obwohl zum Glück wahrscheinlich. Basti: Hat jemand den neuen... Es spricht mich aber auch überhaupt nicht an. Der ⁓ Stefan: Es ist wahrscheinlich besser so. Der Trailer, die Schauspielerin, das ist eine New-Image-Produktion. Die Regisseurin hat auch dezent mal gar nichts über den Film verlauten lassen. Ich glaube, da gibt es irgendwann mal viele Behind-the-Scenes-Geschichten. Das muss wieder richtig in die Hose gegangen sein. Ja. Da ist mir übrigens noch eine eingefallen heute Morgen. Also einfach, weil es tatsächlich fünf Filme gab hier. Diese Underworld-Reihe mit Kate Beckinsale, Selene oder Selene. André: Gutes Zeichen! Basti: Ja, das ist... Dann doch lieber das Original mit Brigitte Nielsen. André: Herrlich. Ach ja, Lysanne, Celine, Stefan: Genau, so eine Werwolf-Kriegerin. Ich hab den ersten Film gesehen, fand ihn nicht besonders cool. War dann alles bisschen zu albern. Aber aber halt fünf Filme, ne? Hat sich schon durchgezogen, ist ne Franchise geworden. Basti: Ja, stimmt, Es war okay, ja. André: Und hier noch Resident Evil, Milla Jovovich. Basti: Ja, das stimmt. In dem Atemzug? Ja. Stefan: ⁓ natürlich. Noch mehr Filme, André: filmt ja ich 6 7 Basti: Ja, 6 oder 7, ja das stimmt. Stefan: Die sind ja auch so bisschen so guilty pleasure, die Filme. Also da gibt es bessere und schlechtere und hat bessere und schlechte Momente. Aber sie macht es super. André: Ihr nehmt es auf jeden Fall auch ab. Basti: Also ich sag auch... Ja, das stimmt. Ja! Stefan: Ja, Seitdem dreht sie nur mit dem Regisseur, der ihr Mann ist, dreht sie einen Monsterfilm nach dem anderen. Basti: Eben. Ja, diese Monster Hunter, war das hier, drei Musketeer hat sie ja noch gedreht und ja, das ist echt... Aber Mila Jovovich auch, tatsächlich auch wenn die Frisur etwas albern war, aber als Jean D'Arc in den 90er Jahren von Luc Besson, der Film ist guckbar. Der Film ist guckbar. Jaja. Genau. André: praktischerweise. Stefan: Ohne Ende, ich glaube alles. Jaja. Aber die ist sowieso sehr actionaffin. Fünfte Element, da gibt's ohne Ende andere. Dann gibt's auch Ultraviolet, war so ein Science-Fiction-Flop. André: Ja. Basti: Ja, ja, ja, stimmt, stimmt, stimmt. Stefan: Also die scheint das Genre auf jeden Fall zu lieben und die macht es halt aber echt super, obwohl sie ja jetzt eher so ein zierlicher Modellgestalt ist. Aber ja, man ist ja auf jeden Fall ein guter, guter Typ. Ja, glaube, Honorable Mentions könnte man auch noch viele machen. Also das ist so witzig, je länger man drüber redet, desto mehr fahren einem ein. Aber es sind halt keine, so oder wenige, die sich über so eine Reihe, wie jetzt Xena, Basti: Hm? Man nimmt sie ab. Man nimmt sie ab. André: Ja definitiv. Stefan: ist so eine Ausnahme, oder Sarah Connor und auch Ellen Ripley. Aber sind mehr Einzeldinger, aber vielleicht ist es bei Männern auch so. Basti: Hm? Ja. André: Ja, aber da gibt es tendenziell trotzdem ein paar mehr. Und wir haben natürlich jetzt, bevor jetzt noch jemand mit einer Anmerkung kommt, wir haben natürlich extra vorher schon im Vorfeld gesagt, wir lassen Superhelden komplett mal außen vor. Wo willst du da anfangen, wo willst du aufhören? Das ist ja so eine inflationäre Schwemme. gibt ja Superhelden und Superheldinnen in aller Couleur. Jeder hat hier 30.000 Fähigkeiten, je nachdem, was die Sache gerade erfordert. Und das macht das Ganze mittlerweile so ein bisschen... Stefan: Ja. Basti: Ja... Stefan: Ja. Basti: Ja. Stefan: Ja, bis der Arzt kommt. Basti: Ja. André: bin ich auch schon ermüdet von muss ich ganz ehrlich selber sagen früher war ich auch viel viel größer fern aber jetzt ist so Stefan: Ja, ja, Basti: Ist es, Ja, das ist halt alles. Also, das ist jetzt Wonder Woman und Black Widow. ja durch diese Filme gerade, die See You Marvel, sehr bekannt. Also, ich fand am interessantesten, muss ich sagen, letztes Jahr bei dem Fantastic Four-Film zum Beispiel, Mrs. Fantastic. Also, das unsichtbare Mädchen, weil in dem Film ist sie halt schwanger, kriegt dann halt ein Kind. auch wieder dieses, man es schon bei Ellen Whitley oder Sarah Connor hat, diese Mutterinstinkte. Das mit einzubauen, das war halt bei diesem neuen Fantastic Four-Film, war für mich das Highlight. Ja, Film an sich war okay und der Kampf gegen Galactus sah gut aus und so weiter, aber es war André: Mhm. Basti: war jetzt halt die typische Comic-Verfilmung, aber ist Vanessa Kirby hat dort Fantastik gespielt mit dem Kind, weil sie dann die Story auch ⁓ dieses Kind redet. Also das hab ich ihr abgekauft, das war wieder so ein neuer Twist grundsätzlich. Aber ansonsten, wie du schon sagst, so Wonder Woman, die alles kann mit ihrem Lasso oder Black Widow, die auch unzählige Munition wahrscheinlich in ihrem Anzug irgendwo hat, also sie schießt ohne Nachzuladen und so. Ja, ist erst mal witzig und so, das zieht sich auch über viele Filme, aber das ist halt diese Comic-Kriguren selbst oder auch Captain Marvel, die halt auch Stefan: Hmm. André: Mmh. Basti: kann und egal was. Das ist halt immer das Problem bei Superman oder Supergirl. Die Schwäche ist halt immer Kryptonie. Das kommt dann halt im günstigsten Zeitpunkt und wird dann auch wieder weggeworfen. Das ist halt dann echt schwierig, eine Tramaturgie reinzubringen. Oder dass du sagst, Empathie, ich leide jetzt mit. Du weißt ja, es geht ⁓ alles gut. Das ist halt dann immer das Problem. André: Ja. Stefan: Ja, deswegen haben wir auf Superhelden verzichtet. Find ich auch langweilig. mich persönlich. Genau. Naja, wir haben ja tatsächlich auch darüber gesprochen. Ich meine, es ist so naheliegend. Also Basti hat eine ganze Romanreihe über eine weibliche Hauptfigur. Ja. Es ist... Ja, André: Ja, da kann man irgendwann mal ein Special machen vielleicht, aber erstmal... Basti: Ja, eben. Ja. Und es ist mir nicht eingefallen. das hängt jetzt nicht damit... Das ist nicht mal irgendwie falsche Bescheidenheit. Es ist mir echt nicht eingefallen, muss ich jetzt echt mal sagen. Stefan: Genau, aber wir haben ja gedacht, vielleicht erzählen wir noch mal kurz über Penny Archer. Genau, Penny Archer, die Hauptfigur von Bastis Horror-Roman. Wenn ich mich nicht täusche, war das ursprünglich mal ein Mann sogar, Basti? André: direkt hinter dir. Basti: Ja, direkt hinter mir, man sieht es so halt. Ja, genau. als die Geschichte ist... Der Geister des Psychopathen, das erste Buch entstanden ist, war es ursprünglich ein Mann und er sollte auch sterben, weil das war halt nur die Geschichte, die ich erzählen wollte. Aber irgendwann hab ich gedacht, okay, du hast noch da eine Horrorgeschichte in Pet, was? Schreib das doch alle so, mach da eine Reihe draus. Und dann dachte ich, okay, das war dann damals echt mein Gedanke beim Schreiben. So diese großen weiblichen Heldinnen in Buchreihen. Viel mir fast noch schwerer zu finden als in Filmreihen, wo ich dachte, jetzt machst du das halt weiblich. Ja, mittlerweile sind es halt neue Bände, ist halt meine... Stefan: Ja. Basti: Eine Ghostwriterin, wie der Villain, sag ich jetzt mal so, die halt durch ihre Aufträge als Ghostwriterin an verschiedene Orte kommt, trifft halt verschiedene Leute, die sie oder mit denen sie Bücher schreiben soll und lernt dort immer noch unfreiwilligerweise Psychopathen oder auch das übernatürliche Böse kennen. Das ist halt so der grundsätzliche Aufhänger meiner Reihe. ist halt, jedes Buch, in jedem Buch ist sie halt so das Final Girl. Sie zieht sich halt als roter Faden durch die Reihe. Setting ist immer neu, Nebenfiguren sind immer neu. Ja und es ist mir, als es ⁓ weibliche Helden ging, echt nicht eingefallen. Zu naheliegend wahrscheinlich, ja. André: Zu naheliegend, zu naheliegend. Stefan: Ja. Ja, ja, zu... Nee, aber ist ja klar, man will ja nicht seinen eigenen Kram. Aber deswegen reden wir jetzt drüber, einfach... Weil... Genau, man muss ja drauf kommen. meine, manchmal entsteht es halt so. Und ich finde, ich glaube, das ist auch echt die Stärke. Also ich glaube, es ist besser, dass es eine Frau ist. Also ich meine, gut, ich kenne die Romane jetzt nur, wie sie sind. Aber mir jetzt vorzustellen, dass es jetzt ein Typ ist, dann würde ich sagen, ach ja, okay. Ja. Basti: Das kommt wieder zu. Genau. Ja? Ja? Nee, es macht mir Spaß. Gerade schreibe ich die Kapitel aus Pennys Sicht, schreibe ich unter der ersten Person, also ich Perspektive. Erfühle ich mich ihr näher tatsächlich und so. meine, klar, in den Action Szenen ist sie trotzdem Badass. du hast dann noch so gewisse... Also ich finde auch, als Frau kann ich ihr noch ein paar mehr Facetten entziehen, die halt das dann auch für die Leser und Leserinnen hoffentlich spannend macht. Und halt auch mit dieser Entwicklung, halt bei neuen Bänden. Du musst ja dann irgendwann sagen, okay, sie hat jetzt so viele Traumata erlebt. Ich will jetzt nicht immer wieder, auch wenn die Bände in sich abgeschlossen sind, beim Urschleim anfangen, gewisse Sachen schleppt sie halt mit sich rum. André: Ja. Stefan: Genau. Ja. Basti: Da kannst du auch damit spielen. Die Alpträume oder der Schicksalsschlag. Das hat sie geprägt. hat sie psychische Narben und auch physische Narben. Das macht schon extrem Spaß. Es ist teilweise auch wie nach Hause kommen. Ich wüsste jetzt gar nicht so groß, ganzen... In dem Genre, was ich jetzt schreibe. Es geht dann noch in die Richtung. Aber es hat mir damals echt gefehlt, ich überlegt habe, welche Buchreihe fällt jetzt ein, eine Figur sich über mehrere Bände zieht in diesem... Genre, nicht mal beim Fantasy oder Romance, was es da vielleicht alles gibt, da kenne ich mich jetzt tatsächlich nicht so aus. Und deswegen habe ich dann einfach das, okay, du machst den Held zur Heldin und es kommt super an. Also von daher... Stefan: Da wusstest du ja noch nicht, dass Andre Heather Bischoff schreibt. Genau. Weil Andre schreibt auch über eine weibliche Hauptfigur. Basti: Genau, die kannte ich da noch nicht. Die kannte ich da noch nicht. Erzähl mal, Andre. André: Ja genau. Bei mir ist es aber doch ganz klassisch, so wie dieser Cagney und Lacy Style, beziehungsweise ich habe da eine Polizistin, die in New York tätig ist. ersten Band heißt sie noch Heather Rowlands, ist noch verheiratet, hat gerade ihren Prozess laufen oder ihre Scheidung laufen mit ihrem Ex-Mann. Ermittelt dann einen Mordfall, der auch relativ blutig endet und hört danach auch bei der Polizei erstmal auf in New York und bekommt dann noch ihren Namen zurück. kriegt wieder ihren Kindheitsnamen, Heather Bishop. Und im zweiten Teil ist sie dann schon, lernen wir sie schon bei der CIA kennen. Wenn sie dann da in die Ausbildung macht, dann gibt sie dann einen kleinen Notfall in New York. Sie muss zurück her nach New York. Wegen auch der Titel des zweiten Bandes, zurück her. Das ist ja so mein persönlicher Favorit von allen Bänden, da das so meine Sterb-langsam-Geschichte ist. Halt New York in Schutt und Asche gelegt wird. Basti: Ja, ja. André: hat mir sehr gut gefallen. Und dann kommt dann kriegt ihr halt noch einen dritten Band, der dann im Filmbusiness spielt in New York. Danach lasse ich sie dann aber aus New York verschwinden und dann geht sie an New Hampshire weiter, wo sie dann da weiter ermittelt als Sheriff in einer relativ kleinen Stadt, Jackson. Nur ein paar hundert Einwohner. Ja, aber ich habe tatsächlich auch aus fünf Bände noch keine neuen Bände wie Basti, weil ich ja immer noch andere Prioritäten hatte nebenbei, neben Heser Bischof. Aber es ist schon auf jeden Fall eine meiner Lieblingsfiguren und kommt dieses Jahr werde ich sicherlich auch noch mal den sechsten Teil schreiben. Basti: oder was anderes. Oh, das war mal eine Ankündigung. Sehr gut. Sehr gut. Stefan: Sehr gut. Sehr gut. André: Das hätte man mir vorgenommen, jetzt auf jeden Fall. Aber Stefan hat, glaube ich, auch mittlerweile, nachdem er so viele Männerfiguren geschrieben hat, hat er sich das auch mal eines besseren besonnen und hat das doch mal einen Frauenroman oder einen Roman mit einer Frau in Hauptrolle geschrieben. Stefan: Sehr gut. Basti: Ja. Stefan: Ja. Tatsächlich habe ich vorher schon eingeschrieben, das ist mir selbst auch gar nicht bewusst gewesen. zwar Dead Mountain, mein Horrorroman. Die Hauptfigur ist ja komplett aus der Perspektive eines 16-jährigen Mädchens erzählt. Da springe ich ja auch nicht. Das ist tatsächlich mein einziger Roman, ist mir auch aufgefallen. Da ist jedes Kapitel aus ihrer Sicht geschrieben. Ich springe nie in die Sicht einer anderen Person. Genau, aber das ist witzig. Das ist manchmal gar nicht bewusst. Deswegen macht man Feld diese Entscheidung gar nicht so ohne, jetzt muss es aber mal Mann, Frau, trans sein, sondern nee. Basti: Ja. André: Stimmt. Basti: Hm? André: Mh. Stefan: Irgendwie kommt das so mit der Geschichte. Genau, und jetzt als Nächstes, also ich glaube schon, ich habe zwar immer viele Frauen in meinen Romanen und auch viele, viele starke Frauen behaupte ich, aber jetzt kommt ein Ableger aus einem Rondo-Western, die hatte ich tatsächlich mit Absicht geschrieben, da habe ich gedacht, Rondo ist ja dieser wortkarge Revolverheld. Und dann hatte ich so eine Frauenfigur im siebten Roman geschrieben, die ist so das Spiegelbild von ihm, die ist aber... komplett Geistes gestört, hat eine große Fresse. Also er redet ja möglichst wenig, sie hat eine wahnsinnig große Fresse, säuft wie ein Ketzer, also komplett unberechenbar, also wahrscheinlich schon irgendwie eine Psychopathin. Und deswegen hat es so wahnsinnig viel Spaß gemacht, die zu schreiben, weil die halt alles. Und sie war ja nur die Nebenfigur. Aber ich habe dann auch schnell gemerkt, die Psychopathin, die will ich nicht sterben lassen. Und über die schreibe ich jetzt gerade einen eigenen Roman. Basti: Hahaha. André: Mh. Stefan: Und wie gesagt, es ist halt herrlich. Man kann so richtig sie saurauslassen, wenn man so eine Figur hat, die so überhaupt keine Grenzen kennt. Natürlich gibt es auch einen Grund dafür, und das versuche ich jetzt natürlich in dem Roman so bisschen auszuarbeiten, warum sie ist, wie sie ist. Aber ja, das macht halt Spaß. Genau, sie ist eine Frau, aber sie ist halt eine sehr spezielle Frau. Ach so, Entschuldigung, ja. Frenchy Queen heißt sie, und der Roman ... Basti: Mmh. André: Und wie heißt die nochmal, was den Namen noch gar nicht gesagt? Basti: Ja. Stefan: Heißt dann die Legende von Frenchie Queen oder ist der Obertitel und der Untertitel ist... Ne, Moment. Ein Kuss, eine Kugel, besser zwei. Basti: Jetzt. romantisch, sehr romantisch. ⁓ André: Endlich mal mit Romance hier. Stefan: Sie hat eine sehr eigene Vorstellung von Romantik. Das macht aber wieder wahnsinnig Spaß. Ich hoffe, der wird jetzt noch dieses Frühjahr erscheinen. Ich habe diese Woche übrigens 7000 Wörter geschrieben seit Montag. Das ist ein gutes Zeichen. Basti: Ja, sehr gut. André: Das ist gar nicht schlecht, das ist super. Für nach der Buchmesse. Basti: Sorge. Stefan: Jaja, ich hatte auf einmal schon einen echten André: muss auch mal sein. Go with the flow. Basti: Nutze den Flow! Nutze den Flow! Genau. Sehr gut. Stefan: Genau. André: Tja, dann haben wir doch eine ganze Menge hell denn jetzt doch noch durch gefrühstückt, abgefrühstückt. Stefan: Ja, kommen dann mehr. Ich hab sogar auf meiner Liste noch einige gefunden, aber ihr wahrscheinlich auch. Basti: Ja. André: Ja, ich hab hier noch Arya Stark vom Game of Thrones, bzw. das Lied von Eis und Feuer. Buffy haben wir gar nicht erwähnt. Vampirjägerin. Also, so ein paar werden uns noch eingefallen, denke ich. Also ein paar mehr gibt's dann wohl doch. Basti: Ja, stimmt. Stefan: Grüß dich Buffy, Gott! Stimmt. Ja, können wir vielleicht mal... Jaja. Wie gesagt, man muss manchmal erst länger drüber nachdenken. Aber das ist ja wie mit den 5 Lieblingsbüchern. Man muss erst ins Regal gucken und dann denkt man so, so nah liegen. Basti: Ja. André: Das stimmt. Stefan: Können wir mal demnächst mal wieder ein Ableger machen. Heldinnen Teil 2. Sequels ziehen immer. Genau. André: Absolut. Basti: Ja. Genau. Ja. Manchmal kennen sie wieder. Ja, genau. Aber das ist erstmal ein guter Schlatt auf jeden Fall. Da passt das erstmal. Sehr gut. André: Manchmal kehren sie wieder. Stefan: Super! Dann sehen wir uns nächste Woche wieder. Genau. André: Ja, gut. alter frische gehabt euch wohl Basti: Genau, ein alter Frische mit neuem Nerd-Thema. sehen, was da kommt. Immer, Frisch frisiert, gut. In diesem Sinne macht's gut, bis dahin. Ciao, ciao. Stefan: Frisch geschminkt. Alles klar! André: Also habt auch einen schönen Tag. Stefan: Bis bald Leute, tschö! André: Tschöööö