[EN] The AI Cookbook show: Okay, also, vor zwei Wochen war ich in Antwerpen. Das war eine kleine Gruppe, das war für eine Pharmafirma. da waren so 20, 30 Leute und so weiter. Und ich hatte eine Keynote. Und nach mir hat eine andere Person eine Keynote gehabt. Und nicht nach meinem Keynote, sondern nach dem Keynote von der anderen Person. So was hatte ich per se noch nie erlebt. Hatten alle Leute im Publikum Tränen in den Augen. Und nicht, weil eine traurige Geschichte erzählt worden ist. Nicht, weil dieser Motivationsspeaker irgendeinen Trick abgezogen hat. Sondern, weil es ein Arzt war. Und es ist ein Arzt aus Rom. Und er hat erklärt, wie sein Krankenhaus mit künstlicher Intelligenz das Onboarding und die Behandlung von Patienten ⁓ eine Stunde beschleunigt hat. Weil sie haben quasi das ganze Onboarding in einem riesengroßen Spital mit KI verbessert. Und jetzt kommen die Patienten halt eine Stunde früher dran. Jetzt. Eine Stunde früher. Leute, wisst ihr, was das heißt für ein Kinderspital? Oder oder wenn ein Kind mit einer seltenen Krankheit in die Notaufnahme kommt oder ein Neugeborener mit einem Herzfehler, die haben Minuten, die haben nicht Tage. Und eine Stunde ist quasi der Unterschied zwischen manchmal Leben und Tod. Und die Person, die da vorne stand, hieß oder heißt Dr. Alberto Tuzzi. Und die arbeitet nicht irgendwo. der arbeitet im Hospitali Pediatrico Bambino Gesu in Rom. Leute, das ist das Kinderspital des Vatikans. Ja, das ist das Spital des Papstes. Und in diesem Spital arbeiten solche Leute wie er, die sich voll dafür einsetzen, dass überall KI rausgerollt wird. Und heute ist meine These, Hey, die Ärzte vom Papst nutzten KI mehr wie jeder einzelne Arzt im Dachraum. Und dafür sollten sich unsere Arztpraxen in Deutschland, in der Schweiz, in Österreich und in Liechtenstein regelrecht schämen, Leute. Warum? Weil eure Arztpraxen, und ihr wisst das, die schicken heute noch Befunde per Fax. Per Fax. Und nächste Woche rede ich mit deiner Ärztekammer in einer dieser Länder und ich werde denen genau das sagen, was ich euch jetzt hier sage im Podcast. Aber hier im Podcast bekommt ihr die ganze Geschichte. Also ja Leute, Action, let's go! Muss mein Telefon auf lautlos stellen. Okay, also bevor wir über den Mann reden, der das alles ermöglicht hat, ein bisschen mehr Kontext über Spital. Also dieses Hospedale Pediatrico Bambino Jesus auf Deutsch heißt es Das Kinderkrankenhaus vom Jesuskind. Es ist nicht einfach ein Spital, okay? Es wurde gegründet 1869 von Herzogin Arabella Salviati und ihrem Mann. Und deren Kinder haben den Inhalt ihres Sparschweins gespendet. Also ich habe keine Ahnung wie viel Cash die haben, dass die Kinder ihr Sparschwein spenden und dann öffnen sie ein neues Spital. Okay gut. Aber damals war es auch relativ klein. Damals hatten sie zwölf Betten und es war eine Art, es war noch nicht mal ein Krankenhaus, es war eine Art Privathaus in Rom. Und dann ein paar Jahre später, 1924, hat die Famine Salviati das ganze Krankenhaus den Papst Pius XI verschenkt. Und seit dem Tag ist es das Spital des Papstes. Also es gehört dem heiligen Stuhl und es hat so, das nennt sich Extraterioralität. Extraterioralität, okay, vergiss das Wort. Das heißt einfach nur, das Spital ist in Rom, aber es operiert unter der Souveränität des Vatikans. Okay. Und es ist ein pädiatrisches Spital. Also es ist für kranken Kinder. Und jetzt sind die Zahlen ja sehr interessant. Redet ihr euch damals, hatten sie 12 Betten, jetzt haben sie 620 Betten. Die nehmen 29.000 kranken Aufnahmen pro Jahr. Aber das sind nur die kranken Aufnahmen. All in all 95.000 Notaufnahmen. Aber ambulant, die rein und raus kommen unter das Tages 2,5 Millionen. Und dadurch, dass es quasi das Krankenhaus des Vatikans ist, ist es ja nicht nur da für Kinder, in Italien wohnen, also in Rom, sondern es kommen Kinder von überall auf der Welt dorthin. Von 190 Ländern. Aber es ist auch ein Forschungsinstitut. In dem Krankenhaus arbeiten 3000 Forscher. Und pro Jahr werden ca. 4000 wissenschaftliche Publikationen pro Jahr geschrieben. Ey! 4000 Papers pro Jahr. Das ist mehr als die meisten Universitäten schaffen. Okay, Malcolm, ich habe verstanden, das ist ein wichtiges Universitätskrankenhaus. Nein, ist es nicht. Newsweek hat dieses Jahr, in 2026, es zum Nummer 1 Kinderspital in Europa und Nummer 6 weltweit gerankt. Es ist das einzige Zentrum in Europa, das alle Arten von Organ, Zell, Gewebetransplantationen bei Kindern durchführen darf. Allein in 2023, davon haben wir die Zahlen, haben sie 350 Transplantationen durchgeführt. Leute, dieses Krankenhaus ist auch zum Beispiel seit 2010 das erste Krankenhaus, das permanent Kunstherze in Kindern implementieren darf, weltweit. Und weiter ist es so, Im Februar 2024 hat der Vatikan und die italienische Regierung einen Vertrag unterschrieben. Dieses Bambino-Ressou bekommt sogar einen neuen, kompletten Campus. Und zwar, gibt ein ehemaliges Spital, das nennt sich Carlo Forlanini. Und da werden die quasi dort rüberziehen. Und das Coole an dem ist, auf einmal werden sie viermal größer sein. Und diese Eröffnung von diesem neuen Campus wird erst in vier oder fünf Jahren stattfinden. Also wir sehen, es ist kein kleines Landesspital. Es ist eine Art globale medizinische Supermacht, die zufällig dem Papst gehört. Und die zufällig oder auch nicht unter dem Segen des Papstes ein Super-KI-Spital ist. während bei euch im Spital noch die ganzen Röntgen von irgendjemand gelesen werden. Ein Mensch! Dort werden Tausende Sachen mit der KI gemacht. Und jetzt schauen wir uns mal den Mann, der sich hinter diese KI versteckt, den ich zuhören durfte vor ein paar Wochen in Antwerpen. So, Alberto Tozzi. Alberto Tozzi, wenn er reinkommt in den Raum, und das ist so lustig, weil vorher redet Malcolm. Und was mach ich? Ich mache meinen PC auf, ich zeige voll viele AI-Uses, gehst du zock, zock, zock, zock, zock. Das geht sehr schnell, da sind Dashboards, sind KIs, sind AI-Agents und so weiter. Und dann kommt Dr. Alberto Tozzi rein. Er ist sehr ruhig. Er ist sehr bedacht. Er redet sehr leise. Und umso mehr er redet, umso mehr geht seine Stimme hoch. Und seine Slides, die er zeigt, sind so normale Slides. So sind Slides mit zwei, drei Bilder, einen halben Satz und so weiter. Und er fängt an zu reden. Also, er ist auch der Chief Innovation Officer in diesem Spital. Aber nicht nur das. sondern es gibt eine International Society for Pediatric Innovation, also für Innovation in der Pediatrie, ein globales Netzwerk. Da sind 40 Kinderspitäle drinnen und er ist der Präsident davon. Und er ist auch ein korrespondierendes Mitglied der Päpstlichen Akademie fürs Leben. Das ist eine Institution, die so KI-Ethik und Richtlinien des Vatikans schreibt. KI-Richtlinien des Vatikans und Ethik-Richtlinien des Vatikans. Okay, jetzt wird's interessant. dieser Mann hat ein H-Index von 65. Wer das nicht versteht, ist, ist unter den top 1 % aller zitierten Menschen auf der Welt. Also fast 14.000 Zitierungen über 300 unterschiedliche Papers und so weiter. eigentlich ist es wurscht, dass er so viel zitiert wird. Für mich ist seine Philosophie so interessant. Was sagt er? Er sagt also KI wird Ärzte nicht ersetzen, Leute. Er sagt KI ist etwas viel klügeres wie Ärzte. Ich verstehe das nicht. Er sagt Künstliche Intelligenz sollte man irgendwie verstehen als eine Art augmentierte Intelligenz. Er sagt, der Arzt wird immer im Zentrum bleiben, aber ⁓ ihn herum soll sich die KI nicht verstecken. Er sagt, alle Ärzte müssen die KI als Werkzeug nutzen. Warum? Weil wenn sie zum Beispiel die KI als Werkzeug nutzen, Benützen Sie weniger Zeit, ⁓ Überweisungen zu schreiben, ⁓ Protokolle zu schreiben, ⁓ irgendwelche Sachen zu machen, die eigentlich mit dem Arzt sein, also dass man Zeit mit den Patienten verbringt, eigentlich verringert. Alle diese Sachen, eine Überweisung zu schreiben, und die schreiben ja nicht eine Überweisung, die schreiben viele Überweisungen am Tag, die machen viel Recherche am Tag. Alle diese Sachen, wenn man das an eine KI übergibt, hat man mehr Zeit, ⁓ sich mit den Patienten zu auseinanderzusetzen. Und wann hat er das gesagt? Nicht nur in diesem Closed Setting, wo ich ihn gehört habe, sondern auch bei einem Panel bei AI-Med. Was ist AI-Med? AI-Med ist einer der größten Medical AI-Konferenzen auf der Welt. Er sagt Leute, KI soll diese langweiligen Aufgaben übernehmen, zum Beispiel in der digitalen Pathologie, und zwar ... Da zählt ein Arzt tausende von Zellteilungen auf einen Gewebebeschnitt. Von Hand, Leute, wird das gemacht. Stundenlang. Und Leute werden müde. Und sie machen Fehler. Und er sagt, Leute, das muss eine KI machen. Sodass der Arzt Zeit hat für Sachen, die wirklich zählen. Mit der Familie reden, wenn dieses kranke Kind kommt. die ganze kranken Geschichte zu analysieren und eine Entscheidung zu treffen, die ein Algorithmus eigentlich so gar nicht treffen kann. Und zwar, er sagt weiters, nicht wie Malcolm, die KI soll alles machen, sondern er sagt Leute, Ärzte dürfen KI niemals als Schutzschild benutzen. Und zwar, wenn eine KI ein Algorithmus, also ein Algorithmus, eine KI, wenn sie eine Diagnose vorschlägt, dann muss der Arzt fragen, warum, auf welche Basis, auf welche Daten wurdest du trainiert? Er nennt das diese Warum-Frage. Und er verlangt von jedem Software, jedem Anbieter, jedem Algorithmus volle Transparenz, keine Black Box, nicht so wie bei Chachi PT und Claude. Das ist, ich vorschlage. Nee, warum? Welches Paper hast du gelesen? Wie kommst du drauf? So. Jetzt, das ist kein kleiner Fisch. Das ist ein Arzt, der KI einsetzt, der KI liebt und der KI Projekte leitet. die viel größer sind als alle eure Projekte in eurer Firma. Ey, er leitet ein KI-Projekt in dem Spital. Ein 10 Millionen Euro Projekt. Und das finde ich toll. Das ist ein Arzt, der keine Angst hat vor der KI, sondern der sagt, ja, wenn wir als Ärzte KI nutzen, braucht es Integrität. Und ... Das war sehr interessant, ihm auch zuzuhören. Weil er hat über dieses Projekt auch erzählt. Und zwar, was ist dieses Projekt? Dieses Projekt nennt sich AI Accelerate. Und das wird nicht finanziert von irgendwelchen Leuten, das wird finanziert von der EU. Die EU und 16 Partner aus acht Ländern finanzieren dieses Projekt. Und viele Universitäten nehmen, also viele Spitäle nehmen da teil. Das Helsinki University Hospital, auch eben dieses Kinderspital Bambino Jesus in Rom, aber auch das Kinderspital in Barcelona, die Erasmus Universität Rotterdam und so weiter. Und sogar, das freut mich natürlich, ist eine volle Ausnahme, Symptoma, ein österreichisches Unternehmen. Jetzt, für Leute, die Symptoma nicht kennen, das ist So eine Art KI-gesteuerte Symptom-Analyseplattform aus Österreich. Und die schlägt Diagnosen vor, okay? So. Was hat AI Accelerate gebaut? Naja. Die haben eine Art Toolbox gebaut, womit Spitäle eben schnelle Patienten irgendwo hinschicken können. Das nennt sich diese Hospital Care Partway Engine. Das ist so Art modulare Toolbox. Da sind viele Sachen drin. Man kann Patientenflow verbessern, Bettenbelegung, Ressourcenplanung, auch Notaufnahmetriage. Sollte diese Person sofort dahin kommen oder kann sie noch eine halbe Stunde warten oder erst fünf Stunden warten? Und wo haben sie dieses Pilotprojekt gefahren? Der Tozzi hat es gefahren am Bambino Chesu in Rung. in der pediatrischen Versorgungspfade. Das heißt, hat gesagt, okay, nicht er, sondern das ganze Krankenhaus, wie schnell und effizient kommt ein schwerkrankes Kind von der Aufnahme bis zur Behandlung? Und nachdem sie dieses Projekt, glaube ich, ein ganzes Jahr lang gefahren ist, ist das Ergebnis jetzt eine Stunde schneller. Okay, jetzt könntet ihr sagen, eine Stunde schneller. Ich warte eine Stunde auf ein Uber. Kein Problem, das ist nervig. Aber im Kontext eines Kinderspitals ... Jetzt, stellt euch vor, Kind mit ... Fokale ... corticale ... dysplasie. Das musste ich langsam sagen. Also, das ist so eine Art ... angeborene Fehlbildung im Gehirn, Leute. Und ... Das ist sehr, schwer, weil das kommt immer wieder. Wisst ihr, wenn Kinder das haben, kann man das am Anfang chirurgisch vielleicht noch entfernen. Dann ist das Kind geheilt. Aber normalerweise merkt man das nicht. Das heißt, diese Kinder haben Anfälle für den Rest ihres Lebens. Und man kann es mit radiologischen Markern sehen. Zum Beispiel, die sind winzig auf einem MRT. Aber man braucht auch ein spezialisiertes MRT. Die Leute müssen wissen, worauf sie hinschauen. Zum Beispiel ein Neuroradiologe. Der muss ganz genau wissen, ich denke, ist das. Geben wir diesem Kind diesen Marke und benutzen wir dieses spezielle MRT, ⁓ das zu finden. Jetzt, diese Spezialisten gibt es fast nirgendwo. Nicht in ländlichen Krankenhäusern, auch nicht bei uns in den meisten Krankenhäusern. Auch nicht in diesen normalen Stadtkliniken. Und was macht Tozzi? Er sagt, na ja, wir können unsere Spezialisten nicht in jeden Dorf schicken. Aber wir könnten ein Algorithmus schicken. Ein Algorithmus, der diese MRTs analysiert. In Millisekunden. Und der das validiert transparent. Ein Algorithmus, der vielleicht dem Arzt ... auch erklärt, ich denke, das ist was gerade passiert. Und dieses Algorithmus, wenn die Spitäle jetzt langsam anfangen, KI zu nutzen, dann könnte es auch ein Kinderarzt sein in Tansania. Oder bei mir in Briggens im Landesspital. Versteht ihr das? Und das Problem, das man hat, ist heutzutage ... gibt es eigentlich nur fünf Zentren weltweit, die dafür verfügbar wären, die das verstehen würden. Aber er sagt, ja, wir wollen die Ärzte nicht ersetzen, sondern wir wollen diese Expertise, die wir haben, demokratisieren. Die beste Diagnosis der Welt wollen wir dahin exportieren, wo Ärzte sie nicht haben. Okay, also diese Tozzi, das ist so wie eine Art Kai-Genie. Und zwar, redet von Pediatric Moonshot. Also Moonshot, das nicht weiß, das sind so Projekte, wo man sagt, ich weiß nicht, ob es funktionieren könnte, aber wir probieren es mal, auch wenn es total verrückt klingt. So zum Beispiel Moonshot-Ideen sind zum Beispiel, dass Elon Musk gekommen ist und gesagt hat, na ja, Im Moment kann nur die NASA irgendwelche Satelliten ins All schicken. Ich denke wir können es besser. Das sind so Moonshot-Ideen. Und was hat er gemacht? Naja, er holt sich Ideen. Nicht er holt sich Ideen, er holt sich Hilfe. Hilfe ist gekommen zum Beispiel von... Entschuldigung. Also Hilfe ist gekommen von Timothy Chu. Timothy Chu ist ein ehemaliger Oracle Executive und auch ein Stanford Professor. Und die Idee ist, okay, wie könnten wir eine Million medizinische Geräte in 500 unterschiedlichen Kinderspitälen weltweit miteinander verbinden? In Echtzeit. Datenschutzkonform und natürlich all das. Wer analysiert all das? Natürlich die KI. Und zwar, warum ist das so interessant, dass man diese verbindet? Okay, also, pediatrice Krankenhäuser produzieren sehr viel Daten. Die produzieren 6 Millionen Terabyte an Daten. Wer das nicht weiß, das sind 6 Exabytes. Womit? Ultraschalldaten, Blutproben, irgendwelche Maschinen, an diesen Kindern angeschlossen sind und so weiter und so weiter und so weiter. Jetzt, wenn man sagt, das ist viel, nee, das ist 150.000 Mal größer als die gesamte Imaging-Datenbank des US-amerikanischen National Institute of Health. Und wisst ihr, was mit diesen Daten passiert? Nix. Niente. Gar nichts. Diese Daten liegen in Silos auf lokalen Servern. kein Schwein schaut da hin. Es ist, als ob ihr eine Bibliothek hättet mit sechs Millionen Büchern und die Bibliothek ist zugeschlossen und keiner darf rein. Warum? Also, bis jetzt war das Problem, dass traditionelle Cloud-Anbieter für medizinische Daten nicht funktioniert haben. Und zwar alle haben sich immer aufgeregt. ⁓ Datenschutz, Datens, Patientin und so weiter. Aber in dem Keynote, wo ich war, hat er Folgendes gesagt. Hat er gesagt, wisst ihr das mit dem Datenschutz und Datensouveränität? Er hat gesagt, ich habe noch nie einen Patienten getroffen, wo ich nicht gesagt habe, dürfen wir deine Daten nutzen, ⁓ Forschung zu machen, ⁓ andere Kinder das Leben zu retten? Er hat gesagt, Diese Diskussion hatte er nicht 10-mal, 100-mal, er hatte es tausendmal. Und alle Patienten haben gesagt, klar kannst du meine Daten nutzen oder die Daten meiner Kinder, damit du anderen Kindern das Leben retten kannst. Das heißt, dieses Problem von der Cloud-Architektur, wir haben, die eigentlich nicht medizinische Daten konform ist ist nicht ein Problem von Patienten, ist ein Problem von uns. Wir heute, wir haben das nicht gecheckt, wie wir das machen können. Aber jetzt schon. Und er hat geredet von Federated Learning. Federated Learning, das ist sehr cool und man kann sich das jetzt so vorstellen. Also das ist quasi ein bisschen so wie Siri. Siri? Okay, jedes Siri auf der ganzen Welt arbeitet ein bisschen anders. Wisst ihr, wenn ihr reinredet in Siri, damit Siri euch versteht, wären eure Daten ja nicht in die Cloud geschickt und dort verarbeitet und wieder runtergebracht, sondern der Algorithmus wurde zu euch auf dem Handy gebracht. Und jeder Algorithmus von jeder Person von Siri versteht dich ein bisschen anders. Und Federated Learning ist genau das. Statt man diese Daten nimmt und in eine Cloud reinschickt, wo die sich dann alles über den Datenschutz beschweren, nimmt man den Algorithmus und schickt es runter zu den Daten. Das heißt, das KI-Modell lernt aus lokalen Daten. MRT, Ultraschallbilder, Patienten, Akten und so weiter. Und diese hohe Daten, die verlassen das Haus nicht. Das Krankenhaus verlassen sie nicht. Nur diese Weights, diese mathematischen Parameter, diese abstrakten Gewichtungen, die das Modell gelernt haben, die werden verschlüsselt und zurückgeschickt. Und dieses Learning aus Hunderten von anderen Spitälen Das kommt zurück. Wie gesagt, euer iPhone lernt von eurer Stimme, aber diese mathematischen Verbesserungen, die werden mit Apple geteilt. Und genau das macht Tozzi. Aber nicht für Siri. Sondern für Kinderherzen. Das erste große Pilotprojekt, das sie gefahren hat, heißt Projekt Gemini, so wie Google Gemini. Und die haben 100 Edge Computing Server mit 100 Ultraschallgeräten aus sechs unterschiedlichen Krankenhäusern auf zwei Kontinenten miteinander verbunden. Und der Fokus war so Kinderkardiologie. So, okay, könnten wir Ejection-Fraktionen messen? Könnten wir Frühdiagnose von angeborenen Herzfehler von Kindern diagnostizieren? Und das erste Krankenhaus in Europa, das diese Edge-Infrastruktur implementiert hat, ist nicht in Zürich, ist nicht in Wien, ist nicht in Frankfurt. Nee, Leute, die waren zu langsam. Und sind es heute noch im Dachraum, schlafen sie kollektiv. Nee, das war das Spital Bambino Resu vom Papst unter der Leitung von Dr. Tozzi. Und es hört nicht auf. Wo gehen die großen Firmen hin, wenn sie natürlich das Segen haben, ⁓ mit Daten arbeiten zu können? Nicht in den Ländern, in denen ihr lebt, sondern in den Ländern, die fortschrittlich sind. Und clearly dieses Spital des Vatikans ist extrem fortschrittlich. Und nicht in einem Forschungsinstitut bei euch im Dachraum, sondern hey... die päpstliche Akademie fürs Leben. So die ethische Denkfabrik des Vatikans. Die bringt zusammen Microsoft. Die bringt zusammen IBM. Die bringt zusammen diese Regierungen und sagt Leute, kommt, wenn wir mit Kai arbeiten, lasst uns mal ein bisschen überlegen, wie wir ethisch arbeiten könnten. Und diese Sachen, die Sie besprechen, sind zum Beispiel Transparenz, Inklusion. Verantwortung, Zuverlässigkeit. Jetzt, deshalb bekommen IBM Partnerschaften mit dem Spital, womit sie zum Beispiel KI gegen Kinderkrebs ausrollen wollen. Oder KI in der Kardiologie. Leute, ist das nicht so crazy out of this world? Es braucht den Papst. Es braucht den Vatikan, ⁓ ethische Prinzipien für KI auszurollen. Und wie es aussieht, reden sie nicht nur, sondern sie machen. Während euer Arzt den Befund noch per Fax rausschickt, gibt es ein Holy-Spital, das heute KI ausrollt. Leute, für mich ist es crazy. Es ist absolut crazy. Und es hat nichts mit Katholik zu tun. Also es hat nichts mit der Religion zu tun, dass man jetzt Katholik ist, okay? Sondern im Juli 2024 haben sie in diesem KI-Ethikkomitee elf Weltreligionen zusammengebracht. Die Juden, Muslime, Anglikane, Buddhisten, Hindus und so weiter. Die sind alle zusammengekommen in der Stadt, wo die erste Atombombe fiel, in Hiroshima und haben sich geeinigt auf diese Prinzipien der KI-Ethik. Diese Prinzipien, die quasi aus dem Vatikan rausgekommen sind. Leute, in eurer Firma könnt ihr fast nicht zusammenkommen und eine KI-Strategie ausrollen. Aber elf Weltreligionen können sich zusammensetzen und das schaffen. Ey, wenn ihr zu eurem Arzt geht, fragt mal nach. In eurer Praxis. Was macht ihr denn mit KI? Was werdet ihr hören? Die Nummer eins Ausrede, ja, der Datenschutz, dann frag sie mal. Wie schaffen es elf Weltreligionen? KI-Projekte aufzusetzen, wo Patienten Daten geteilt werden und du, Mann, ich komme zu dir und in deiner Arztpraxis nutzt du noch keine KI? Vielleicht brauchst auch du den Segen des Papstes, damit du KI ausrollen kannst. Also wie gesagt Leute, es macht mich fertig. Es macht mich fertig. Es macht mich nicht fertig, weil ich mich wegen den... Also ich mach mich nicht über die Ärzte lustig. Weil wir arbeiten ja mit Ärzten. Ich weiß Ärzte verbringen dreimal so viel Zeit vor dem Computer als mit Patienten. Das wissen wir von den Interviews, die wir mit Ärzten machen. Aber das hat Tozzi, Doktor Tozzi auch in einem Paper geschrieben. Wie gesagt, administrative Prozeduren, Dokumentation, Formuläre, Abrechnungen. Okay? Und ich kann vielleicht diese Bedenken verstehen, weil Datenschutz ist natürlich komplex. Patientendaten sind sensibel und Haftungsfragen sind auch real. Aber wie schafft es ein ganzes Spital in Barcelona, in Italien, im Vatikan? Sorry, stopp! Die sitzen alle unter denselben Bedenken des Datenschutzes. DSGVO. Und die haben es gelöst. Die haben es gelöst mit Transparenz, mit Ethik, federated learning. Die Frage ist nicht ob. Die Frage ist, wer führt denn hier? Also, was werde ich unseren Ärzten nächste Woche sagen? Erstens werde ich denen Herrn Dr. Tozzi auch vorstellen. Die sollen wissen, dass es jemand gibt mit 290 Publikationen mit einem H-Index von 65, der sagt, Ärzte müssen KI nutzen. Das ist keine Meinung. Das ist Evidenz. Zweitens werde ich denen ein bisschen erklären, wo Sie KI nutzen sollten in Ihrer Arztpraxis. Nicht indem Sie krebsdiagnostizieren. Nein, das sollen Sie nicht machen. Einfach nur bei der Terminplanung, E-Mails beantworten. Abrechnungskodierung. In der Schweiz ändern Sie gerade die Abrechnungskodierung. Das Abrechnungskodierungssystem, okay? Das ist von TARME zu TARDOX, das ist schwierig, Leute. Das ist sehr, schwierig für sie. Von Tardoc zu Tarment, es ist so, sie müssten ihr Gehirn immer einschalten und sagen, wie wird jetzt abgerechnet, damit sie nicht weniger oder mehr Geld verdienen? Aber der Punkt ist, den ich ein bisschen bringen will, ist Datenschutz ist kein Hindernis. Okay? Wenn überhaupt ist es für Ärzte ein strategischer Vorteil. Wahrscheinlich das erste Mal, dass Malcolm das in diesem Podcast sagt. Datenschutz ist ein Vorteil. Warum? Weil es uns zwingt, die Sachen besser zu machen als die Amerikaner. Aber andere Ärzte, andere ganze Spitäler machen es schon. Das heißt, die Frage ist, warum ... verstecken sich unsere Ärzte noch immer hinter dem Datenschutz? Malcolm ... Ich bin ein Arzt, ich muss jeden Tag mit meinem Pferd in die Arbeit reiten. Okay, aber du hast ja ein Auto. Nein, nein, nein, nein, ich muss mein Pferd nutzen. Aber dein Auto fährt schneller. Nein, ich gehe lieber mit dem Pferd. Und by the way, wenn ich Druck mache, gehen die lieber zu Fuß, okay? Leute, stopp! Der Vatikan hat KI-Ethik mit elf Weltreligionen abgestimmt. Warum schafft ihr es nicht? Liebe Leute, euch abzustimmen, wie eure Arztpraxis KI nutzen muss. Ich verstehe das nicht. Ich verstehe das überhaupt nicht. Okay, kommen wir mal runter. wie gesagt, ich war in Antwerpen und ich habe coole KI-Sachen gezeigt auf der Bühne. Aber nachdem dieser Kinderarzt vom Spital des Papstes gekommen ist und er nicht über Technologie geredet hat, sondern er über Kinder geredet hat, wo er gesagt hat, Leute, wenn wir KI ausrollen, Dann kommen diese Kinder eine Stunde früher dran und eine Stunde früher heißt, ich kann mehr Kindern das Leben retten. Und deshalb hatten die Leute Tränen in den Augen. Nicht wegen der Technologie, sondern weil jemand wie er die Technologie schon benützt im großen Rahmen, ⁓ richtig coole Sachen zu machen. Und wie gesagt, wenn ich das jetzt dieses päpstliche jetzt raushole, jetzt muss ich die Worte finden. für ihn ist KI ja kein Werkzeug. Für ihn ist KI ein Werkzeug im Dienst der Menschlichkeit. Und zwar ein Dienst, das dieses Spital des Papstes für die Menschheit schon seit 157 Jahren leistet. Und er sagt, mit KI kann ich mehr Leuten das Leben retten. Leute, liebe Ärzte, ihr könnt es auch. Wir glauben an euch. Wirklich. Und das werde ich denen dann nächste Woche erzählen. Also ja Leute, spät jetzt. Es ist fast Mitternacht hier. Ich gehe schlafen und ich träume von einer Welt in der Ärzte hoffentlich bald auch KI nutzen werden. Merkm out.